Josef Florian Krichbaum „Kid Guards“ Ausstellung im 27. Mai 2026, Dschungel Wien

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Unter dem Titel „Kid Guards“, kuratiert von Schriftsteller Franzobel, entfaltet sich eine ebenso präzise wie poetische Auseinandersetzung mit kindlicher Perspektive, Schutzinstinkt und globaler Verantwortung.

Ein Auszug aus dem Ausstellungstext fasst Krichbaums künstlerisches Anliegen treffend:
„Josef Florian Krichbaums (JFK) Anliegen kommen im kindlich infantilen Gewand, sind aber im Anliegen global. Die niedlich befremdlichen Kid Guards sollen im Ausdruck Reaktionen hervorrufen, die der Idee des ‘Nudgings’ nahekommen: Empathie oder auch nur Interesse für die drängenden Fragen des Umgangs mit der Natur & Ressourcen. Stilistisch ist Krichbaum eine haptisch hochwertige Malerei wichtig, die zwischen seinen beiden so unterschiedlichen Passionen ‘Alte Meister’ und ‘Comics’ oszilliert.“

Krichbaums Werke verbinden handwerkliche Perfektion mit einer emotional-intellektuellen Zugänglichkeit, die sowohl Sammler als auch Kuratoren erreicht.

Buchpräsentation: „Wie Wildkräuter wirken“

Das neue Buch von Renée Schroeder: Wie wir die Heilkraft der Pflanzen nutzen können und was die Wissenschaft dazu weiß

Die Oma behauptet immer, dass die Brennnessel ihr gegen Bluthochdruck hilft? Wir wissen endlich: Sie hat recht! Denn Renée Schroeder, Biochemikerin, pensionierte Universitäts-Professorin und Kräuterliebhaberin, durchforstet mit Leidenschaft wissenschaftliche Datenbanken nach den neuesten Studien und Erkenntnissen zur heilenden Kraft von Wildkräutern und Heilpflanzen.

Ihr neues Buch „Wie Wildkräuter wirken“ lädt zu einer spannenden und zugleich lehrreichen Entdeckungsreise in die Welt der Kräuter, die in ihrem Biotop, den wilden Wiesen, so unscheinbar aussehen können, die jedoch in ihrem Innenleben mit spannenden Wirkstoffen ausgestattet sind. Das Buch erklärt nicht nur, wie Wildkräuter wirken, sondern auch, wie wir unkompliziert Cremes, Oxymele und Auszüge für unsere Gesundheit herstellen können. Und all dies wissenschaftlich belegt. Im besten Kneipp’schen Sinne: Jeder Mensch kann sich seine eigene Heilkräuterapotheke zusammenstellen. Einfach, zugänglich und evidenzbasiert.

Renée Schroeder war mehr als 40 Jahre lang als Biochemikerin in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre an der Universität Wien tätig. Heute lebt sie in den Salzburger Bergen. Die Kräuterküche am Leierhof ist ihr neuer Lieblingsplatz, dort kann sie ihrem Erfindungsgeist freien Lauf lassen. In Tees, Salben, Seifen und vielem mehr kommen die Wirkstoffe ihrer wilden Kräuter zur Anwendung.

Schauplatz der Buchpräsentation von „Wie Wildkräuter wirken“ am 9. Oktober (19 Uhr) ist der Bauernbogen im salzburgischen Abtenau (Markt 79, A-5441 Abtenau, www.bauernbogen.at). Das modern-gemütliche Veranstaltungszentrum und Ladengeschäft, in dem die Landwirte der Umgebung regionale Köstlichkeiten anbieten (auch Renée Schroeder ist mit ihren Kräuterprodukten vertreten) hat sich längst den Ruf einer Abtenauer Attraktion erworben. Bei der Buchpräsentation wird es Kostproben vom Bauernladen geben.

Kneipp Verlag in der Verlagsgruppe Styria, 256 Seiten mit zahlreichen Abbildungen; gebunden, Euro 33,- erhältlich unter Leierhof.at

 

 

Malerei: Der Tiroler Mike Büchel macht international Karriere. Vom Weltenbummler zum Kunst-Star

Einmal um die Welt und wieder zurück: Der Tiroler Künstler Mike Büchel erkundete zwei Jahrzehnte lang als Globetrotter den Globus, bevor er beschloss, sich ganz der Malerei zu widmen. Mittlerweile in Wien daheim, arbeitet Büchel in seinem Atelier an geheimnisvollen Bildern, die eine klassische Technik wieder in den Vordergrund rücken. Er verbindet die traditionelle Ölmalerei mit einer zeitgenössischen, poetischen Bildsprache.

Seine eigenwilligen Schöpfungen – oft großformatige Porträts, die die Moderne genauso in sich tragen wie die alte Kunst–, haben Mike Büchel in Österreich bereits einen guten Namen in der Sammler-Szene eingebracht. Schon sechs Mal nahm er an der erfolgreichen Wiener Kunstmesse Art Austria teil. Im laufenden Jahr unternimmt er nun sein erstes Projekt, um seine Basis auch außerhalb Europas zu vergrößern.

Sein erster Stützpunkt für die angestrebte internationale Karriere ist Südkorea. Bei der International Art Exhibition in der Millionenstadt Daegu ist Büchel bis zum 31. August 2025 mit seinen Arbeiten vertreten. Kurze Zeit später, vom 18. – 21. September 2025, zählen Büchel-Bilder zu den Höhepunkten der Vienna Highlights Art Fair, die in der Österreichischen Nationalbibliothek am Josephsplatz stattfindet.

Vom 14.11. – 10.12.2025 stellt Büchel zum ersten Mal in repräsentativem Rahmen in seiner Heimatstadt Zirl aus. Das neue Kulturzentrum B4 in Zirl wird auf 500 Quadratmetern Fläche zum Schauplatz einer Ausstellung von 18 großformatigen Bildern des Künstlers.

