Sonderedition der weltweit begehrten PEZ Bonbons aus Oberösterreich. PEZ Arts: Künstlerische Hülle für kultige Zuckerln

Was schmeckt süß und erfrischend und ist obendrein ein kleines Fest für die Augen? Die Rede ist von den PEZ Bonbons, die rund um den Globus bei Kindern aller Altersklassen Kult–Status genießen. In diesem Frühjahr geht der Hersteller, die Firma PEZ International aus Traun bei Linz, mit einer Spezialedition des klassischen PEZ Spenders an den Start. Unter dem Motto PEZ Arts schuf der Wiener Künstler JF Krichbaum ein kleines Kunstobjekt. Zur Weltpremiere versammeln sich PEZ-Sammler und Genießer am Mittwoch, 27. Mai 2026, ab 18:00 Uhr unter dem Motto „Coole Erwachsene machen kindische Sachen“ im Café des Dschungel Wien, dem Theaterhaus für junges Publikum im Museumsquartier.

Die Verbindung zur Kunst und zur Pop-Kultur hat bei PEZ Tradition. Schon 1953 schlossen die Linzer eine erste Kooperation mit Disney ab. Dies weckte die Neugier der globalen Sammlergemeinde, die in den Bonbon-Boxen viel mehr sah als nur eine Möglichkeit die PEZ Bonbons zu verstauen.

Beim aktuellen Objekt von JF Krichbaum legt PEZ Wert auf Exklusivität. Von der Süßwaren-Miniskulptur (Titel: „Kid Guard“) werden insgesamt nur 5000 Stück produziert. Schon im Werk erhalten diese Sammlerstücke eine besonders kunstvolle Verpackung. JF Krichbaum ist bei diesem Event, bei dem auch einige seiner Bilder gezeigt werden, anwesend.

Die Werke des Künstlers JF Krichbaum, der hinter dem ersten PEZ Arts Spender steht, zählen zum Inventar internationaler Sammler und renommierter Museen wie der Wiener Albertina. Krichbaum setzt mit den „Kid Guard“- Figuren einen früheren Zyklus fort. 2025 zeigte er die kindlichen Wächter bei der Ausstellung im Museum Angerlehner in Oberösterreich. Star-Autor Franzobel, bei der Ausstellung als Kurator aktiv, schrieb: „In der Kid-Guard-Serie wird die Welt mit Kinderaugen gezeigt – positiv, staunend, selbstverständlich, ohne naiv zu sein. Nicht selten sind die Augen kleine Sternenhimmel. Krichbaum muss Finne sein, das sind laut Umfragen die glücklichsten Menschen auf der Welt, oder Bhutanese, die haben ein Ministerium für Glück. Er schafft eine Kombination aus Glanz und Patina, Zukunft und Vergangenheit, Kindlichkeit und intellektueller Reflexion, wie ich so zuvor noch nie gesehen habe.“ Franzobel wird im Dschungel anwesend sein und unter dem Titel „Franzobel liest Kindisches“ auch live zu hören sein.

Die PEZ-Gruppe feiert 2027 das 100jährige Jubiläum des klassischen Bonbons. PEZ zählt heute zu den Top 100 Süßwarenunternehmen der Welt und ist in mehr als 80 Ländern vertreten. Neben Europa und den USA gehören Japan und Australien zu den wichtigsten Märkten. Rund 75 Millionen Spender und mehr als 5 Milliarden PEZ Bonbons werden Jahr für Jahr verkauft.

Als der damalige Firmenchef Eduard Haas III. im Jahr 1927 sein rechteckiges Pfefferminzbonbon erfand, war von solchen Stückzahlen noch keine Rede. Die Zuckerl steckten in schlichten Metallschachteln mit der Aufschrift Pfefferminz, gewannen wegen ihres guten Geschmacks aber bald an Popularität. Aus dem Wort Pfefferminz wurde der bis heute gültige Produktname PEZ destilliert.

1949 brachte Haas erstmals einen PEZ Spender auf den Markt. Mit Comic-Köpfen, fruchtigen Geschmacksrichtungen und immer neuen Figuren verwandelte sich PEZ vom Pfefferminzprodukt zu einem trendigen Kinderartikel und zum Vorreiter interaktiver Süßwaren. Heute zählt PEZ zu den bekanntesten Kindermarken der Welt.

Neben den ikonischen Spendern und klassischen Bonbons bietet das Unternehmen ein vielseitiges Sortiment: Dazu zählen unter anderem prickelnde Fizzy-Produkte, Traubenzucker und hochwertige Fruchtgummis aus Österreich – mit besonderem Fokus auf vegane Rezepturen.

PEZ-Marketingleiterin Ursula Polymeropulos sieht der Initiative von PEZ und Kunst freudvoll entgegen: „PEZ ist eine Marke, die Menschen seit Generationen begleitet – und ein PEZ Spender bringt fast automatisch ein Lächeln ins Gesicht. Dieses unmittelbare Gefühl von Freude und Leichtigkeit verbindet uns mit der Kunst. Auch sie kann berühren, überraschen und starke Emotionen auslösen.“

Geschäftsführer Bernhard Rehrl und der Künstler Josef Florian Krichbaum stehen für Interviews gerne zur Verfügung.

Im Anschluss an das Fest im Dschungel Wien (27. Mai) ist Krichbaums Kid-Guard-Schau vom 28.-31. Mai 2026 bei der Affordable Art Fair Wien (Marx Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien) auf einem eigenen Stand zu sehen. Bakerhouse Gallery – Special PEZ: www.affordableartfair.com

Erhältlich ab 27. Mai um 24,90 Euro unter dem Link www.pez.com oder www.krichbaum.at

www.pez.com

us.pez.com

Josef Florian Krichbaum

Bakerhouse Gallery

Dschungel Wien

Malerei: Der Tiroler Mike Büchel macht international Karriere. Vom Weltenbummler zum Kunst-Star

Einmal um die Welt und wieder zurück: Der Tiroler Künstler Mike Büchel erkundete zwei Jahrzehnte lang als Globetrotter den Globus, bevor er beschloss, sich ganz der Malerei zu widmen. Mittlerweile in Wien daheim, arbeitet Büchel in seinem Atelier an geheimnisvollen Bildern, die eine klassische Technik wieder in den Vordergrund rücken. Er verbindet die traditionelle Ölmalerei mit einer zeitgenössischen, poetischen Bildsprache.

Seine eigenwilligen Schöpfungen – oft großformatige Porträts, die die Moderne genauso in sich tragen wie die alte Kunst–, haben Mike Büchel in Österreich bereits einen guten Namen in der Sammler-Szene eingebracht. Schon sechs Mal nahm er an der erfolgreichen Wiener Kunstmesse Art Austria teil. Im laufenden Jahr unternimmt er nun sein erstes Projekt, um seine Basis auch außerhalb Europas zu vergrößern.

Sein erster Stützpunkt für die angestrebte internationale Karriere ist Südkorea. Bei der International Art Exhibition in der Millionenstadt Daegu ist Büchel bis zum 31. August 2025 mit seinen Arbeiten vertreten. Kurze Zeit später, vom 18. – 21. September 2025, zählen Büchel-Bilder zu den Höhepunkten der Vienna Highlights Art Fair, die in der Österreichischen Nationalbibliothek am Josephsplatz stattfindet.

Vom 14.11. – 10.12.2025 stellt Büchel zum ersten Mal in repräsentativem Rahmen in seiner Heimatstadt Zirl aus. Das neue Kulturzentrum B4 in Zirl wird auf 500 Quadratmetern Fläche zum Schauplatz einer Ausstellung von 18 großformatigen Bildern des Künstlers.

2026 geht es in großem Stil weiter. Da winkt Büchel in Südkorea der Sprung in die Hauptstadt Seoul. Die Teilnahme an einer bedeutenden Kunstmesse ist bereits fixiert.

Der Stil des Tirolers aus Wien: Im Zentrum seiner Großformate stehen oft Figuren, die ruhen – in Sesseln, in Räumen, im eigenen Inneren. Büchel: „Und doch bewegt sich alles. Ein Luftzug hebt die Stoffe an, eine Kerze flackert, Schmetterlinge gleiten durch das Bild. Als würde die Welt zwischen den Pinselstrichen heimlich weiteratmen.“

Der Künstler hat sein Handwerk gelernt. Dies jedoch nicht in heimischen Hochschulen, sondern auf seinen Reisen. Er studierte an der Academia de Bellas Artes der mexikanischen Regionalmetropole Xalapa und an der Florence Academy of Art in Italien. Den Umgang mit Ölfarben studierte er beim klassischen taiwanesischen Maler Yim Maukun. Als Inspiration dienen ihm große Künstler wie Caravaggio oder Anselm Kiefer.

Wie viele andere Künstler übte Büchel die unterschiedlichsten Berufe aus, bis er seine wahre Berufung in der Malerei fand. Er arbeitete unter anderem als Edelsteinhändler, Goldschmied und Tätowierer. Längere Aufenthalte führten ihn in Länder wie Portugal, Mexiko, Palästina, Italien, Taiwan und viele andere mehr.  

