Eine Kunst-Wunderkammer mitten in Wien

Große Kunst in einem noblen Rahmen. Das Wiener Fünf-Sterne-Hotel Park Hyatt im Goldenen Quartier der Innenstadt (Am Hof 2) wird vom 11. bis 14. November schon zum zweiten Mal Schauplatz der Kunstmesse „Art at the Park“. 18 namhafte Galerien und Kunsthändler präsentieren auf 1.500 Quadratmetern Glanzstücke ihres Repertoires – von Klimt und Schiele bis Banksy.

Veranstalter Wolfgang Pelz blickt den vier Messetagen voll Vorfreude entgegen. „Im Frühjahr 2021 war die erste ,Art at the Park‘ ein Messe-Pandemie-Experiment,“ sagt er. „Konkret war es die erste Kunstmesse nach den vielen Lockdowns. Schon am ersten Tag beim Opening wurde uns klar: Diese Messe hat Kult-Charakter und muss unbedingt kurz vor Weihnachten nochmals stattfinden. Nun ist es soweit, die Aussteller präsentieren Kunst im besten Umfeld und in einem der schönsten Gebäude Wiens. Bis kurz vor Messestart erhalten wir Anfragen aus dem In- und Ausland. Um Vielfalt und Qualität zu bieten, wurden neue Räume geschaffen und Messestände geteilt. Vom 11. bis 14. November ist das Park Hyatt Vienna eine Kunst-Wunderkammer, die es zu entdecken gilt.“

Das historische Gebäude des Park Hyatt wird einmal mehr seine besondere Eignung als elegantes Ambiente für die Kunst beweisen. Generationen von Wienern und Touristen als einstige Zentrale der Österreichischen Länderbank und später der Bank Austria bekannt, wurde der generalrenovierte Bau 2014 als eines der luxuriösesten Hotels der Hauptstadt wiedereröffnet. Die Räumlichkeiten, die die „Art at the Park“ beherbergen, finden sich in der 1. Etage des Hotels: Die Board Rooms, der Grand Salon und die Foyers werden zur Ausstellungsfläche.

Im Hotel und rundherum lädt exquisite Gastronomie die Kunstfreunde und Sammler dazu ein, den Ausstellungsbesuch nachklingen zu lassen. Wer nicht an der Messe teilnehmen kann, bekommt auf elektronischem Wege die Möglichkeit, alle Aussteller und Kunstwerke zu betrachten und mit den Galeristen Kontakt aufzunehmen: Wie schon bei der „Art Austria Highlights“ im Oktober wird bei der „Art at the Park“ ein virtueller Rundgang eingerichtet.

Stilistisch bietet die Schau Höhepunkte des Kunstschaffens der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und Zeitgenössische Kunst. Antiquitäten und Skulpturen ergänzen das Angebot. Unter den KünstlerInnen findet man große Namen wie Maria Lassnig und Xenia Hausner, Gustav Klimt und Egon Schiele, Arnulf Rainer und Gerhard Richter, Erwin Wurm und Arik Brauer.

Besonderes Augenmerk wird in diesen Zeiten der Pandemie natürlich auf die Gesundheit und Sicherheit des Publikums gelegt. Die „Art at the Park“ ist ein 2G-Event; der Zugang ist für Kunstfreunde reserviert, die geimpft oder genesen sind. In den Ausstellungsräumen herrscht dann keine Maskenpflicht.

„Art at the Park“-Mastermind Wolfgang Pelz ist mit seiner art-port GmbH auch der Veranstalter der bekannten Messeformate Art Austria, Art Austria Highlights (im MuseumsQuartier Wien und am Wiener Eislauf-Verein) sowie der SIAF, der Salzburg International Art Fair, zu den Festspielen im Amadeus Terminal 2 des Salzburger Flughafens.
Messe-Info unter

Öffnungszeiten, Tickets, Wissenswertes:
Donnerstag, 11. November 2021 von 11.00 – 19.00 h
Freitag, 12. November 2021 von 11.00 – 19.00 h
Samstag, 13. November 2021 von 11.00 – 19.00 h
Sonntag, 14. November 2021 von 11.00 – 18.00 h
barrierefrei, geheizt

Tagesticket regulär € 15,– ermäßigt € 10,– Tickets nur direkt bei der „Art at the Park“, Park Hyatt Vienna, Am Hof 2, 1010 Wien, erhältlich! Ermäßigungen: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 J., Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

Wolfgang Pelz steht gerne für Interviews und Pressetermine zur Verfügung.
Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.