2026 geht es in großem Stil weiter. Da winkt Büchel in Südkorea der Sprung in die Hauptstadt Seoul. Die Teilnahme an einer bedeutenden Kunstmesse ist bereits fixiert.

Der Stil des Tirolers aus Wien: Im Zentrum seiner Großformate stehen oft Figuren, die ruhen – in Sesseln, in Räumen, im eigenen Inneren. Büchel: „Und doch bewegt sich alles. Ein Luftzug hebt die Stoffe an, eine Kerze flackert, Schmetterlinge gleiten durch das Bild. Als würde die Welt zwischen den Pinselstrichen heimlich weiteratmen.“

Der Künstler hat sein Handwerk gelernt. Dies jedoch nicht in heimischen Hochschulen, sondern auf seinen Reisen. Er studierte an der Academia de Bellas Artes der mexikanischen Regionalmetropole Xalapa und an der Florence Academy of Art in Italien. Den Umgang mit Ölfarben studierte er beim klassischen taiwanesischen Maler Yim Maukun. Als Inspiration dienen ihm große Künstler wie Caravaggio oder Anselm Kiefer.

Wie viele andere Künstler übte Büchel die unterschiedlichsten Berufe aus, bis er seine wahre Berufung in der Malerei fand. Er arbeitete unter anderem als Edelsteinhändler, Goldschmied und Tätowierer. Längere Aufenthalte führten ihn in Länder wie Portugal, Mexiko, Palästina, Italien, Taiwan und viele andere mehr.  

Informationen:

24.07.2025 – 31.08.2025, International Art Exhibition, Modern & Contemporary Art, Bongsan Cultural Center Exhibition Hall 1-4, Daegu Süd Korea / Österreichische Botschaft Seoul more information…

18.–21.09.2025, Solo-Präsentation, Vienna Highlights Art Fair, Österreichische Nationalbibliothek am Josefsplatz, Wien

14.11. – 10.12.2025, 19 Uhr, Coming Home, Ausstellung B4 Zirl in Tirol, Marktgemeinde Zirl, Bahnhofstraße 4, 6170 Zirl. Finissage, 10.12.2025, 19 Uhr

Der international renommierte Tiroler Künstler Mike Büchel stellt zum ersten Mal in repräsentativem Rahmen in seiner Heimatstadt Zirl aus. Das neue Kulturzentrum B4 in Zirl wird auf 500 Quadratmetern Fläche zum Schauplatz einer Ausstellung von 18 Bildern im markanten Stil des Malers. Als Themen für seine großformatigen Arbeiten, ausgeführt in klassischer Öltechnik, wählt er oft Hommagen an große Persönlichkeiten aus der Kultur – aus der Literatur genauso wie dem Film, der Musik und dem Theater.

 

Mike Büchel über seine Kunst: „Meine Bilder entstehen weniger aus der Betrachtung des Sichtbaren als aus der Materialisierung von etwas Gefühltem. Aus dem Unaussprechlichen. Viele meiner Bilder sind Hommagen an große Persönlichkeiten aus der Kultur – aus der Literatur genauso wie dem Film, der Musik und dem Theater.

Die Auseinandersetzung mit diesen Persönlichkeiten dient mir als Inspirationsquelle: als eine Art Rahmen, in dem die Arbeiten entstehen. Durch die Auseinandersetzung mit dem Werk der Adressaten der Hommagen entstehen eine Stimmung, ein Gefühl, und oft schon ein vollständiges Bild, das in meinem Kopf bereits Formen annimmt, bevor ich zu Malen beginne. Es werden keine Elemente wie Portraits oder Gegenstände aus dem realen Umfeld der Adressaten abgebildet, sondern Bezugspunkte. Diese sind indirekter Natur.

Am Beispiel der Hommage an Alfred Kubin: das Werk Kubins ist mystisch aufgeladen, ist traumhaft, unheimlich und bezieht sich immer auf den Kreislauf des Lebens und den Tod. In meiner Hommage steht das Herz im Zentrum des Bildes, die Urmutter unseres Lebens mit ihrer Distanziertheit und Überlegenheit. Davor sieht man eine Gruppe kleiner Menschen, die aus Dantes Hölle gestiegen zu sein scheinen. Als Symbole habe ich verwelkte Blumen (für die Vergänglichkeit), Äpfel (für die Weisheit), sowie Erdbeeren und Wein (für die Lust und Passion) verwendet.

Andere Hommagen sind nicht mit so viel Symbolik aufgeladen. Bei der Hommage an den Filmregisseur Paolo Sorrentino etwa habe ich mir die Grazie, die Ästhetik und die Eleganz zum Thema genommen, mit denen er seine Filme inszeniert. So ist diese Hommage zart im Farbton geworden und leicht in der Bewegung. Der Abgrund hinter der schönen Fassade ist wie in vielen Filmen Sorrentinos nur angedeutet.“

Mike Buechel

Kunstmesse „Spark Art Fair Vienna“. Neue Arbeiten von Ilse Haider: „Female Faces“

Egal, ob in der Politik, der Wirtschaft oder in Kunst oder Kultur, überall das gleiche Bild: Die männliche Dominanz bestimmt das Geschehen. Auch Jahrzehnte der Frauenrechtsbewegung haben nichts daran geändert, im Eiltempo werden die Errungenschaften der Gleichstellung wieder in Frage gestellt oder auch gleich abgeschafft. Den Frauen bleibt oft genug nur der Platz in der zweiten Reihe.