Informationen:

24.07.2025 – 31.08.2025, International Art Exhibition, Modern & Contemporary Art, Bongsan Cultural Center Exhibition Hall 1-4, Daegu Süd Korea / Österreichische Botschaft Seoul more information…

18.–21.09.2025, Solo-Präsentation, Vienna Highlights Art Fair, Österreichische Nationalbibliothek am Josefsplatz, Wien

14.11. – 10.12.2025, 19 Uhr, Coming Home, Ausstellung B4 Zirl in Tirol, Marktgemeinde Zirl, Bahnhofstraße 4, 6170 Zirl. Finissage, 10.12.2025, 19 Uhr

Der international renommierte Tiroler Künstler Mike Büchel stellt zum ersten Mal in repräsentativem Rahmen in seiner Heimatstadt Zirl aus. Das neue Kulturzentrum B4 in Zirl wird auf 500 Quadratmetern Fläche zum Schauplatz einer Ausstellung von 18 Bildern im markanten Stil des Malers. Als Themen für seine großformatigen Arbeiten, ausgeführt in klassischer Öltechnik, wählt er oft Hommagen an große Persönlichkeiten aus der Kultur – aus der Literatur genauso wie dem Film, der Musik und dem Theater.

 

Mike Büchel über seine Kunst: „Meine Bilder entstehen weniger aus der Betrachtung des Sichtbaren als aus der Materialisierung von etwas Gefühltem. Aus dem Unaussprechlichen. Viele meiner Bilder sind Hommagen an große Persönlichkeiten aus der Kultur – aus der Literatur genauso wie dem Film, der Musik und dem Theater.

Die Auseinandersetzung mit diesen Persönlichkeiten dient mir als Inspirationsquelle: als eine Art Rahmen, in dem die Arbeiten entstehen. Durch die Auseinandersetzung mit dem Werk der Adressaten der Hommagen entstehen eine Stimmung, ein Gefühl, und oft schon ein vollständiges Bild, das in meinem Kopf bereits Formen annimmt, bevor ich zu Malen beginne. Es werden keine Elemente wie Portraits oder Gegenstände aus dem realen Umfeld der Adressaten abgebildet, sondern Bezugspunkte. Diese sind indirekter Natur.

Am Beispiel der Hommage an Alfred Kubin: das Werk Kubins ist mystisch aufgeladen, ist traumhaft, unheimlich und bezieht sich immer auf den Kreislauf des Lebens und den Tod. In meiner Hommage steht das Herz im Zentrum des Bildes, die Urmutter unseres Lebens mit ihrer Distanziertheit und Überlegenheit. Davor sieht man eine Gruppe kleiner Menschen, die aus Dantes Hölle gestiegen zu sein scheinen. Als Symbole habe ich verwelkte Blumen (für die Vergänglichkeit), Äpfel (für die Weisheit), sowie Erdbeeren und Wein (für die Lust und Passion) verwendet.

Andere Hommagen sind nicht mit so viel Symbolik aufgeladen. Bei der Hommage an den Filmregisseur Paolo Sorrentino etwa habe ich mir die Grazie, die Ästhetik und die Eleganz zum Thema genommen, mit denen er seine Filme inszeniert. So ist diese Hommage zart im Farbton geworden und leicht in der Bewegung. Der Abgrund hinter der schönen Fassade ist wie in vielen Filmen Sorrentinos nur angedeutet.“

Mike Buechel

Kunstmesse „Spark Art Fair Vienna“. Neue Arbeiten von Ilse Haider: „Female Faces“

Egal, ob in der Politik, der Wirtschaft oder in Kunst oder Kultur, überall das gleiche Bild: Die männliche Dominanz bestimmt das Geschehen. Auch Jahrzehnte der Frauenrechtsbewegung haben nichts daran geändert, im Eiltempo werden die Errungenschaften der Gleichstellung wieder in Frage gestellt oder auch gleich abgeschafft. Den Frauen bleibt oft genug nur der Platz in der zweiten Reihe.

Die international renommierte österreichische Künstlerin Ilse Haider hat im Lauf der Jahre immer wieder das Spannungsfeld zwischen Männern und Frauen thematisiert, in dem es mitunter bedenklich zischt und kracht. Jetzt hat sie, inspiriert vom US–Wahlkampf zwischen Kamala Harris und Donald Trump, einen neuen Bilderzyklus geschaffen. Die Werke der Reihe „Female Faces“ sind ein bildgewordenes Loblied auf weibliche Stärke. Die Premiere erfolgt in einem würdigen Rahmen. Der Zyklus ist bei der hochklassig besetzten Kunstmesse „Spark Art Fair Vienna“ (21. bis 23. März 2025 in der Wiener Marx–Halle) erstmals zu sehen. Haider wird dort, vertreten durch die Grazer Galerie Leonhard, mit einer Einzelpräsentation gewürdigt.

Das Werk „Kamala Harris – We Are Not Going Back“, entstanden 2024, gab die Initialzündung zum neuen Zyklus. Wie so viele Menschen in aller Welt hatte Ilse Haider darauf gehofft, dass Vizepräsidentin Harris den Ex Präsidenten Trump beim Rennen um das Weiße Haus schlagen würde. Zwar wurden diese Hoffnungen von der US–Wählerschaft zerstört, doch für Haider blieb es ein Anliegen, Harris‘ politische Ziele und ihr Auftreten künstlerisch zu kommentieren.

Für den Zyklus „Female Faces“ schuf sie eine ganze Reihe neuer Portraits bekannter Frauen, die beim Versuch, sich in der Männerwelt durchzusetzen, unerschrocken ihres Weges gingen. Der Bogen reicht bis zur Pop-Diva Taylor Swift, die in ihrem Siegeszug durch die Musikwelt an der gesamten männlichen Konkurrenz vorbeirauscht. Die 2022 verstorbene britische Queen Elizabeth, die ihre ererbte Position dazu nutzte, der britischen Monarchie ein neues Selbstverständnis zu geben, wird im Zyklus genauso gewürdigt wie die Politikerin Angela Merkel oder die Schauspielerin und Aktivistin Jane Fonda.

Als Ausdrucksmittel wählte Ilse Haider jenen Stil, der ihr schon in jungen Jahren internationale Beachtung eingetragen hat. Als Grundlagen dienen in der Regel medialisierte Bilder von Celebrities aus online-Archiven, die durch die Montage auf geschickt arrangierte Holz–Arrangements einen bewegten, dreidimensionalen Eindruck erwecken. Die Kunst Ilse Haiders dekonstruiert idealtypische Posen der Stars und macht sie zu fragilen, vielschichtigen Figurationen. Dieser lebendigen Ausstrahlung der Werke kann man sich schwer entziehen.

Die Künstlerin, geboren 1965 in Salzburg, studierte in den 1980er Jahren bei Arnulf Rainer an der Wiener Kunstakademie und am Royal College in London. Seither in Wien daheim, ist ihr auch die Kunst im öffentlichen Raum ein wichtiges Anliegen. Unvergessen ist ihre Skulptur „Mr. Big“, die von 2012 bis 2013 über das Museum Leopold im Wiener MQ wachte. An ihrer Fotoskulptur „Venus und Antinoos“, die vom Flughafen Wien angekauft wurde, kamen in den Jahren von 1996 bis 2001 Millionen von Passagieren vorbei.

Die Werke Ilse Haiders sind international begehrt, wovon zahlreiche Ausstellungen von Wien bis Los Angeles, von Mailand bis Stockholm zeugen. Die lange Liste der Kollektionen, die Arbeiten von Haider angekauft haben, reicht von Wien (Albertina) über Brüssel, Basel oder Louisville, Kentucky, bis zur Österreichischen Galerie im Wiener Belvedere. Doch gegenwärtig ist die Aufmerksamkeit der Künstlerin ganz nach vorn gerichtet. Ilse Haider: „Ich freue mich sehr, wieder bei der Spark Art Fair in Wien mit neuen Arbeiten präsent zu sein.“

Ilse Haider steht für Interviews gern zur Verfügung.
https://www.ilsehaider.com/

Galerie Leonhard:
https://www.galerie-leonhard.at/kunstler/haider-ilse

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VIDEO from left to right:

HELEN MIRREN as QUEEN ELIZABETH II, 2025
50 X 40 X 12cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Helen Mirren as THE QUEEN, 2006 / Miramax/Everett Collection/CONTRAST – EVC / APA-PictureDesk.com

MERYL STREEP as MARGARET THATCHER, 2025
50 X 40 X 12cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
ORIGINAL: Meryl Streep as Margaret Thatcher in THE IRON LADY, 2011/PATHE/mptv / APA-PictureDesk.com

INGRID BERGMAN as GOLDA MEIR, 2025
50 X 40 X 12cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Ingrid Bergman as Golda Meir in A WOMAN CALLED GOLDA, TV 1982/ Everett Collection/ APA-PictureDesk.com

ANGELA MERKEL, 2025
50 X 40 X 9cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Interview mit Angela Merkel, 2010 / MAX LAUTENSCHLAEGER / Visum/ APA-PictureDesk.com

