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Wir Alle

Steigende Corona-Zahlen: Dringender Appell der Bürgerinitiative Wir Alle für energische Gegenmaßnahmen

In welche Richtung geht das Pandemie-Management in den nächsten Woche

 

Die ProponentInnen der Bürgerinitiative Wir Alle, die aktiv für eine Erhöhung der Corona-Impfrate in Österreich eintritt, sind über die jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie und über die Tatenlosigkeit der Regierung bestürzt. Sie mahnen dringend ein energisches Vorgehen gegen die massiv steigenden Infektionszahlen an: Die Sieben-Tages-Inzidenz in Österreich erreicht internationale Höchstwerte. Täglich sterben viele Menschen (40 Corona-Tote pro Tag kann man nicht verharmlosen). In den Spitälern wird es immer knapper, das Personal ist ausgelaugt und verzweifelt.

 

Niemand versteht angesichts der drastisch steigenden Infektionszahlen, warum nicht gegengesteuert wird, warum man nicht bewährte Modelle der Infektionsreduktion wie jenes in Wien einfach bundesweit übernimmt. Und wenn schon nicht reagiert wird, dann hätten Wir Alle gerne eine stichhaltige Begründung! So fühlen sich viele einfach nicht mehr als Gefährdete wahrgenommen und ernstgenommen, ob Risikopatient*innen, ob Gesundheitspersonal oder Kinder. Kommissionen sind wichtig und sinnvoll, aber Ergebnisse gehören kommuniziert, gebündelt und vor allem zügig umgesetzt, sonst sind die Gremien entbehrlich.

 

Impfpflicht. Die Hintergründe und die Sinnhaftigkeit der Aussetzung der Impfpflicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt hätten der Bevölkerung verständlicher nahegebracht werden sollen. Gleichzeitig hätte die weiter bestehende dringende Impfempfehlung besonders betont gehört. Denn das Virus macht keine Pause und die Impfung bleibt die entscheidende Maßnahme, um die Krankheitslast durch COVID zu reduzieren.

 

Corona-Sommer. Es ist an der Zeit, nun vor dem dritten Corona-Sommer,

  • Einen konkreten Plan für Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Wann können Wir Alle mit klaren Worten und klaren Taten rechnen?
  • Eine klare und offene Kommunikation zu etablieren, wie es so oft schon versprochen wurde
  • und offen zuzugeben, wo Schwächen liegen und Pläne vorzulegen, wie diese Schwächen bekämpft werden können. Zu viele Baustellen, wie z.B. das intransparente und unvollständige Datenmanagement, sind aufzuarbeiten.
  • An einem Strang zu ziehen und nicht aus politischem Kalkül querzutreiben.

 

Kurz gesagt: Es geht um die richtigen und sinnvollen Maßnahmen und nicht um populistische Politik wegen kommender Wahl-Auseinandersetzungen.

Wissenschaftliche Expertise und nicht die Wirtschaftskammer sollte das Pandemie-Management leiten!

Wir Alle wiederholen, Impfen ist der wesentliche Baustein im Bekämpfen der Pandemie. Um einen neuerlichen heißen Herbst zu verhindern, wäre jetzt im März /April 2022 der Zeitpunkt, eine entsprechende Informationskampagne zu starten.

 

Wir Alle ärgern uns, wir protestieren gegen die Politik. Aber Wir Alle lassen uns impfen.

 

Die namhaften ProponentInnen von Wir Alle sind der Kinder- und Jugendpsychiater Ernst Berger, der Impfexperte und Tropenmediziner Herwig Kollaritsch, die Molekularbiologin Renée Schroeder, die Journalistin und Autorin Susanne Scholl, der Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch, die Autorin Eva Rossmann, der Kinderarzt und Soziologe Ferdinand Sator, der Mediziner Herbert Weltler (Impfberater des Landes Burgenland), der Informatiker Hannes Werthner und die Diskursforscherin Ruth Wodak.

www.wiralle.at