Die international renommierte österreichische Künstlerin Ilse Haider hat im Lauf der Jahre immer wieder das Spannungsfeld zwischen Männern und Frauen thematisiert, in dem es mitunter bedenklich zischt und kracht. Jetzt hat sie, inspiriert vom US–Wahlkampf zwischen Kamala Harris und Donald Trump, einen neuen Bilderzyklus geschaffen. Die Werke der Reihe „Female Faces“ sind ein bildgewordenes Loblied auf weibliche Stärke. Die Premiere erfolgt in einem würdigen Rahmen. Der Zyklus ist bei der hochklassig besetzten Kunstmesse „Spark Art Fair Vienna“ (21. bis 23. März 2025 in der Wiener Marx–Halle) erstmals zu sehen. Haider wird dort, vertreten durch die Grazer Galerie Leonhard, mit einer Einzelpräsentation gewürdigt.

Das Werk „Kamala Harris – We Are Not Going Back“, entstanden 2024, gab die Initialzündung zum neuen Zyklus. Wie so viele Menschen in aller Welt hatte Ilse Haider darauf gehofft, dass Vizepräsidentin Harris den Ex Präsidenten Trump beim Rennen um das Weiße Haus schlagen würde. Zwar wurden diese Hoffnungen von der US–Wählerschaft zerstört, doch für Haider blieb es ein Anliegen, Harris‘ politische Ziele und ihr Auftreten künstlerisch zu kommentieren.

Für den Zyklus „Female Faces“ schuf sie eine ganze Reihe neuer Portraits bekannter Frauen, die beim Versuch, sich in der Männerwelt durchzusetzen, unerschrocken ihres Weges gingen. Der Bogen reicht bis zur Pop-Diva Taylor Swift, die in ihrem Siegeszug durch die Musikwelt an der gesamten männlichen Konkurrenz vorbeirauscht. Die 2022 verstorbene britische Queen Elizabeth, die ihre ererbte Position dazu nutzte, der britischen Monarchie ein neues Selbstverständnis zu geben, wird im Zyklus genauso gewürdigt wie die Politikerin Angela Merkel oder die Schauspielerin und Aktivistin Jane Fonda.

Als Ausdrucksmittel wählte Ilse Haider jenen Stil, der ihr schon in jungen Jahren internationale Beachtung eingetragen hat. Als Grundlagen dienen in der Regel medialisierte Bilder von Celebrities aus online-Archiven, die durch die Montage auf geschickt arrangierte Holz–Arrangements einen bewegten, dreidimensionalen Eindruck erwecken. Die Kunst Ilse Haiders dekonstruiert idealtypische Posen der Stars und macht sie zu fragilen, vielschichtigen Figurationen. Dieser lebendigen Ausstrahlung der Werke kann man sich schwer entziehen.

Die Künstlerin, geboren 1965 in Salzburg, studierte in den 1980er Jahren bei Arnulf Rainer an der Wiener Kunstakademie und am Royal College in London. Seither in Wien daheim, ist ihr auch die Kunst im öffentlichen Raum ein wichtiges Anliegen. Unvergessen ist ihre Skulptur „Mr. Big“, die von 2012 bis 2013 über das Museum Leopold im Wiener MQ wachte. An ihrer Fotoskulptur „Venus und Antinoos“, die vom Flughafen Wien angekauft wurde, kamen in den Jahren von 1996 bis 2001 Millionen von Passagieren vorbei.

Die Werke Ilse Haiders sind international begehrt, wovon zahlreiche Ausstellungen von Wien bis Los Angeles, von Mailand bis Stockholm zeugen. Die lange Liste der Kollektionen, die Arbeiten von Haider angekauft haben, reicht von Wien (Albertina) über Brüssel, Basel oder Louisville, Kentucky, bis zur Österreichischen Galerie im Wiener Belvedere. Doch gegenwärtig ist die Aufmerksamkeit der Künstlerin ganz nach vorn gerichtet. Ilse Haider: „Ich freue mich sehr, wieder bei der Spark Art Fair in Wien mit neuen Arbeiten präsent zu sein.“

Ilse Haider steht für Interviews gern zur Verfügung.
https://www.ilsehaider.com/

Galerie Leonhard:
https://www.galerie-leonhard.at/kunstler/haider-ilse

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VIDEO from left to right:

HELEN MIRREN as QUEEN ELIZABETH II, 2025
50 X 40 X 12cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Helen Mirren as THE QUEEN, 2006 / Miramax/Everett Collection/CONTRAST – EVC / APA-PictureDesk.com

MERYL STREEP as MARGARET THATCHER, 2025
50 X 40 X 12cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
ORIGINAL: Meryl Streep as Margaret Thatcher in THE IRON LADY, 2011/PATHE/mptv / APA-PictureDesk.com

INGRID BERGMAN as GOLDA MEIR, 2025
50 X 40 X 12cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Ingrid Bergman as Golda Meir in A WOMAN CALLED GOLDA, TV 1982/ Everett Collection/ APA-PictureDesk.com

ANGELA MERKEL, 2025
50 X 40 X 9cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Interview mit Angela Merkel, 2010 / MAX LAUTENSCHLAEGER / Visum/ APA-PictureDesk.com

JANE FONDA, 2025
140 X 90 X 15cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Jane Fonda arrives at the Women in Film Honors at The Beverly Hilton in Beverly Hills, Calif. /CHRIS PIZZELLO / AP / APA-PictureDesk.com

BILLIE HOLIDAY, 2021
140 x 90 x 25cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Billie Holiday, ca. 1946/48 / WILLIAM P. GOTTLIEB/ AKG-IMAGES / APA-PictureDesk.com

VIDEO from right to left:

FRIDA KAHLO, 2025
140 X 90 X 15cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Frida Kahlo, c.1940 /BERNARD SILBERSTEIN /Detroit Institute of Arts / Gift of the Artist / Bridgeman Art Library / APA-PictureDesk.com

QUEEN ELIZABETH II, 2025
85 x 60 x 10cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Queen Elizabeth II, 1954 / Royalty /TopFoto/ APA-PictureDesk.com

TAYLOR SWIFT, 2025
85 x 60 x 10cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Taylor Swift, 67th Annual Grammy Awards – Arrivals, JORDAN STRAUSS/ AP/ APA-PictureDesk.com

KAMALA HARRIS, 2025
82 x 60 x 20cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Kamala Harris, 2024, KAMIL KRZACZYNSKI /AFP/ APA-PictureDesk.com

BILLIE HOLIDAY, 2021
140 x 90 x 25cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Billie Holiday, ca. 1946/48 / WILLIAM P. GOTTLIEB/ AKG-IMAGES / APA-PictureDesk.com

Gesundheitszentrum St. Pölten: Gleichenfeier für den Erweiterungsbau. Fortschritt im Dienste der Patienten.