JANE FONDA, 2025
140 X 90 X 15cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Jane Fonda arrives at the Women in Film Honors at The Beverly Hilton in Beverly Hills, Calif. /CHRIS PIZZELLO / AP / APA-PictureDesk.com

BILLIE HOLIDAY, 2021
140 x 90 x 25cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Billie Holiday, ca. 1946/48 / WILLIAM P. GOTTLIEB/ AKG-IMAGES / APA-PictureDesk.com

VIDEO from right to left:

FRIDA KAHLO, 2025
140 X 90 X 15cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Frida Kahlo, c.1940 /BERNARD SILBERSTEIN /Detroit Institute of Arts / Gift of the Artist / Bridgeman Art Library / APA-PictureDesk.com

QUEEN ELIZABETH II, 2025
85 x 60 x 10cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Queen Elizabeth II, 1954 / Royalty /TopFoto/ APA-PictureDesk.com

TAYLOR SWIFT, 2025
85 x 60 x 10cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Taylor Swift, 67th Annual Grammy Awards – Arrivals, JORDAN STRAUSS/ AP/ APA-PictureDesk.com

KAMALA HARRIS, 2025
82 x 60 x 20cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Kamala Harris, 2024, KAMIL KRZACZYNSKI /AFP/ APA-PictureDesk.com

BILLIE HOLIDAY, 2021
140 x 90 x 25cm, Fotoemulsion auf Holz / Acrylfarbe
Original: Billie Holiday, ca. 1946/48 / WILLIAM P. GOTTLIEB/ AKG-IMAGES / APA-PictureDesk.com

Bitte Platz nehmen auf den „Coolen“ und den „Wilden“. Famose Sitzmöbel für ein fulminantes Design-Projekt in Wien

Dieses Musterbeispiel feiner Innenarchitektur könnte international Furore machen. Im UBB, dem neuen Biologiezentrum der Universität Wien, wurde im Oktober 2024 das „hUBB“ eröffnet, ein Kommunikations- und Gastronomiezentrum für das 21. Jahrhundert. Vom schnellen Lunch in der vegan-vegetarischen Cafeteria bis zum spontanen Lernen oder zum Gedankenaustausch während der freien Stunden lädt das „hUBB“ zu allen erdenklichen Aktivitäten ein. Nach einer herkömmlichen Mensa, dem üblichen Schauplatz phantasie- und nährstoffarmer studentischer Verköstigung, sucht man bei den Wiener Uni-Biologen seither vergebens.

Die ganz spezielle Atmosphäre des „hUBB“, die zum Lümmeln, aber auch zur Konzentration anregt, ist ein Werk des Wiener Büros designkollektiv. Die jungen Designer Alexandra Spitzer und Martin Ritt, die schon für die Ausstattung der Wiener Caritas Institution „magdas Kantine“ in höchsten Tönen gelobt wurden, schufen für die Universität Wien im 3. Bezirk der Hauptstadt (1030 Wien, Djerassi-Platz 1) ein gediegenes und zugleich hochmodernes Ambiente mit attraktiven Sitz- und Stehmöbeln, die eigenwillige Namen tragen wie „Die Coolen“ oder „Die Unverbindlichen“, „Die Tiefstapler“ oder „Die Wilden“.

Designer Martin Ritt über die Raumabfolge: „Es beginnt mit „Die Coolen“, das sind frech in den Raum schwingende Schlangenbänke zum kurzen Anlehnen und die Füße baumeln lassen. Weiter geht’s mit den „Unverbindlichen“, einem lässigen, geradezu gewagt auskragenden Stehtisch-Ensemble, und mit den „Tiefstaplern“, einem bodenversenkten Auditorium mit großzügigen, terrassierten Sitzstufen, welches den Raum nach hinten hin beruhigt.“

Alexandra Spitzer ergänzt „Die absoluten Stars der Ausstattung sind aber die „Wilden“. Das sind sechs ungewöhnliche Objekte – irgendwie Stufen, mit ein bisschen Bank und Liege gemischt. Keine klassischen Möbel im eigentlichen Sinn, sondern eher Freitreppen, Kulissen oder Tribünen. Der Kommunikation für kleine und große Gruppen gewidmet, bieten sie aber ebenso den Individualisten unter uns Raum für Entfaltung.“

Am Anfang des Projekts stand zunächst einmal die Theorie. „Es galt, sich dem Thema über eine grundlegende Analyse der menschlichen Kommunikationsformen anzunähern“, sagt Martin Ritt. Die Antwort auf die herausfordernde Heterogenität des Gesamtvorhabens manifestierte sich in Folge in einer illustren Schar an ikonenhaften Möbeln, die jedes für sich vor Individualismus strotzen, die aber gemeinsam zu einer harmonischen Familie zusammenwachsen.

Fazit: Scheint so, als hätten die Universität und das designkollektiv einen idealen Entwurf für die „analoge Begegnung“ in unserer Zeit gefunden. Das „hUBB“ wird von der studentischen Generation Corona, die einem allzu intensiven Sozialleben schon entwöhnt war, regelrecht gestürmt. Und auch das Lehrpersonal und Passanten, als Gäste ebenfalls willkommen, sorgen für einen bunten Publikums-Mix.

Kommentar von Christian Kočevar, dem Uni-Abteilungsleiter Bauorganisation und Ressourcenmanagement: „Das „hUBB“ stellt für die Universität Wien ein einzigartiges Projekt dar. Wurde doch funktional als auch gestalterisch ein Raum realisiert, den es in dieser Form bisher an der Universität nicht gab. Durch gezielte Settings ist es gelungen, den BesucherInnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Kommunikation zu bieten. Die Formensprache, Materialität und Farbgebung laden Studierende, MitarbeiterInnen und die interessierte Öffentlichkeit ein, die Räumlichkeiten zu besuchen, zu verweilen und zu nutzen. Gemeinsam konnten wir einen wahrlich außergewöhnlichen Ort schaffen, an dem analoge Kommunikation nachhaltig und schwellenlos möglich ist.“

Die Designer Alexandra Spitzer und Martin Ritt stehen Ihnen für Interviews und Führungen durch das „hUBB“ gern zur Verfügung. Bei Nachfragen und für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an mich.

designkollektiv.at/
biologiezentrum.univie.ac.at/

hUBB University of Vienna Biology Building
Djerassi-Platz 1, 1030 Wien

Interiorplanung, Design, CI Entwicklung
Alexandra Spitzer, MA und Martin Ritt, MA
designkollektiv GmbH
Rochusgasse 6/1, 1030 Wien
office@designkollektiv.at
designkollektiv.at

Projektleiter / Universität Wien
Dipl.-Ing. Christian Kocevar, MSc
Universität Wien, Raum- und Reccourcenmanagement
Universitätsring 1, 1010 Wien

Generalplaner
Vasko + Partner
Ziviltechniker für Bauwesen und Verfahrenstechnik GesmbH
Grinzinger Allee 3, 1190 Wien

Großküchenplanung
Ronge & Partner Group
Erzherzog Rainer Ring 14/Top 8, 2500 Baden

Projektsteuerung
Hitzler Ingenieure GmbH & Co. KG
Ungargasse 9 / Top 9, 1030 Wien

Betreiberin Kiosk
LIAs Bistro
Library Cafe & Catering
Welthandelsplatz 1, Gebäude LC, 1020 Wien

Leitsysteme
d-licious / Grafikdesign & Signaletik e.U.
Cumberlandstraße 15/2/
1140 Wien

Ausführende Firmen:

Generalunternehmer
Swietelsky AG
ZNL Hochbau Wien/NÖ/Bgld.
Revitalisierung, Standort Wien
Hietzinger Kai 133, 1130 Wien

Tischler
technoholz GmbH
Reitschulgasse 14
9500 Villach

Akustikdecke
Next Acoustik
NEXT OFFICE GmbH
Mitterndorferstrasse 12, 2442 Unterwaltersdorf

Elektro
Elektro & Electronic Landsteiner GMBH
Kruppstraße 3, 3300 Amstetten

Stellmöbel
AREA Handelsgesellschaft mbH
Schottenring 12, 1010 Wien

Verwendete Produkte
Alphabet of light / Artemide / Lichtlinien
Co Chair / Audo – Dining und Barchair / Stühle
Softline Magnum / Sitzsäcke

Wien: Kunstmesse FAIR FOR ART. Von Nitsch und Rainer bis Warhol und Picasso

Vorhang auf in den edlen historischen Gemäuern der Wiener Aula der Wissenschaften. Vom 5. bis 13. Oktober geht dort schon zum achten Mal die FAIR FOR ART Vienna in Szene, eine der renommiertesten Kunstmessen Österreichs. Kunstfreunde, Sammler und Käufer können sich auf die Begegnung mit vielen international hochrangigen Exponaten freuen. Das Spektrum der Stile reicht von der Moderne bis zur Gegenwartskunst; jenes der Künstler von Hermann Nitsch und Arnulf Rainer bis zu Andy Warhol und Pablo Picasso.

Die Namen der Aussteller bürgen für genauso hohe Qualität wie jene der Künstler. Die FAIR FOR ART wird einmal mehr vom Verband Österreichischer Antiquitäten – und Kunsthändler (VÖAK) organisiert, der zu den traditionsreichsten Messeveranstaltern Europas zählt.

