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Vier Saiten
Foto Copyright Phillip Horak
Michael Kreihsl

Vier Saiten

25. März 2020, ORF 2 Premiere, 20.15

Michael Kreihsl inszeniert neue ORF-Komödie
Ein Film zum 90. Geburtstag: Otto Schenk spielt auf „Vier Saiten“


  Regie: Michael Kreihsl. Vor der Kamera: Otto Schenk. Der renommierte Wiener Regisseur Kreihsl und der Publikumsliebling Schenk gehen zum zweiten Mal mit einem gemeinsamen Film an den Start. Die Komödie „Vier Saiten“ wird am 25. März 2020 um 20.15 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Die Produktion, die von ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner initiiert wurde, ist eine Verbeugung vor Otto Schenk, der am 12. Juni seinen 90. Geburtstag feiert: „Dies könnte meine letzte große Rolle sein, aber ich will nichts versprechen.“


Otto Schenk erzählt gerne von den Dreharbeiten zu dem Film, in dem es um die Begegnung eines grantelnden alten Wieners mit einem jungen Syrer (Omid Memar) geht; aber auch - der Titel „Vier Saiten“ deutet es an - um viel Musik. Schenk über den Regisseur und die Atmosphäre am Set: „Michael Kreihsl ist ein Simultanübersetzer des Natürlichen. Während des Drehs war das ganze Team wie ein göttliches Spital und ich bin geheilt entlassen worden.“


Michael Kreihsl gibt das Kompliment zurück: „Mit Otto Schenk hatte ich nicht nur einen Schauspieler zur Seite, sondern ein ganzes Universum von Opernhäusern, Konzerthäusern, Bibliotheken und Theaterbühnen. Wir haben einen Film gemacht, in dem das Gemeinsame im Vordergrund steht und nicht das Trennende unterschiedlicher Kulturen. Einen Film über Musik als die internationale Sprache, die keine Übersetzung braucht und die uns alle verbindet.“

„Vier Saiten“ ist die neue Regie-Arbeit von Michael Kreihsl, der zunächst Kunstgeschichte und Archäologie studierte und eine Ausbildung als Gemälderestaurator absolvierte, bevor er sich dem Film zuwandte. Während seines Regie-Studiums an der Wiener Filmakademie (das später an der New York University fortgesetzt wurde) drehte Kreihsl 1986 als Erstlingswerk den Kurzfilm „Eine Bewegung der Zeit“. Danach gelang es ihm rasch, sich sowohl im Kino als auch im Fernsehen einen Namen zu machen.

Zu Michael Kreihsls wichtigsten Kinofilmen zählen sein bei der Berlinale ausgezeichneter Erstling „Charms Zwischenfälle“ (mit Johannes Silberschneider), „Heimkehr der Jäger“ (mit Ulrich Tukur) und „Liebe möglicherweise“ (erste Zusammenarbeit mit Otto Schenk). Im Fernsehen reüssierte er mit Produktionen wie „Probieren Sie’s mit einem Jüngeren“ (mit Senta Berger), „Der Täter“ (mit Erwin Steinhauer) oder dem Film „Der arme Verschwender“ (die erste große Rolle für Gerti Drassl), für den er im französischen Biarritz mit dem Hauptpreis Fipa d’Or ausgezeichnet wurde.
Eine besonders enge Beziehung hat Michael Kreihsl zum Werk von Daniel Glattauer. Er inszenierte und dramatisierte die Uraufführung der Glattauer-Romanbestseller sowohl am Theater in der Josefstadt („Gut gegen Nordwind“, „Alle sieben Wellen“, „Vier Sternstunden“) als auch fürs Kino („Die Wunderübung“).

Für die aktuelle Komödie „Vier Saiten“, Otto Schenks Geburtstagsfilm, hat man ganz bewusst ein gesellschaftlich relevantes Thema ausgewählt, dreht sich die Geschichte doch um das Zusammenleben von alteingesessenen und zugewanderten Wienern. Otto Schenk ist von dem Stoff angetan: „Mich interessiert vor allem eine Rolle. Ich bin ein Schauspieler, und wenn die Rolle gut ist, dann bin ich für die Sache. Und wenn die Sache noch dazu ein heutiges Thema berührt, dann setze ich mich umso lieber dafür ein. Gerade am Ende meines Lebens, wenn die Abendsonne scheint, ist man sehr heikel und sehr empfindlich und auch liebesbedürftig. Daher ist mir das alles entgegengekommen. Noch dazu hatte ich mit Michael Kreihsl einen Regisseur, der zuhörte, was ich sagte, was ich im Film zu sagen habe, und mir da nicht nur Freiheiten, sondern auch Hilfe geleistet hat. Sehr schön war das Zusammentreffen mit dem jungen Schauspieler Omid Memar. Wir haben uns sofort verstanden.“

Die ORF-Produktion „Vier Saiten“ basiert auf einem Drehbuch von Stefan Vögel, das von Michael Kreihsl und Thomas Baum bearbeitet wurde. Der Film ist bis in die kleinsten Rollen erstklassig besetzt. Auch Stars wie Friedrich von Thun, Marianne Mendt, Lukas Resetarits oder Markus Schleinzer wirken mit.

Regisseur Michael Kreihsl arbeitet mittlerweile längst an zwei neuen Projekten. Der Kinofilm „Die Niere“ (mit Samuel Finzi, Inka Friedrich, Pia Hierzegger und Thomas Mraz) ist  bereits abgedreht. Im Frühjahr folgen dann in Graz die Aufnahmen für eine neue ORF-„Stadtkomödie“ mit Aglaia Szyszkowitz und Fritz Karl.

 „Vier Saiten“ (AT) ist eine Produktion des ORF, hergestellt von e&a film.



Interviews
Schauspieler Otto Schenk und Regisseur Michael Kreihsl stehen für Interviews zur Verfügung. Anmeldung bitte unter office@binakoeppl.com oder 0699 128 28 128


 
 

Full Cast & Crew hier


www.eafilm.at
 
www.michaelkreihsl.com

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