Die nö. Landesmetropole als Gesundheitsmetropole: Mit der Qualität der medizinischen Grundversorgung im Großraum St. Pölten geht es im Eiltempo weiter voran. Nur 16 Monate nach der Eröffnung des Gesundheitszentrums St. Pölten, in dem mehr als 30 Mediziner in ihren Ordinationen tätig sind, nimmt nun schon die Erweiterung Gestalt an. Neben dem Kernbau des Gesundheitszentrums, mittlerweile GZ1 genannt, steht der Erweiterungsbau, das GZ2, vor der Fertigstellung. Am 25. Februar 2025 wird die Gleichenfeier begangen. Nun beginnt der Innenausbau. Das neue Gebäude wird 2026 den Betrieb aufnehmen.

Medientermin – Einladung zur Gleichenfeier

Wir laden die VertreterInnen der Medien herzlich zur Besichtigung des Gesundheitszentrums St. Pölten GZ2 ein.

Zeit: Dienstag, 25. Februar 2025, um 14.30 Uhr
Ort: Mathilde-Bayerknecht-Straße 18, 3104 St. Pölten, Baustelle Erdgeschoß

Als Gesprächspartner stehen Ihnen die Bauherren gerne zur Verfügung.
Anmeldungen bitte unter office@binakoeppl.com

Wichtigster Bestandteil der Erweiterung ist die bisher fehlende Radiologie, die allein 1024 Quadratmeter Fläche in Anspruch nimmt. Damit wird das Gesundheitszentrum endgültig zum Vollversorger in der Erstversorgung von medizinischen Problemen aller Art. Bei den Bürgern kommt diese moderne Art des Arztbesuchs, bei der die unterschiedlichsten Therapien unter einem Dach angeboten werden, bestens an. Im GZ1 arbeiten 19 Kassen- und Kinderärzte sowie 15 Fach- und Wahlärzte, die ebenso wie andere Institutionen schon jetzt am Rande ihrer Kapazität sind. Rund 2000 Patienten nehmen täglich die Dienste der Mediziner in Anspruch, wobei die Institution an allen sieben Tagen der Woche geöffnet ist.

Die Gestaltung des Neubaus liegt in den Händen des St. Pöltner Architektur-Büros Pfaffenbichler Architekten. Das Bauwerk liegt fußläufig nur 100 Meter neben dem bestehenden GZ1. Wichtige Infrastruktur-Einrichtungen wie etwa die Tiefgarage können von den Besuchern beider Gebäude gemeinsam genutzt werden.

Finanziell unterscheidet sich das neue vom alten Zentrum (beide werden ohne öffentliche Zuschüsse errichtet) dadurch, dass die Ordinationsflächen nicht nur vermietet, sondern interessierten Medizinern zum Kauf offeriert werden. Als Bauherren fungieren DI Matthias Nolz, der St. Pöltener Radiologe Dr. Andreas Myskiw, der auch die neue Radiologie betreiben wird, und Mag. Franz Holler, Geschäftsführer des St. Pöltner Medizin-Logistik Unternehmens medlog.

Die drei Bauherren sehen der Fertigstellung des GZ2 voll Vorfreude entgegen: „Mit der Erweiterung um die Radiologie, die auf 1024 Quadratmetern den höchsten Stand in der Diagnose-Medizin repräsentiert, wird das Gesundheitszentrum St. Pölten endgültig zum Vollversorger und Medizincampus. Was die sechs derzeit noch verfügbaren zusätzlichen Ordinationen im Neubau betrifft, ist eine Ergänzung um die Fachrichtungen Orthopädie, Gynäkologie und Interne Medizin geplant. Außerdem gibt es konkrete Überlegungen, Ordinationen aus dem Gesundheitszentrum GZ1 zu erweitern, da diese mit ihren bestehenden Räumlichkeiten bereits ein Jahr nach Inbetriebnahme an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.“

Der Standort in der Mathilde-Bayerknecht-Straße 18, nahe der Westautobahn, ist für Besucher aus der Stadt und dem Umland von St. Pölten per Kraftfahrzeug oder Bus leicht erreichbar.

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Bitte Platz nehmen auf den „Coolen“ und den „Wilden“. Famose Sitzmöbel für ein fulminantes Design-Projekt in Wien

Dieses Musterbeispiel feiner Innenarchitektur könnte international Furore machen. Im UBB, dem neuen Biologiezentrum der Universität Wien, wurde im Oktober 2024 das „hUBB“ eröffnet, ein Kommunikations- und Gastronomiezentrum für das 21. Jahrhundert. Vom schnellen Lunch in der vegan-vegetarischen Cafeteria bis zum spontanen Lernen oder zum Gedankenaustausch während der freien Stunden lädt das „hUBB“ zu allen erdenklichen Aktivitäten ein. Nach einer herkömmlichen Mensa, dem üblichen Schauplatz phantasie- und nährstoffarmer studentischer Verköstigung, sucht man bei den Wiener Uni-Biologen seither vergebens.