Der Wiener Galerist und FAIR FOR ART–Impresario Horst Szaal erwartet 42 Aussteller in Wien, darunter 38 aus Österreich, drei aus Deutschland und einen aus Spanien. Das sind um acht Anbieter mehr als im Vorjahr. Die hohe Nachfrage nach Messeständen überrascht Szaal nicht. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Interesse an Kunst sehr groß und wirkt sich positiv auf Verkäufe aus“. Das trifft sich gut mit den Zielen der Aussteller. Sie wollen nicht nur höchste künstlerische Qualität ausstellen, sondern auch Werke, die es erwarten lassen, dass die angebotenen Arbeiten in der Zukunft auch Wertsteigerungen erzielen.

Messe-Chef Horst Szaal rechnet mit 12.500 Besuchern aus dem In- und Ausland, denen der Messebesuch so angenehm wie möglich gemacht werden soll: „Durch die lange Laufzeit von neun Tagen kann die Messe an zwei Wochenenden besucht werden, was für Interessenten von auswärts ideal ist“. Außerdem ist der Veranstaltungsort, nur fünf Minuten von den Touristenströmen um den Stephansdom entfernt, ausgesprochen leicht erreichbar.

In den Gemäuern der Aula der Wissenschaften (1010 Wien, Wollzeile 27A) werden auf 3.000 Quadratmetern Fläche mehr als 2.000 Arbeiten von mehr als 300 Künstlern ausgestellt. Die moderne Kunst steht in einem reizvollen visuellen Kontrast zur historischen Bausubstanz der Aula der Wissenschaften, die mehr als 300 Jahre alt ist. Doch neue und historische Stile vertragen sich hier, wie häufig in der Kunst, ganz ausgezeichnet.

Viele der ausgestellten Kunstwerke waren schon lange nicht oder noch nie in Museen ausgestellt. Für alle Kunstfreunde bietet die Messe daher die Gelegenheit, Arbeiten in Augenschein zu nehmen, die sonst nur selten an die Öffentlichkeit kommen.

Der Schwerpunkt der Schau wurde ganz bewusst auf die Dekaden von 1950 bis zur Gegenwart verlegt. Denn im Kunstschaffen dieser Jahrzehnte finden sich noch Werke genug, denen der große Sprung nach vorn in den Kategorien des Kunstmarkts erst bevorsteht.

Freilich gibt es aus den Jahrzehnten der Moderne auch zahlreiche Künstler, die längst Weltruhm erlangt haben. Auch bei der FAIR FOR ART sind Werke der großen Stars zu sehen, wobei einige von ihnen mit speziellen Präsentationen ins Rampenlicht gestellt werden. Hier findet man die ganz großen Namen: Pablo Picasso etwa, Hermann Nitsch oder Hubert Scheibl. Zudem begegnet man internationalen Kunstikonen wie Helmut Ditsch, Katharina Grosse, Saša Makarová, Franziska Maderthaner, Xenia Hausner, Gottfried Helnwein, Wolfgang Hollegha, Otto Muehl oder Arnulf Rainer.

Die steigende Nachfrage nach zeitgenössischen Skulpturen findet ihren Niederschlag in einer Vielzahl einzigartiger Plastiken bekannter Künstler wie Wander Bertoni, Marcello Morandini, Sabine Wiedenhofer oder Thomas Stimm. Darüber hinaus haben die Besucher die Möglichkeit, Highlights aus dem Bereich der Fine Art des 19. und 20. Jahrhunderts zu bewundern und exklusive Schmuck- und Designobjekte aus dem 20. Jahrhundert zu entdecken.

fairforart-vienna.at/

Veranstalter Horst Szaal steht Ihnen für Interviews gern zur Verfügung.
Bei Nachfragen und für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an mich.

Mit freundlichen Grüßen,

Bina Köppl
BINA KÖPPL Communications
www.binakoeppl.com / +43 699 128 28 128 / office@binakoeppl.com


Informationen:

FAIR FOR ART Vienna – Kunstmesse Wien
Aula der Wissenschaften, 1., Wollzeile 27A
5. bis 13. Oktober 2024


Öffnungszeiten:

Täglich: 11 bis 19 Uhr, 13. Oktober: 11 bis 18 Uhr
4.10. für Gäste mit persönlicher Einladung:
Preview: 16 bis 18 Uhr, Vernissage: 18 bis 21 Uhr
Messe-Information: Tel.: + 43 (0)664 / 863 11 30, www.wikam.at

Eintrittspreise
Tageskarte: 18,00 Eur, Tageskarte ermäßigt für Senioren: 10,00 Eur
Fair for art day: Mittwoch, 9. Oktober: Tageskarte 10,00 Eur
After work ticket: Donnerstag 10. und Freitag 11. 10 ab 15:00 Uhr: 10,00 Eur
Freier Eintritt für Schüler und Studierende (mit Ausweis bis 27 Jahre) und mit NÖ-Card

Der Messe-Veranstalter:
Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler, A-1010 Wien, Schottenring 10, Präsident des Verbandes: Horst Szaal: Tel. +43 664 302 33 51


Aktuelle Ausstellerliste Fair for Art Vienna 2024

AG18 Gallery, AIC Gallery, art moments, Galerie Susanne Bauer, Galerie Böck, Galerie Breyer, CA Contemporary, Galerie Czaak, Galerie Darya, Estermann Kunst, Lukas Feichtner Galerie, Kunsthandel Freller, Textilatelier Beate & Celina von Harten, Galerie & Kunsthandel Hartl, Galerie Ulrike Hrobsky, Galerie Alfred Knecht, Galerie Kopriva, Kunsthandel Kral, KreativRaum Galerie, Krinzinger Edition, L.art Galerie, Galerie Rudolf Leeb, Galerie Lehner, Galerie Maringer, Neue Kunst Gallery, Pigment Gallery, Galerie Reinisch Contemporary, Kunsthandel Sonja Reisch, Galerie am Roten Hof, St. Georgs Antiquariat, Galerie Szaal, Galerie Szaal Contemporary, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, gallery twenty-six, Kunsthandel Widder, Kunsthaus Wiesinger, Galerie Zimmermann Kratochwill, galerie artziwna, Kunsthandel Zöchling, zs art galerie

https://www.fairforart-vienna.at/

Glaskünstler Peter Kuchler III. bei der Wiener Kunstmesse Art at the Park. Raffinierte Glasskulpturen voller Licht und Farben

Große Ehre für den österreichischen Glaskünstler Peter Kuchler III. Der Niederösterreicher, der mit seinen raffinierten Glasskulpturen längst internationale Beachtung findet, wird bei der Kunstmesse Art at the Park (22. – 25. Februar im Park Hyatt Vienna, Am Hof 2, 1010 Wien) mit einer Einzelausstellung gewürdigt. Umgeben von den Ständen von 19 renommierten Galerien und Kunsthandlungen, zeigt Kuchler bei der Art at the Park seine höchst dekorativen, einzigartigen Objekte mit den charakteristischen, geheimnisvoll mystischen Lichteffekten. Das „Forbes-Magazin“ ernannte Kuchler 2021 zum „spannendsten Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz“.

Kuchlers Wirkung reicht freilich weit über diese drei Länder hinaus. „Ich wurde von Galerien und Museen in Melbourne, Miami, Stockholm, Holland und Frankfurt entdeckt“, sagt er. „25 Skulpturen gingen in letzter Zeit an eine Galerie in Miami, 20 Stück an eine Galerie in Paris und fünf nach Ascona in der Schweiz.“

Kurzum: Für ein behaglich-gemütliches Künstlerleben bleibt dem Niederösterreicher kaum Zeit. Die gut gefüllten Auftragsbücher wollen abgearbeitet werden, und dann gibt’s da noch einen körperlichen Aspekt: Das Kunstschaffen im Stil von Peter Kuchler III. („Ich wurde 1991 in eine Glasdynastie geboren – deswegen auch Peter Kuchler III.“) ist ein Knochenjob. „Mir wurde es sozusagen in die Wiege gelegt, mit Glas zu arbeiten. Ich entschied mich für die brachialste Art – das flüssige Glas.“ Die Kuchler-Objekte sind bis zu 25 Kilo schwer. Der Künstler modelliert das flüssige, 1200 Grad heiße Material mit seinen so gut es geht vor Verbrennungen geschützten Händen. Seine Objekte entstehen im familieneigenen Betrieb in Weigelsdorf, 40 Kilometer südöstlich von Wien (Werkstatt, Glasmuseum und die benachbarte Kunstgalerie sowie Skulpturengarten, 2483 Weigelsdorf, Pottendorfer Straße 24 – 28).

