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Wir Alle

Unser Ziel: Eine Corona-Impfquote von 95 Prozent

Prominenter Zuwachs für die WissenschaftlerInnen-Initiative Wir Alle: Herwig Kollaritsch, Walter Ötsch, Ernst Berger und Susanne Scholl

Die WissenschaftlerInnen-Initiative Wir Alle, die es sich zum Ziel gesetzt hat, in der Corona-Debatte der Minderheit der Impfgegner und Verschwörungstheoretiker gegenüberzutreten, erhält prominenten Zuwachs. Der Impfexperte und Tropenmediziner Herwig Kollaritsch, der Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch, der Kinder- und Jugendpsychiater Ernst Berger sowie die Journalistin und Autorin Susanne Scholl, Doyenne der ORF-Auslands-KorrespondentInnen, unterstützen nun aktiv das Ziel von Wir Alle, die Quote der Corona-Impfungen in Österreich auf 95 Prozent zu heben.


Gemeinsam mit den GründerInnen von Wir Alle - der Molekularbiologin Renée Schroeder, dem Informatiker Hannes Werthner, der Diskursforscherin Ruth Wodak und dem Mediziner Herbert Weltler, dem Impfberater des Landes Burgenland - treten die renommierten Neuankömmlinge dafür ein, in einer auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Debatte die oftmals sehr emotionale COVID-19-Diskussion zu versachlichen und damit zur Überwindung der Krise beizutragen.

Das Vier-Punkte-Programm von Wir Alle:


- sich impfen lassen (wichtig für sich selbst und als Solidarität für die Anderen);
- die Argumente für die Impfung öffentlich kundtun, erklären und darüber reden;
- die Debatte über Corona-Maßnahmen versachlichen;
- für eine glaubwürdige, verständliche, transparente Kommunikation ohne leere Versprechungen eintreten, damit eine Impfquote von 95 Prozent erreicht werden kann.

In ersten Stellungnahmen haben Herwig Kollaritsch, Walter Ötsch, Ernst Berger und Susanne Scholl dargelegt, warum sie Wir Alle beigetreten sind.

Herwig Kollaritsch: „Es liegt mir am Herzen, die Folgen der COVID-19 Pandemie zu minimieren, wo immer dies möglich ist. Viele Menschen sind zutiefst verunsichert, fühlen sich einerseits bedroht, sind aber auch andererseits nicht in der Lage, analytisch mit den Geschehnissen umzugehen. Es ist dringend nötig, klar die Fakten dort zu kommunizieren, wo wir es auch wirklich können, und fair genug zu sein, zuzugeben, wo wir es nicht oder noch nicht können. Wissenschaftliche Evidenz muss so aufbereitet sein, dass jedermann/frau damit etwas anfangen kann und sein Leben dadurch erleichtert wird. Es gilt, entschieden Halbwahrheiten und Mythen aufzuklären. Dies sehe ich als eine der Kernaufgaben der Initiative Wir Alle und deshalb unterstütze ich sie.“

Walter Ötsch: „Wir leben in einer technischen Kultur. Technik beruht auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese müssen gegen Meinungen abgegrenzt und vor persönlichen Meinungen geschützt werden - unabhängig davon, ob die Politik naturwissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt oder nicht.“

Ernst Berger: „Ich halte die Initiative der Plattform für wichtig, weil evidenzbasierte Information in die Öffentlichkeit getragen werden muss. Als Kinderpsychiater und Kinderneurologe weiß ich, wie einschneidend die Konsequenzen von schweren Virusinfektionen im Leben junger Menschen sein können. Die mittlerweile allseits bekannten sozialen und psychischen Konsequenzen für Jugendliche können nur dann reduziert werden, wenn die Impfbereitschaft signifikant ansteigt. Da seitens der Behörden dazu nicht genug getan wird, ist eine derartige Initiative wichtig.“

Susanne Scholl: „Sind Sie gegen Pocken, Kinderlähmung, Tuberkulose und vieles mehr geimpft? Ja? Und was ist jetzt anders? Ich will niemanden an Corona verlieren. Ich will auch nicht an Corona sterben. Ich bin 72 Jahre alt und habe Diabetes. Ich bin drei Mal geimpft, es geht mir gut und ich bin froh, niemanden zu gefährden und geschützt zu sein. Bitte lassen Sie sich impfen!“


Alle genannten Persönlichkeiten der Initiative Wir Alle stehen gerne für Interviews zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.

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