Die ganz spezielle Atmosphäre des „hUBB“, die zum Lümmeln, aber auch zur Konzentration anregt, ist ein Werk des Wiener Büros designkollektiv. Die jungen Designer Alexandra Spitzer und Martin Ritt, die schon für die Ausstattung der Wiener Caritas Institution „magdas Kantine“ in höchsten Tönen gelobt wurden, schufen für die Universität Wien im 3. Bezirk der Hauptstadt (1030 Wien, Djerassi-Platz 1) ein gediegenes und zugleich hochmodernes Ambiente mit attraktiven Sitz- und Stehmöbeln, die eigenwillige Namen tragen wie „Die Coolen“ oder „Die Unverbindlichen“, „Die Tiefstapler“ oder „Die Wilden“.

Designer Martin Ritt über die Raumabfolge: „Es beginnt mit „Die Coolen“, das sind frech in den Raum schwingende Schlangenbänke zum kurzen Anlehnen und die Füße baumeln lassen. Weiter geht’s mit den „Unverbindlichen“, einem lässigen, geradezu gewagt auskragenden Stehtisch-Ensemble, und mit den „Tiefstaplern“, einem bodenversenkten Auditorium mit großzügigen, terrassierten Sitzstufen, welches den Raum nach hinten hin beruhigt.“

Alexandra Spitzer ergänzt „Die absoluten Stars der Ausstattung sind aber die „Wilden“. Das sind sechs ungewöhnliche Objekte – irgendwie Stufen, mit ein bisschen Bank und Liege gemischt. Keine klassischen Möbel im eigentlichen Sinn, sondern eher Freitreppen, Kulissen oder Tribünen. Der Kommunikation für kleine und große Gruppen gewidmet, bieten sie aber ebenso den Individualisten unter uns Raum für Entfaltung.“

Am Anfang des Projekts stand zunächst einmal die Theorie. „Es galt, sich dem Thema über eine grundlegende Analyse der menschlichen Kommunikationsformen anzunähern“, sagt Martin Ritt. Die Antwort auf die herausfordernde Heterogenität des Gesamtvorhabens manifestierte sich in Folge in einer illustren Schar an ikonenhaften Möbeln, die jedes für sich vor Individualismus strotzen, die aber gemeinsam zu einer harmonischen Familie zusammenwachsen.

Fazit: Scheint so, als hätten die Universität und das designkollektiv einen idealen Entwurf für die „analoge Begegnung“ in unserer Zeit gefunden. Das „hUBB“ wird von der studentischen Generation Corona, die einem allzu intensiven Sozialleben schon entwöhnt war, regelrecht gestürmt. Und auch das Lehrpersonal und Passanten, als Gäste ebenfalls willkommen, sorgen für einen bunten Publikums-Mix.

Kommentar von Christian Kočevar, dem Uni-Abteilungsleiter Bauorganisation und Ressourcenmanagement: „Das „hUBB“ stellt für die Universität Wien ein einzigartiges Projekt dar. Wurde doch funktional als auch gestalterisch ein Raum realisiert, den es in dieser Form bisher an der Universität nicht gab. Durch gezielte Settings ist es gelungen, den BesucherInnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Kommunikation zu bieten. Die Formensprache, Materialität und Farbgebung laden Studierende, MitarbeiterInnen und die interessierte Öffentlichkeit ein, die Räumlichkeiten zu besuchen, zu verweilen und zu nutzen. Gemeinsam konnten wir einen wahrlich außergewöhnlichen Ort schaffen, an dem analoge Kommunikation nachhaltig und schwellenlos möglich ist.“

Die Designer Alexandra Spitzer und Martin Ritt stehen Ihnen für Interviews und Führungen durch das „hUBB“ gern zur Verfügung. Bei Nachfragen und für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an mich.

designkollektiv.at/
biologiezentrum.univie.ac.at/

hUBB University of Vienna Biology Building
Djerassi-Platz 1, 1030 Wien

Interiorplanung, Design, CI Entwicklung
Alexandra Spitzer, MA und Martin Ritt, MA
designkollektiv GmbH
Rochusgasse 6/1, 1030 Wien
office@designkollektiv.at
designkollektiv.at

Projektleiter / Universität Wien
Dipl.-Ing. Christian Kocevar, MSc
Universität Wien, Raum- und Reccourcenmanagement
Universitätsring 1, 1010 Wien

Generalplaner
Vasko + Partner
Ziviltechniker für Bauwesen und Verfahrenstechnik GesmbH
Grinzinger Allee 3, 1190 Wien

Großküchenplanung
Ronge & Partner Group
Erzherzog Rainer Ring 14/Top 8, 2500 Baden

Projektsteuerung
Hitzler Ingenieure GmbH & Co. KG
Ungargasse 9 / Top 9, 1030 Wien

Betreiberin Kiosk
LIAs Bistro
Library Cafe & Catering
Welthandelsplatz 1, Gebäude LC, 1020 Wien

Leitsysteme
d-licious / Grafikdesign & Signaletik e.U.
Cumberlandstraße 15/2/
1140 Wien

Ausführende Firmen:

Generalunternehmer
Swietelsky AG
ZNL Hochbau Wien/NÖ/Bgld.
Revitalisierung, Standort Wien
Hietzinger Kai 133, 1130 Wien

Tischler
technoholz GmbH
Reitschulgasse 14
9500 Villach

Akustikdecke
Next Acoustik
NEXT OFFICE GmbH
Mitterndorferstrasse 12, 2442 Unterwaltersdorf

Elektro
Elektro & Electronic Landsteiner GMBH
Kruppstraße 3, 3300 Amstetten

Stellmöbel
AREA Handelsgesellschaft mbH
Schottenring 12, 1010 Wien

Verwendete Produkte
Alphabet of light / Artemide / Lichtlinien
Co Chair / Audo – Dining und Barchair / Stühle
Softline Magnum / Sitzsäcke

Wien: Kunstmesse FAIR FOR ART. Von Nitsch und Rainer bis Warhol und Picasso

Vorhang auf in den edlen historischen Gemäuern der Wiener Aula der Wissenschaften. Vom 5. bis 13. Oktober geht dort schon zum achten Mal die FAIR FOR ART Vienna in Szene, eine der renommiertesten Kunstmessen Österreichs. Kunstfreunde, Sammler und Käufer können sich auf die Begegnung mit vielen international hochrangigen Exponaten freuen. Das Spektrum der Stile reicht von der Moderne bis zur Gegenwartskunst; jenes der Künstler von Hermann Nitsch und Arnulf Rainer bis zu Andy Warhol und Pablo Picasso.