Neben der Form der Skulpturen sind auch Licht und Farben charakteristische Merkmale von Kuchlers Werken. Die Tiefenwirkung der Farben und des Musters wird durch das Licht von innen erst deutlich sichtbar. Der Künstler: „Ich verwende für die Farbmuster in den Skulpturen Metalloxide. Das mit Metalloxiden gefärbte Glas glüht während dem Erschaffens-Prozess immer orange, ganz egal, um welche Farbe es sich handelt. Für die Farben Rosa oder Rot muss dem durchsichtigen Glas in großer Menge flüssiges Gold beigemengt werden. Für gelbes Glas braucht es flüssiges Silber. Deswegen sind Rosa und Rot die teuersten Glasfarben, die ich in meinen Unikaten verarbeiten kann. Die Metalloxide liegen in den Objekten als Zwischenschicht, eingeschmolzen zwischen vielen Glasschichten. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Farben nicht mehr ausbleichen können. Auch wenn die Werke vollster Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, verändern sie sich kein bisschen. In Tausenden von Jahren könnten die Kunstwerke bei Grabungsarbeiten mit derselben Farbbrillanz wiederentdeckt werden.“

Info: https://kuchlerpeter.com/

Optical Art und Lichtkunst: Aus Österreich in die Welt. Der Zauber der Glaskunst von Peter Kuchler

Weigelsdorf in Niederösterreich, 40 Kilometer südöstlich von Wien: Hier würde niemand eine Hochburg der Kunst vermuten. Doch ein junger Kreativer, der international Furore macht, hat das 2.700-Einwohner-Städtchen auf der Weltkarte der Künste etabliert. Peter Kuchler III formt dort in der familieneigenen Werkstatt Objekte aus flüssigem Glas, die nicht nur in der Kunstszene Schwärmerei und Staunen auslösen. Das „Forbes-Magazin“ ernannte Kuchler zum „spannendsten Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz“. Aus allen Himmelsrichtungen reisen Sammler und Kunstfreunde an, um einen Blick in die Werkstatt zu erhaschen. Und um im angeschlossenen Glasmuseum samt Skulpturengarten (Adresse: 2483 Weigelsdorf, Pottendorfer Straße 24 – 28) die Kuchler-Objekte genauer in Augenschein zu nehmen.

Jetzt in der Vorweihnachtszeit ist der Zustrom besonders groß. Denn der Wert der Exponate auch als kostbares Geschenk wurde längst erkannt. Kuchler: „Da ich im absoluten Unikat-Bereich arbeite, sind meine Kunstwerke oft verkauft, bevor sie es überhaupt ins Internet schaffen. Meine Kunst ist gedacht zum Leuchten und fällt in die Sparte Optical Art, Abstrakte Kunst und Lichtkunst.“

„Ich wurde 1991 in eine Glasdynastie geboren – deswegen auch Peter Kuchler III.“ – so stellt sich der Niederösterreicher selbst vor. „Mir wurde es sozusagen in die Wiege gelegt, mit Glas zu arbeiten. Ich entschied mich für die brachialste Art – das flüssige Glas.“

Von Anfang an stand es für Kuchler fest, die Grenzen seines Handwerks in Richtung der Kunst hinter sich zu lassen. „Da es in Österreich kaum hochwertige Möglichkeiten gab, sich als Glasmacher auszubilden, lernte ich von den besten Meistern in Schweden, Amerika und Italien. Es gab jedoch ein Problem: Egal in welchem Land – jeder lehrte mich die gleichen Techniken, die es seit Tausenden Jahren gibt, um Glas einzufärben. Ziemlich begrenzt in der
Kreativität und mit einer Handvoll Techniken kam ich nach Österreich zurück. Mit dem Wissen, Kunst zu kreieren, die jeder bessere Glasbläser kopieren kann. Deswegen tüftelte ich acht Jahre lang und entwarf meine eigene Technik: präzise, dreidimensionale und detailreiche Muster, angesichts derer sich jeder Glasbläser in Murano fragt, wie zum Teufel macht er das bloß?“

In der Fachwelt ist man ob dieser Herangehensweise des Lobes voll. Das Magazin „Reflection of Optical Art“ schreibt: „Kuchler erweckt mit seinem Schema von Mustern und Farben den Eindruck einer ununterbrochenen Bewegung, fein und konstant, jedoch nicht aggressiv, sondern angehaucht an eine natürliche Bewegung aus der Natur. Als Inspirationen dienen oft gesammelte Eindrücke und Erinnerungen – einer gebrochenen Welle des Ozeans, einem beruhigenden Sonnenuntergang, einem knisternden Lagerfeuer oder erfrischendem Waldspaziergang. Seine Werke vermitteln Optimismus und die Energie sowie auch eine gewisse und beruhigende Mystik. Die dynamischen und präzisen Muster schwingen durch das massive Glas der Kunstwerke und laden den Betrachter dazu ein, in eine faszinierende Welt einzutauchen. Kuchler erreicht diesen Effekt meisterhaft durch die durchdachte Beleuchtung eines jeden Kunstwerkes.“

Fragt man ihn nach seinen Vorbildern, so nennt Peter Kuchler drei Namen: „Inspiriert hat mich die Formschönheit von Klimt, die Abstraktion von Kandinsky und die Farbenpracht von Andy Warhol. Ich habe einen Mix aus Glasbläserei, Bildhauerei & Malerei entwickelt, um Menschen zu berühren mit dem, was ich erschaffe. Ich möchte, dass die Zeit kurz stehen bleibt und man sich in den Details verliert. Die Spirale in meinen Werken ist mein roter Faden, mein Wiedererkennungswert. Sie steht für meinen Leitspruch: Ewig. Einzigartig.“

Die Herstellung der bis zu 25 Kilo schweren Objekte ist übrigens eine harte körperliche Arbeit, bei der Kuchler auch eine österreichische Tageszeitung als Hilfsmittel benutzt: „Ich forme das flüssige 1200 Grad heiße Glas mit meinen Händen. Als Schutzschicht verwende ich die tägliche, nasse Kronen-Zeitung. Die vielen Papierschichten isolieren ganz gut und ich kann das Glas fühlen, ohne mich stark zu verbrennen.“

Das Glasmuseum sowie die benachbarte Kunstgalerie (2483 Weigelsdorf, Pottendorfer Straße 24 – 28) sind in der Weihnachtszeit bis zum 23. Dezember täglich geöffnet. Im eindrucksvollen Geschenke- und Unikate-Shop stehen Exponate für jeden Anlass und in jeder Preisklasse zum Kauf bereit (Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr sowie auch an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr). In der Glaswelt sind Veranstaltungen und Präsentationen möglich.
Für Anfänger, Versuchsfreudige und auch als perfektes Geschenk: Glasbläser-Kurse mit Peter Kuchler (jeweils ein bis drei Stunden) vom 1. bis 18. Februar 2024. Anmeldungen online unter www.empireofglass.at

Die Firmen- und Familien-Doyenne Hilde Kuchler erhielt am 20. November 2023 den „move on“ Award der Wirtschaftskammer Niederösterreich für ihr Lebenswerk.

Im Februar 2024 wird Peter Kuchler mit einer Einzelausstellung bei der Wiener Kunstmesse Art at the Park (22. – 25. 2. im Hotel Park Hyatt, 1010 Wien) gewürdigt. https://kuchlerpeter.com/

Peter Kuchler steht gerne für Interviews zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Bina Köppl

28. September – 1. Oktober 2023: Kunstmesse Art Austria Highlights in Wien. Der Wiener Eislauf-Verein als Kunst-Wunderwelt

Die Schau und ihr Schauplatz gehören bereits zu den Fixpunkten im Wiener Kulturkalender. Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2023 geht in Österreichs Metropole schon zum vierten Mal die glänzend besetzte Kunstmesse Art Austria Highlights in Szene. Als Ort des Geschehens fungiert einmal mehr eine temporäre Kunsthalle auf dem Areal des Wiener Eislauf-Vereins (1030 Wien, Lothringerstraße 22). In Kooperation mit dem Tennisturnier Erste Bank Open wird wieder eine 2.500 Quadratmeter große und 15 Meter hohe Bogenhalle errichtet, die später im Herbst dann den Tennis-Cracks des Wiener Turniers als Zweit-Arena dient.

Im Zentrum der oft spektakulären Exponate stehen einmal mehr Höhepunkte des Kunstschaffens der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945, Zeitgenössische Kunst und Fotografie. Doch die Veranstalter Wolfgang und Monika Pelz folgen darüber hinaus dem kreativen Motto, das einzig Konstante ist die Veränderung. Sie haben das Repertoire der Art Austria Highlights um drei eindrucksvolle Themenbereiche erweitert. Auch Skulpturen (in einem eigenen Skulpturengarten) und die Glaskunst sind mit zahlreichen Exponaten von internationaler Qualität zu sehen. Der neue Ausstellungs-Schwerpunkt Digitale Kunst wendet sich speziell an das junge Publikum.

Bei den AusstellerInnen – namhaften Galerien und Kunsthandlungen aus dem In- und Ausland – kommt das Messekonzept prächtig an: Die Zahl der Teilnehmer an der Art Austria Highlights 2023 steigt gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf insgesamt 35 AusstellerInnen.