Die Namen der Aussteller bürgen für genauso hohe Qualität wie jene der Künstler. Die FAIR FOR ART wird einmal mehr vom Verband Österreichischer Antiquitäten – und Kunsthändler (VÖAK) organisiert, der zu den traditionsreichsten Messeveranstaltern Europas zählt.

Der Wiener Galerist und FAIR FOR ART–Impresario Horst Szaal erwartet 42 Aussteller in Wien, darunter 38 aus Österreich, drei aus Deutschland und einen aus Spanien. Das sind um acht Anbieter mehr als im Vorjahr. Die hohe Nachfrage nach Messeständen überrascht Szaal nicht. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Interesse an Kunst sehr groß und wirkt sich positiv auf Verkäufe aus“. Das trifft sich gut mit den Zielen der Aussteller. Sie wollen nicht nur höchste künstlerische Qualität ausstellen, sondern auch Werke, die es erwarten lassen, dass die angebotenen Arbeiten in der Zukunft auch Wertsteigerungen erzielen.

Messe-Chef Horst Szaal rechnet mit 12.500 Besuchern aus dem In- und Ausland, denen der Messebesuch so angenehm wie möglich gemacht werden soll: „Durch die lange Laufzeit von neun Tagen kann die Messe an zwei Wochenenden besucht werden, was für Interessenten von auswärts ideal ist“. Außerdem ist der Veranstaltungsort, nur fünf Minuten von den Touristenströmen um den Stephansdom entfernt, ausgesprochen leicht erreichbar.

In den Gemäuern der Aula der Wissenschaften (1010 Wien, Wollzeile 27A) werden auf 3.000 Quadratmetern Fläche mehr als 2.000 Arbeiten von mehr als 300 Künstlern ausgestellt. Die moderne Kunst steht in einem reizvollen visuellen Kontrast zur historischen Bausubstanz der Aula der Wissenschaften, die mehr als 300 Jahre alt ist. Doch neue und historische Stile vertragen sich hier, wie häufig in der Kunst, ganz ausgezeichnet.

Viele der ausgestellten Kunstwerke waren schon lange nicht oder noch nie in Museen ausgestellt. Für alle Kunstfreunde bietet die Messe daher die Gelegenheit, Arbeiten in Augenschein zu nehmen, die sonst nur selten an die Öffentlichkeit kommen.

Der Schwerpunkt der Schau wurde ganz bewusst auf die Dekaden von 1950 bis zur Gegenwart verlegt. Denn im Kunstschaffen dieser Jahrzehnte finden sich noch Werke genug, denen der große Sprung nach vorn in den Kategorien des Kunstmarkts erst bevorsteht.

Freilich gibt es aus den Jahrzehnten der Moderne auch zahlreiche Künstler, die längst Weltruhm erlangt haben. Auch bei der FAIR FOR ART sind Werke der großen Stars zu sehen, wobei einige von ihnen mit speziellen Präsentationen ins Rampenlicht gestellt werden. Hier findet man die ganz großen Namen: Pablo Picasso etwa, Hermann Nitsch oder Hubert Scheibl. Zudem begegnet man internationalen Kunstikonen wie Helmut Ditsch, Katharina Grosse, Saša Makarová, Franziska Maderthaner, Xenia Hausner, Gottfried Helnwein, Wolfgang Hollegha, Otto Muehl oder Arnulf Rainer.

Die steigende Nachfrage nach zeitgenössischen Skulpturen findet ihren Niederschlag in einer Vielzahl einzigartiger Plastiken bekannter Künstler wie Wander Bertoni, Marcello Morandini, Sabine Wiedenhofer oder Thomas Stimm. Darüber hinaus haben die Besucher die Möglichkeit, Highlights aus dem Bereich der Fine Art des 19. und 20. Jahrhunderts zu bewundern und exklusive Schmuck- und Designobjekte aus dem 20. Jahrhundert zu entdecken.

fairforart-vienna.at/

Veranstalter Horst Szaal steht Ihnen für Interviews gern zur Verfügung.
Bei Nachfragen und für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an mich.

Mit freundlichen Grüßen,

Bina Köppl
BINA KÖPPL Communications
www.binakoeppl.com / +43 699 128 28 128 / office@binakoeppl.com


Informationen:

FAIR FOR ART Vienna – Kunstmesse Wien
Aula der Wissenschaften, 1., Wollzeile 27A
5. bis 13. Oktober 2024


Öffnungszeiten:

Täglich: 11 bis 19 Uhr, 13. Oktober: 11 bis 18 Uhr
4.10. für Gäste mit persönlicher Einladung:
Preview: 16 bis 18 Uhr, Vernissage: 18 bis 21 Uhr
Messe-Information: Tel.: + 43 (0)664 / 863 11 30, www.wikam.at