Messe-Chef Wolfgang Pelz, derzeit mit den finalen Vorbereitungen der Schau beschäftigt, gerät beim Gedanken an das Event ins Schwärmen, wobei er auch die lukullischen Aspekte seines Kunst-Menüs betont: „Stellen Sie sich vor, Sie betreten den Platz des Wiener Eislauf-Vereins und finden sich Sekunden später in einer Kunst-Wunderwelt wieder. Genau das passiert am 28. September für alle BesucherInnen der Preview und Vernissage sowie vom 29. September bis 1. Oktober an allen Messetagen ab 11 Uhr. Am Eingang erwartet das Publikum ein Skulpturengarten, entworfen von der Gartenarchitektin Stefanie Starkl. Skulpturen herausragender Qualität sieht man auch eingebettet in ein Café by Illy und ein Restaurant, wo täglich frisch in einer Showküche gekocht wird und Red Bull erstmals den neuen Bartrailer im Einsatz hat. Geht man weiter in die 15 Meter hohe Bogenhalle, dann ist man auf einem anderen Planeten. Hier wird man vom Messedesign begeistert sein und kann sich mitten im Kunstuniversum auf ein Glas Champagner oder auf ausgesuchtes Prickelndes aus Italien und Österreich verabreden. Apropos Glas. Nicht nur mit Champagner gefüllt, sondern Glaskunst im Fokus als inhaltlicher Schwerpunkt.“ Fazit: „Die Verweildauer auf einer Kunstmesse soll hoch sein, Kunst ein Erlebnis und Tickets gibt es vom VIP-Ticket bis zur ermäßigten Tageskarte via Ticketmaster, unseren bewährten Ticketing-Partner.“

Die Aussteller:
Galerie bei der Albertina Zetter, Artecont, Art in Gallery, artmoments, Bakerhouse Gallery, Galerie Susanne Bauer, Mike Büchel, Galerie Alessandro Casciaro, Commonsense Gallery, Galerie Dorner – Bauer, Galerie Estermann Kunst, Galerie Johannes Faber, Kunsthandel Freller, Rodler-Gschwenter Gallery, Kunsthandel Hieke, Galerie Felix Höller, Kunsthandel Florian Kolhammer, L.art Galerie, Galerie Sylvia Kovacek, Galerie Kovacek & Zetter, Galerie Kopriva, Atelier Paul Landerl, Galerie Leonhard, Galerie Maier, Rei Art Vienna, Galerie Reinisch, Kunsthandel Runge, Schütz Art Society, Galerie Petra Seiser, Galerie Sommer, Kunsthaus Wiesinger, Kunsthandel Widder, Galerie 422, Barbara Wallner, Galerie Zimmermann Kratochwill

Museumswürdige Top-Highlights der Art-Austria-Aussteller

Galeristin Margund Lössl (Galerie 422 Gmunden) präsentiert – frisch aus dem Atelier von Christian Eisenberger – ein neues, herausragendes Werk des Künstlers (o.T., 2023, Acryl, Silikon auf Leinwand), das nicht nur mit seiner Farbenpracht, sondern auch durch die raumfüllenden Maße von 196 x 160 cm besticht.

Die Bozener Galerie Alessandro Casciaro bringt mit dem Südtiroler Künstler Aron Demetz einen der besten Bildhauer unserer Zeit zur Messe: seine Holzfiguren sind selbstbewusst, stattlich, eiskalt und stellen die Emotion einer unvergänglichen Schönheit dar. Poetische, rätselhafte Gesichter, die den Betrachter augenblicklich in ihren Bann ziehen.

Fotogalerie-Koryphäe Johannes Faber hat das Foto einer „One Minute Sculpture, Vienna 1997 (Galerist Kajetan Grill)“ von Erwin Wurm im Gepäck. Die Galerie Reinisch aus Graz wiederum bringt von Erwin Wurm die Glas-Skulptur „Fat House“ – einen Gegenentwurf zu seiner weltberühmten Paraphrase „Tiny House“ – zur Art Austria Highlights.

Besonders stark sind die Contemporary Artists auf der Messe vertreten. So zeigt die Galerie L.art „Digitale Gemälde“ von Dorothee Golz. Die Künstlerin kombiniert klassischen Werken entnommene Gesichter mit einem zeitgenössischen Setting und macht Schnittstellen zwischen historischer und heutiger Ästhetik sichtbar. Ihr „Mädchen am Fenster“ ist eine grandiose Hommage an Jan Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“.

Die Galerie Leonhard präsentiert herausragende Arbeiten von Ilse Haider, die in Österreich und auch international eine markante und unverwechselbare Position einnimmt: ihre starke formale Nähe zur Op-Art, bei welcher der Betrachter nicht nur zum Gegenüber des Kunstwerks, sondern zum Bestandteil wird, überrascht und erstaunt. Ein besonders gelungenes Beispiel ist Ilse Haiders Bild einer weltberühmten Ikone: „Jane Fonda, 2023, Original: JOY HOUSE, Jane Fonda, 1964, Everett Collection / picturedesk.com, 140×90 cm, Fotoemulsion auf Holz/Acrylfarbe“.

Alles neu heißt es bei Rodler Gschwenter Gallery. Entstanden aus der vormaligen Galerie Gans, präsentiert sie sich mit neuem Namen. Die erste Solo-Show ist dem Berliner Künstler Christoph Rode gewidmet, der den Betrachter mit seinen rätselhaften Tableaus in eine theatralische Welt der Illusion entführt. Seine Motive, die sich aus deutschem Interieur, antiken Skulpturen und Alltagsgegenständen zusammensetzen, verortet er in verfremdeten Raum- und Landschaftssituationen, die an bühnenhafte Rauminstallationen erinnern.

Hervorragend und museumswürdig auf der Art Austria Highlights vertreten ist traditionell der Wiener Aktionismus. Die Galerie Kovacek Spiegelgasse bringt einen farbenprächtigen Hermann Nitsch, die Galerie Sommer aus Graz Meisterwerke von Günter Brus und Otto Muehl. Die Galerie Zimmermann Kratochwill präsentiert ein epochales, übergroßes Nitsch-Opus, das „Schüttbild mit Malhemd, 1995“ (Öl und Blut auf Leinwand 190 x 300 cm, Rückseite signiert datiert).

Die Galerie bei der Albertina präsentiert Markus Prachenskys farbenprächtiges Werk „Rhythmes des Calanques“ (2009), 200 x 150 cm, das schon in Museen ausgestellt war und nun bei der Art Austria Highlights erworben werden kann.

Kunsthandel Hieke bringt die beeindruckende Bronze-Skulptur „Steinfresser“ von Hermann Walenta, einem Schüler von Fritz Wotruba, der zur Avantgarde der österreichischen Kunst der Nachkriegszeit zählt.

Öffnungszeiten, Tickets, Wissenswertes

Art Austria Highlights 2023
1030 Wien, Lothringerstraße 22

Anfahrt: Verkehrsmäßig ist die innerstädtische Location bestens erreichbar – mit der U-Bahnlinie U4 (Station Stadtpark), der Ring-Straßenbahn und mehreren Tiefgaragen.
Donnerstag, 28. September 2023 von 15.00 – 22.00 (mit persönlicher Einladung)
Freitag, 29. September 2023 von 11.00 – 19.00
Samstag, 30. September 2023 von 11.00 – 19.00
Sonntag, 1. Oktober 2023 von 11.00 – 18.00
barrierefrei, geheizt

Tickets: Tagesticket regulär 18 Euro, ermäßigt 13 Euro während der Messe an der Tageskasse Art Austria Highlights, Lothringerstraße 22, 1030 Wien.

Online-Vorverkauf unter Ticketmaster
Ermäßigungen: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 Jahre, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

Salzburg: Spektakuläre Schau „Masterpieces of Art“ (17. Juli – 20. August 23)

Große Kunst von Weltformat – der neue „Jedermann“ Michael Maertens kommt zur Eröffnung

Hier Musik und Bühnenkunst auf allerhöchstem Niveau – dort bildende Kunst von Weltformat: Schon zum fünften Mal gibt’s im Salzburger Sommer heuer eine spektakuläre Ergänzung zum Festspielprogramm. An einer der nobelsten Adressen der Stadt – im 1200 Jahre alten Gebäude Getreidegasse 12 – öffnet vom 17. Juli bis zum 20. August 2023 wieder die Ausstellung „Masterpieces of Art“ ihre Pforten. Der Grazer Galerist Helmut Reinisch, Gründer und Organisator der Schau, präsentiert einmal mehr aktuelle Höhepunkte des internationalen Kunstschaffens. Zum Eröffnungs-Event am 26. Juli wird Burgtheater-Topstar Michael Maertens, der neue „Jedermann“, erwartet.

„Nach fünf Jahren sind wir in Salzburg bestens etabliert“, sagt Veranstalter Reinisch. „Die ,Masterpieces of Art‘ sind keine temporäre Erscheinung, wir sind ein Fixpunkt des Salzburger Kultursommers. Wir haben täglich geöffnet und bieten ohne Eintritt große Kunst in Museumsqualität am besten Platz der Stadt. Und das tollste: Bei uns gibt es Kunst zu kaufen, die man in Salzburg sonst höchstens im Rupertinum oder im Museum der Moderne sieht.“ Zur Untermauerung nennt Reinisch Namen: „Das Spektrum der bei uns ausgestellten Künstler reicht von Banksy bis Herbert Brandl, von Arnulf Rainer bis Sabine Wiedenhofer, von Katharina Grosse bis Erwin Wurm.“

Die offizielle Eröffnungs-Gala der „Masterpieces of Art“ am 26. Juli im Reinisch Art Club wird einmal mehr zum Society Event. Konnte man im Vorjahr den aktuellen „Jedermann“ der Festspiele, Lars Eidinger, als Ehrengast gewinnen, so hat diesmal Michael Maertens, der neue Inhaber der Salzburger Schauspiel-Paraderolle, sein Kommen zugesagt: Maertens, Wahlwiener aus Hamburg, zählt nicht nur seit Jahren zu den Publikumslieblingen am Burgtheater, er ist auch im Film stark gefragt. Zuletzt spielte er an der Seite von Elyas M’Barek und Michael Ostrowski eine Hauptrolle in Michael Bully Herbigs neuem Filmhit „Tausend Zeilen“, der Medien-Farce über den Reportagen-Fälschungsskandal beim „Spiegel“.

In den Reinisch Art Club kommt Maertens nicht allein, sondern gemeinsam mit Burg-Kollegin Maria Happel. Die beiden Stars, die einander seit 30 Jahren kennen und schätzen, präsentieren Auszüge ihres Programms „Über unsere Verhältnisse“. Literarische Hochkomik ist garantiert. Denn als Textlieferanten dienen Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Heinz Erhardt und Loriot.

Im Auditorium: Internationale Gäste, internationale Drinks und viel Prominenz. Beim Opening des Reinisch Art Club werden folgende KünstlerInnen der Galerie anwesend sein: Joseph Marsteurer, Sabine Wiedenhofer, Anton Petz und Levente Szücs. Als DJ sorgt Tamara Mascara – Drag Queen und Fashion Designer aus Wien – für zündende Rhythmen am Dance Floor.

Info: Die Ausstellung „Masterpieces of Art“ (Salzburg, Getreidegasse 12) startet am 17. Juli 2023 um 11 Uhr. Die Opening Party mit Michael Maertens und Maria Happel findet am 26. Juli ab 19 Uhr statt. Anmeldung unter office@binakoeppl.com
Die Schau ist bis zum 20. August täglich geöffnet.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11 – 18 Uhr, Sonntag 11 – 13 Uhr

Web: www.reinisch-graz.com

Alle Exponate haben gemeinsam, dass sie von herausragenden Künstler-Persönlichkeiten stammen, die stets kompromisslos ihren Weg gingen – und die Höchstwerte am internationalen Kunstparkett erzielen. Unter all den großen Namen hebt Galerist Reinisch einige Werke und ihre Schöpfer besonders hervor:

„Katharina Grosse, die seit vielen Jahren mit monumentalen Museumsausstellungen begeistert und zu den Superstars des internationalen Kunst-Parketts zählt, ist in der Ausstellung mit spannenden Werken vertreten. Sie arbeitet bevorzugt mit Spray- und starken Acrylfarben und hat mit ihren abstrakten Bildern die Rolle der Frau in der Kunst völlig neu definiert und positioniert.“ Katharina Grosse: “Fo‘Faux Rocks III”, 2007, Farblithografie, 100 x 67 cm, Ed. 40

„Keinem anderen Künstler der Gegenwart gelingen so beeindruckende, Ehrfurcht gebietende Bilder wie Herbert Brandl, dessen museale Werke ihn zu Österreichs unumstrittenen Doyen der expressiven Malerei gemacht haben. In Salzburg zeigt die Galerie Reinisch kalligraphische Tierstudien und monumentale Berg-Bilder und museale Monotypien von Herbert Brandl, mehrfach publiziert und international ausgestellt, Österreichs Meister der expressiven Malerei.“ Herbert Brandl: „o.T.“, 2017, Öl auf Leinwand, 300 x 150 cm

„Herausragende Skulpturen sind das Markenzeichen von Stephan Balkenhol, einem der bedeutendsten lebenden deutschen Bildhauer.“ Stephan Balkenhol: „Mann mit Hand im Hemd“, 1997, geschnitztes Holz, bemalt, 215 x 70 x 49 cm

“Sabine Wiedenhofers präzise Arbeiten changieren geschickt zwischen Kunst als Medium der persönlichen Message und der Gesellschaftskritik. Ein LGBTQ-Schwerpunkt mit ihren Glashänden und ein extra angefertigtes Werk werden zu sehen sein.“ Sabine Wiedenhofer: “Give Peace a Hand”, 2023, Muranoglas, Unikat, ca. 40 x 45 cm

„Wir zeigen eine der Leinwandarbeiten von Wolfgang Hollegha, der bereits in den 1960er Jahren mit Morris Louis, Sam Francis und Mark Rothko in großen amerikanischen Museen ausstellte. Nicht inflationär: Auch mit unbegrenztem Kapital ist es nicht möglich, mehr als zwei bis vier Arbeiten von Wolfgang Hollegha pro Jahr weltweit zu bekommen. Dementsprechend gesucht sind seine Werke.“ Wolfgang Hollegha: „o.T.“, 1974, Öl auf Leinwand, 255 x 267 cm

Markus Lüpertz: „o.T“., um 1990, Öl auf Karton auf Holz, 76 x 66 cm

„Joseph Marsteurer erobert mit seinen futuristischen, dreidimensionalen Malereien den Raum. Seine Arbeiten finden eine perfekte Balance und Harmonie zwischen Malerei und Plastik, zwischen Rohmaterial und dem fertigen Werk und laden so zu einer inspirierenden Entdeckungsreise ein.“ Joseph Marsteurer: „05_23“, 2023, Acryl auf Acrylglas, 220 x 200 x 30 cm

„Als ein weiterer Glücksfall für die Besucher stellt sich die Arbeit von Arnulf Rainer dar, dem großen Meister, Über-Maler und Doyen der europäischen Kunstszene. „o.T.“ (Übermalung einer Armand-Zeichnung), 1961, Ölkreide auf Velin auf Holz, ist eine absolute Rarität und in dieser Qualität heute nur noch in Museen vorzufinden, besticht nicht nur durch beeindruckendes Format (50 x 30 cm) Arnulf Rainer wählt Öl und Wachsmalkreide auf Foto auf Holz und schafft damit ein Opus, das wie geschaffen ist, Kunstgeschichte nachhaltig zu beeinflussen und neu zu interpretieren.“

„Eine großflächige Wieseninstallation von Thomas Stimm zeugt von Österreichs Beitrag zur Pop Art.“ Thomas Stimm: „Blumenwiese“, Installation 2023, Metallgüsse lackiert, diverse Höhen

Große Stars und junge Talente

Neue Namen, neue Themen und neu bespielte Räume: Die Kunstmesse Art Austria im Wiener MuseumsQuartier, die vom 11. – 14. Mai 2023 ihre sechzehnte Auflage erlebt, wird internationaler, jünger und vielseitiger als je zuvor. 43 renommierte Aussteller aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden zeigen und offerieren die Höhepunkte ihres Repertoires. Konzentrierte sich das Geschehen bei der Art Austria bisher stets auf Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und zeitgenössische Kunst aus Österreich, so rückt nun – in aufwendiger musealer Präsentation, einem Markenzeichen der Schau – auch der Kunstraum Europa verstärkt ins Blickfeld.

Neu ist die Artist Lounge in der Arena 21 und im Foyer des MuseumsQuartiers. Auf knapp 450 Quadratmetern sind renommierte heimische Künstler mit Werkschauen vertreten. Eine weitere wichtige Premiere: Der Raum D des MQ wird zum Schauplatz der Ausstellung Art Austria Next Generation, die aufstrebenden, aber noch unbekannten Talenten gewidmet ist.

Art-Austria-Veranstalter Wolfgang Pelz dazu: „Wenn eine Kunstmesse nur eine Show für Reiche und Schöne ist, wurde das Thema aus meiner Sicht verfehlt. Wir leben in einer Welt, in der eine patriarchalisch orientierte Generation über 50 die Spielregeln vorgibt. Kein Profit bedeutet keine Lobby, keine Stimme, kein Geld. Das betrifft vor allem die kommende Generation, über deren Leben entschieden wird, ohne sie miteinzuschließen. Bei der diesjährigen Art Austria geben wir dieser Generation Raum. Konkret 179 Quadratmeter Präsentationsfläche für junge KünstlerInnen, die in Österreich leben und arbeiten. Alle zwischen 25 und 30 Jahre, viele nicht in Österreich geboren. Tolle Arbeiten einer jungen Generation voller Hoffnung und positiver Energie.“

Für die Besucher der Art Austria aus dem In- und Ausland bedeutet die Einführung der Next-Generation-Abteilung eine zusätzliche Möglichkeit, auf künstlerische Entdeckungsreise zu gehen. Interessant für Sammler: Das Preisschema wird stark aufgefächert. Sind einzelne Arbeiten der Next Generation bereits ab 60 Euro zu haben, so werden für die Meisterwerke arrivierter Stars der internationalen Szene auch schon mal sechsstellige Beträge aufgerufen.