Eintrittspreise
Tageskarte: 18,00 Eur, Tageskarte ermäßigt für Senioren: 10,00 Eur
Fair for art day: Mittwoch, 9. Oktober: Tageskarte 10,00 Eur
After work ticket: Donnerstag 10. und Freitag 11. 10 ab 15:00 Uhr: 10,00 Eur
Freier Eintritt für Schüler und Studierende (mit Ausweis bis 27 Jahre) und mit NÖ-Card

Der Messe-Veranstalter:
Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler, A-1010 Wien, Schottenring 10, Präsident des Verbandes: Horst Szaal: Tel. +43 664 302 33 51


Aktuelle Ausstellerliste Fair for Art Vienna 2024

AG18 Gallery, AIC Gallery, art moments, Galerie Susanne Bauer, Galerie Böck, Galerie Breyer, CA Contemporary, Galerie Czaak, Galerie Darya, Estermann Kunst, Lukas Feichtner Galerie, Kunsthandel Freller, Textilatelier Beate & Celina von Harten, Galerie & Kunsthandel Hartl, Galerie Ulrike Hrobsky, Galerie Alfred Knecht, Galerie Kopriva, Kunsthandel Kral, KreativRaum Galerie, Krinzinger Edition, L.art Galerie, Galerie Rudolf Leeb, Galerie Lehner, Galerie Maringer, Neue Kunst Gallery, Pigment Gallery, Galerie Reinisch Contemporary, Kunsthandel Sonja Reisch, Galerie am Roten Hof, St. Georgs Antiquariat, Galerie Szaal, Galerie Szaal Contemporary, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, gallery twenty-six, Kunsthandel Widder, Kunsthaus Wiesinger, Galerie Zimmermann Kratochwill, galerie artziwna, Kunsthandel Zöchling, zs art galerie

https://www.fairforart-vienna.at/

Die Wiener Künstlerin Ilse Haider schuf ein spektakuläres Porträt der US-Politikerin. Ein Kunstwerk für Kamala

Kunst trifft auf Politik. Mit dem neuen Werk „KAMALA HARRIS / We are not going back“ (2024) gibt die renommierte österreichische Künstlerin Ilse Haider ihren ganz persönlichen Kommentar zum Wahlkampf zwischen Kamala Harris und Donald Trump ab.

Das Bildnis entstand bewusst noch vor der Wahlentscheidung in den USA. Doch nicht nur der Titel macht klar, auf wessen Seite die Sympathien der Künstlerin liegen. Ilse Haider: „Kamala Harris ist eine Frau, auf der die Hoffnungen von Millionen Frauen und Männern ruhen, in Nordamerika genauso wie in der ganzen Welt. Ihre politischen Ziele und ihr Auftreten mit einer künstlerischen Arbeit zu kommentieren, war mir ein sehr spezielles Anliegen.“

Ilse Haider, gebürtige Salzburgerin, studierte von 1983 bis 1988 bei Arnulf Rainer an der Wiener Kunstakademie. Damals entwickelte sie ihren persönlichen Stil, der sie rasch zur international gefragten Newcomerin machte. Als Grundlagen ihrer Bilder dienen meist Fotografien (oft von markanten Persönlichkeiten des Zeitgeschehens), wobei die Fotos durch den Einsatz geschickt montierter Holz-Arrangements einen filmisch bewegten, dreidimensionalen Touch erhalten.

Neben ihren Arbeiten für Museen und Galerien war der in Wien lebenden Künstlerin auch die Kunst im öffentlichen Raum stets ein besonderes Anliegen. Zu Ilse Haiders bekanntesten Werken in diesem Sektor zählt etwa die Fotoskulptur „Venus und Antinoos“, die von 1996 bis 2001 für einen spektakulären Blickfang im Flughafen Wien sorgte. Auch der bühnenhafte „Mr. Big“, der von 2012 bis 2013 über das Leopold Museum im Wiener MQ wachte, erregte großes Aufsehen inner- und außerhalb der Kunstwelt.

Was das Kamala-Kunstwerk betrifft (das US-Wahlergebnis war zum Zeitpunkt der Fertigstellung noch nicht bekannt), träumt Ilse Haider jetzt ihren ganz privaten amerikanischen Traum: „Ich feiere im Februar 2025 meinen 60. Geburtstag in San Francisco und würde mich über ein Treffen und eine persönliche Übergabe an die neue Präsidentin Kamala Harris ungemein freuen.“

Website Ilse Haider

Erfolgsmodell Gesundheitszentrum St. Pölten. Hohes Interesse bei Medizinern und Patienten – Erweiterung schon im Bau

Blickpunkt Sankt Pölten: Das neue Gesundheitszentrum der Landeshauptstadt, eine der erfolgreichsten privaten Initiativen im nö. Gesundheitswesen seit Jahren, geht daran, die eigenen Superlative zu toppen. Seit der Eröffnung im November 2023 ist erst ein knappes Jahr vergangen. Doch schon jetzt arbeiten die 19 Kassen- und Kinderärzte, die 15 Fach- und Wahlärzte sowie andere Institutionen am Rande ihrer Kapazität. Rund 2000 Patienten nehmen täglich die Dienste der Mediziner in Anspruch, wobei die Institution an allen 7 Tagen der Woche geöffnet ist.

Initiator Franz Holler, im Hauptberuf Geschäftsführer des St. Pöltner Medizin-Logistik Unternehmens medlog, hat sich deshalb dazu entschlossen, das Gesundheitszentrum 1 (GZ1) rasch zu erweitern. Bereits im Juli 2024 sind auf dem Areal neben dem GZ1 die Baumaschinen angerückt. Im Jänner 2026 nimmt der Neubau den Betrieb auf.

Wichtigster Bestandteil des Erweiterungs-Bauwerks wird die bisher fehlende Radiologie, die allein 1024 Quadratmeter Fläche in Anspruch nimmt. Finanziell unterscheidet sich das neue vom alten Zentrum dadurch, dass die Ordinationsflächen nicht mehr vermietet, sondern interessierten Medizinern zum Kauf offeriert werden.

Als Bauherren fungieren neben Mag. Franz Holler der St. Pöltener Radiologe Dr. Andreas Myskiw, der auch die neue Radiologie betreiben wird, sowie der Bauherren-Vertreter DI Matthias Nolz. Dieser schwärmt von dem Projekt: „Es ist eine einmalige Chance, wenn man auf der Suche nach einer Ordination ist, dass man an ein bestehendes System andocken kann. Hier gibt es bereits ein Primärversorgungszentrum, Wahlärzte und ein Labor. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei einer Kaufentscheidung in der aktuellen Bauphase der Grundriss noch geändert und an die Bedürfnisse angepasst werden kann.“

Dr. Andreas Myskiw: „Wir haben die Gelegenheit bekommen, eine Radiologie im Eigentum zu errichten. Bald können wir das bestehende GZ1 und das neue GZ2 durch radiologische Leistungen aufwerten und die Versorgung der Bevölkerung weiter verbessern.“

Die Gestaltung des Neubaus liegt in den Händen des St. Pöltner Architektur-Büros Pfaffenbichler Architekten. Das Bauwerk liegt fußläufig nur 100 Meter neben dem bestehenden GZ1. Wichtige Infrastruktur – Einrichtungen wie etwa die Tiefgarage können von den Besuchern beider Gebäude gemeinsam genutzt werden. Das gesamte Gebäude ist mit 2973 Quadratmetern Brutto-Geschossfläche auf drei Ebenen etwas kleiner als das GZ1 (4000 Quadratmeter). In jedem Geschoss sind drei Einheiten mit unterschiedlichen Größen von 200-300 m² konzipiert. Nur noch drei Ordinationen sind verfügbar und können gekauft werden.

Der Bau erfolgt in Massivbauweise mit Abmessungen von circa 50 × 25 Metern. Ökologisch erfüllt das Projekt höchste Standards – mit Photovoltaik, Wärmewasserpumpe und anderen Einrichtungen mehr. Die Wärmepumpe soll in Kombination mit einer geplanten Photovoltaik-Anlage den Energieverbrauch des Gesundheitszentrums möglichst gering halten.

Der Standort in der Mathilde-Bayerknecht-Straße, nahe der Westautobahn, ist für Besucher aus der Stadt und dem Umland von St. Pölten per Kraftfahrzeug oder Bus leicht erreichbar. Als Träger des Projekts firmiert die GZ 2 Errichtungs- und Betriebsgesellschaft mbH.

Als Gesprächspartner steht Ihnen Bauherren-Vertreter DI Matthias Nolz gerne zur Verfügung. Bauherren sind Franz Holler, Matthias Nolz und Familie Myskiw.

Baustellen-Besichtigung am Dienstag, 12. November 2024 um 11-13 Uhr. Um Anmeldung wird erbeten unter office@binakoeppl.com

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://gz2-stpoelten.at/

Wien: 50-Jahre-Jubiläum des European Center. Brückenbau zwischen Wissenschaft und Politik

Geht es in der internationalen Gemeinschaft um die Überwindung von geographischen oder auch gesellschaftlichen Grenzen, so wählt man als Symbolbegriff für derlei Initiativen gern die Metapher vom Brückenbau. Eine Organisation, die eng mit der UNO zusammenarbeitet und sich „Building Bridges“ als wesentliches Motto auf die Fahnen schreibt, lädt in diesem Herbst zur Feier ihres 50. Geburtstags. Das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien, 1974 unter tatkräftiger Mithilfe auch der Republik Österreich gegründet, lädt am 25. September zu einem Festakt im Sozialministerium. Sozialminister Johannes Rauch meint: „Wir sind sehr stolz darauf, dass sich die Republik Österreich gemeinsam mit den Vereinten Nationen 1974 dazu entschloss, das European Centre mit Sitz in Wien zu gründen. Wir profitieren dadurch von Ergebnissen vergleichender Forschung und vom Austausch zwischen den Mitgliedsländern durch den direkten Kontakt mit Expertinnen in einem gemeinsamen Europa, dass sich ständig erweitert.“

Am 26. und 27. September folgt in der Wiener UNO-City eine internationale Einladungskonferenz mit prominenter Wissenschafts-, aber auch Politik-Besetzung, deren vorausblickendes Thema „Die Zukunft von Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung“ lautet.

Das Europäische Zentrum bietet seit fünf Jahrzehnten eine einzigartige Plattform zum Wissensaustausch im Bereich Soziales zwischen Wissenschaft und Politik sowie den europäischen Regionen.

Dazu Anette Scoppetta, die stellvertretende Direktorin: „Ein gegenseitiges Lernen auf Augenhöhe zwischen West und Ost über Theorie und Praxis der Sozialpolitik ist nötig, um Betroffene bestmöglich unterstützen zu können. Partnerschaften und Synergien zwischen verschiedenen Politikbereichen wie Wirtschaft, Soziales und Beschäftigung müssen verstärkt genutzt werden.“

Anette Scoppetta steht schon jetzt für Interviews zur Verfügung. Mehr Informationen zum Thema Bridge Building finden Sie unter https://www.euro.centre.org/domains/bridging-building


Die Zukunft von Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung


Festakt:
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Stubenring 1, 1010 Wien. Termin: 25. Sept. 2024, 16 Uhr

Konferenz: Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV), Internationales Zentrum Wien, Wagramer Straße 5, 1220 Wien. Termin: 26. und 27. Sept. 2024

EC Media Corner

European Centre

Programm

Akkreditierungen bitte bis spätestens 16. September unter office@binakoeppl.com

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Bina Köppl

BINA KÖPPL Communications
www.binakoeppl.com / +43 699 128 28 128 / office@binakoeppl.com