Die schwedische Elektro-Automarke Polestar ist erstmals Partner einer Kunstmesse in Österreich. Im Polestar Space Vienna (Wallnerstraße 5, 1010 Wien) wird der Art-Austria-Messestand 45 temporär geöffnet. Der international anerkannte Ausnahmekünstler Hannes Mlenek inszeniert einen Polestar 2 in einer musealen Einzelpräsentation mit einigen seiner neuesten Arbeiten: eine spektakuläre Weltpremiere in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Wiesinger.

Unter den ausgestellten KünstlerInnen aus Österreich findet man bei der Art Austria große Namen wie Günter Brus, Herbert Brandl und Gunter Damisch, Valie Export, Xenia Hausner, Gottfried Helnwein, Martha Jungwirth, Kiki Kogelnik, Elke Krystufek, Josef Mikl, Otto Mühl, Hannes Mlenek, Hermann Nitsch, Rudolf Polanszky, Arnulf Rainer, Hubert Scheibl, Hubert Schmalix, Max Weiler, Franz West, Fritz Wotruba und Erwin Wurm. Die internationale Szene ist durch Spitzenkräfte wie Doug Argue, Banksy, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Roy Lichtenstein, Andy Warhol oder Ai Weiwei vertreten. Neben Malerei, Foto, Asiatika und Skulpturen sind auch Schmuck der 1950er und 1960er Jahre zu sehen. www.art-austria.info/

Die Aussteller:
Galerie bei der Albertina Zetter, Art in Gallery, Galerie Artecont, Arteg Galerie, Artfor Gallery, Artmoments, Bakerhouse Gallery, Burggasse 21-Next Generation, Mike Büchel, Galerie Susanne Bauer, Blue Art, Galerie Dorner-Bauer, Estermann/Kunst, Galerie Johannes Faber, Kunsthandel Freller, Galerie Gans, Galerie Ernst Hilger, Kunsthandel Hieke, Richard Jurtitsch, Kunsthandel Florian Kolhammer, Galerie Sylvia Kovacek, Kovacek & Zetter, Galerie Kopriva, Atelier Paul Landerl, L.art Galerie, Galerie Maier, Galerie bei der Oper, Old Treasury, Polestar, Rei Art Vienna, Galerie Reinisch, Room of Fine Arts, Kunsthandel Runge, Galerie Sommer, Schütz Art Society, Galerie Petra Seiser, Isabel Simonel – Salon am Ring, Galerie Szaal, Galerie Welz, Kunsthaus Wiesinger, Kunsthandel Widder, Galerie 422, Galerie Zimmermann-Kratochwil.

Die Location:
Stand 1 – 44: MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Stand 45: Polestar Space Vienna, Wallnerstraße 5, 1010 Wien

Arena 21 und Foyer: 448,7 m²
Ovalhalle: 297,9 m²
Zelt A: 900 m² (erstes Zelt beim MQ-Haupteingang, 45 x 20 m)
Zelt B: 750 m² (zweites Zelt; mit dem ersten Zelt verbunden, 50 x 15 m)
Raum D: 179 m² (Art Austria Next Generation)
Garten: 278 m² (Skulpturen)
In Summe: 2.853,6 m²

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 11. Mai 2023, 15 – 22 Uhr Preview & Vernissage (pers. Einladung)
Freitag, 12. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Samstag, 13. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Sonntag, 14. Mai 2023, von 11 – 18 Uhr

Tickets: Tagesticket regulär € 18, ermäßigt € 13.
Tickets sind an den Tageskassen im MQ oder – erstmals – in einem Online-Ticketportal erhältlich: https://shops.ticketmasterpartners.com/art-austria. Ermäßigung: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 Jahre, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

Art-Austria-Veranstalter Wolfgang Pelz steht für Interviews gerne zur Verfügung.

Spezialführung: Freitag, 12. Mai, um 10 Uhr

In Kooperation mit dem Österreichischen Blindenverband und der Ausstellerin Mary Guus aus Holland wird am ersten Messetag eine Spezialführung für Sehbehinderte durchgeführt. Die Galeristin Mary Guus hat von einem Projekt bei einer Kunstmesse in Maastricht erzählt. Hier wurden Sehbehinderte zu Spezialführungen eingeladen. Mary Guus ist eine weltweit anerkannte Expertin für Asiatika, mit ihrer Unterstützung konnten alle Exponate ertastet werden und Mary Guus gab fachkundige Erklärungen. Die Idee hat uns so gut gefallen, dass wir diese Aktion auch bei der Art Austria durchführen.

Wir danken unseren Partnern: Ö1 Club, W24, Kurier, Red Bull, Polestar, Starkl, Österreichischer Blindenverband.

Presseaussendung: 15. Februar 2023
16. Art Austria: 11. – 14. Mai 2023, MuseumsQuartier Wien
Blickpunkt Europa – Art Austria als „lokale Kunstmesse mit internationalem Format“

Große Kunst, präsentiert an einer großartigen Location: Das Wiener Museumsquartier wird einmal mehr zum Schauplatz der Kunstmesse Art Austria. Die erfolgreiche Kunstschau findet vom 11. bis 14. Mai bereits zum 16. Mal statt – und sie erweitert ihren Fokus. Die Art Austria wird internationaler. Konzentrierte sich das Geschehen bisher stets auf Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und zeitgenössische Kunst aus Österreich, so rückt nun auch der Kunstraum Europa verstärkt ins Blickfeld. 44 renommierte AusstellerInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und den Niederlanden werden Höhepunkte ihres Repertoires präsentieren. Mit dieser Ausrichtung trägt die Art Austria auch der Struktur ihres Publikums Rechnung. Immer mehr Kunstfreunde und Sammler aus dem Ausland nutzen den Termin der Schau für einen Wochenend-Besuch im frühlingshaften Wien.

Ein besonderes Markenzeichen der Art Austria ist die museale Präsentation der wertvollen Exponate. Dafür braucht es viel Platz – und der wird den teilnehmenden Galerien und KunsthändlerInnen zur Verfügung gestellt. Veranstalter Wolfgang Pelz: „Wir bespielen insgesamt 2300 Quadratmeter, konkret die Ovalhalle, die Arena 21 und drei miteinander verbundene Zelte am Platz vor dem Haupteingang des MuseumsQuartiers.“

Unter den ausgestellten KünstlerInnen aus Österreich findet man große Namen wie Günter Brus und Gunter Damisch, Christian Eisenberger, Valie Export, Franz Graf, Martha Jungwirth, Peter Kogler, Elke Krystufek, Hans Kupelwieser, Hermann Nitsch, Rudolf Polanszky, Arnulf Rainer, Hubert Scheibl, Eva Schlegel, Hubert Schmalix, Rudolf Schwarzkogler, Franz West, Erwin Wurm, Otto Zitko und Heimo Zobernik. Die internationale Szene ist durch Spitzenkräfte wie Banksy, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Roy Lichtenstein oder Andy Warhol vertreten.

Art-Austria-Impresario Wolfgang Pelz verhehlt nicht, dass die aktuellen gesellschaftlichen Umwälzungen (Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation) auch in der Kunstszene so manche Erschütterung ausgelöst haben. „Die Messelandschaft ist gerade 2023 im Umbruch“, sagt er. „Neue Messen kommen und gehen, durch Subventionen und Mäzene künstlich am Leben erhaltene Projekte können sich nicht am Markt halten.“ Da ist von den Organisatoren viel Fingerspitzengefühl gefragt: „Die Art Austria schafft es seit mehr als 16 Jahren, ohne jede Förderung ein Messekonzept zu etablieren, das sich als lokale Messe mit internationalem Format größter Beliebtheit erfreut. So gilt die Art Austria als Publikumsmagnet an einem der schönsten Museumsplätze der Welt und kann sicherlich auch heuer wieder Besucherrekorde verbuchen. Die Vielfalt ist unsere Stärke. Die unterschiedlichen Epochen und Genres machen das Kunsterlebnis auf der Art Austria aus.“

Wolfgang Pelz erwartet wie immer einen großen Ansturm von SammlerInnen. „Nirgendwo sonst kann man Kunst von so hoher Qualität in einer so großen Dichte und Stimmigkeit bewundern und natürlich auch sehr gerne kaufen wie bei der Art Austria. Kunst ist in Krisenzeiten immer eine sehr gute Investition. Vor allem, wenn die Arbeiten am Kunstmarkt angekommen sind und bei Auktionen gleiche und teilweise sogar höhere Preise als auf der Messe erzielen.“

Nach der Kunstmesse ist vor der Kunstmesse: Schon jetzt laufen bei Wolfgang Pelz erste Vorbereitungen für sein großes Herbst-Event: „Wir freuen uns sehr, die Herbstausgabe der Art Austria mit dem stimmigen Zusatz Highlights wieder in der Bogenhalle des Tennisturniers Erste Bank Open am Wiener Eislauf Verein ankündigen zu dürfen. Die Art Austria Highlights wird mit mehr als 40 AusstellerInnen vom 5. bis 8. Oktober 2023 auf dem Areal des WEV stattfinden.“