Ein hochdekoriertes Hotel: Zehn internationale Auszeichnungen für das Park Hyatt Vienna

2021 30th Rank World’s Best Hotel – Condé Nast Traveler Readers’ Choice Award
2021 4th Rank Top Hotels in Central Europe – Condé Nast Traveler Readers’ Choice Award
2021 Winner Most liked Cityhotel – Falstaff Travel
2021 Top 10 in Austria – Falstaff Travel
2021 500 World’s Best Hotels – Travel + Leisure
2021 Forbes Recommended Star Awards – Forbes Travel Guide
2021 3rd Rank in Europe / 2nd Rank in Vienna – U.S. News & World Report Best Hotels Ranking
2021 Winner Traveller Review Award – Booking.com
2021 Winner in the category ‘Cityhotel’ The Best Hotels in Austria – Connoiseur Circle
2020 Best Luxury Hotel – International Hospitality Awards 2019

Art Austria Highlights 2021 Kunstmesse an einer Sensations-Location

Große Kunst auf geschichtsträchtigem Boden: Das Areal des Wiener Eislauf-Vereins wird vom 14. bis 17. Oktober zum Schauplatz der Kunstmesse Art Austria Highlights 2021, in der 27 renommierte Galerien und Kunsthändler Meisterwerke ihres Repertoires aus vielen Epochen und Genres präsentieren. Veranstalter Wolfgang Pelz nennt den Eislauf-Verein eine „Sensations-Location“. Denn vor mehr als 100 Jahren fand an diesem Ort eines der prägenden Events der Wiener Moderne statt. Gustav Klimt und Josef Hoffmann organisierten auf dem Areal, das auch noch die Grundfläche des später errichteten Konzerthauses und Akademietheaters umfasste, die legendäre Kunstschau 1908 aus Anlass des 60-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph.

Bei der Art Austria Highlights 2021 wird auf der Freifläche des Wiener Eislauf-Vereins (Wien 3., Lothringerstraße 22) zwischen Konzerthaus und Hotel InterContinental eine 2.000 Quadratmeter große geheizte Zelthalle aufgestellt: fast 60 Meter lang und sieben Meter hoch. Die Aussteller erhalten also viel Platz, um ihre Exponate ins rechte Licht zu rücken. Die Veranstalter und das Publikum wiederum können die perfekte Infrastruktur nutzen: Von den Kassen und der Garderobe über das Contact Tracing bis hin zur Gastronomie. Hier offeriert das benachbarte Hotel Intercont unter dem Kunstmesse-Motto „Austrian Highlights“ Spezialitäten aus allen Bundesländern. Verkehrsmäßig ist die innerstädtische Location bestens erreichbar – mit der U-Bahnlinie U4 (Station Stadtpark), der Ring-Straßenbahn und mehreren Tiefgaragen.

Art-Austria-Organisator Wolfgang Pelz freut sich auf die vier Messetage, die den Kunstfreunden in musealer Atmosphäre viel Gelegenheit zum Schauen, aber natürlich auch zum Kaufen geben werden. Er spricht von einer „Bereicherung für den Kunstherbst in Wien“, wenn er sagt: „Die Tatsache, am Platz der Kunstschau 1908 nach mehr als 100 Jahren eine Kunstmesse zu veranstalten, erfüllt uns mit Freude und großen Erwartungen. Wir folgen der Idee des historischen Events und konzentrieren uns in einer Leistungsschau auf das Wesentliche in der Kunst – nämlich auf die Qualität.“

Stilistisch bietet die Schau Höhepunkte des Kunstschaffens der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945, Zeitgenössische Kunst und Antiqutäten. Skulpturen und Fotografien ergänzen das Angebot. Unter den KünstlerInnen findet man große Namen wie Maria Lassnig und Xenia Hausner, Gustav Klimt und Egon Schiele, Arnulf Rainer und Gerhard Richter, Erwin Wurm und Arik Brauer. Auch die Fotokünstler Helmut Newton und Robert Mapplethorpe sind mit wichtigen Arbeiten vertreten.

Öffnungszeiten, Tickets, Wissenswertes:
Donnerstag, 14. Oktober 2021 von 11.00 – 19.00 h
Freitag, 15. Oktober 2021 von 11.00 – 19.00 h
Samstag, 16. Oktober 2021 von 11.00 – 19.00 h
Sonntag, 17. Oktober 2021 von 11.00 – 18.00 h
barrierefrei, geheizt
Tagesticket regulär € 15,– ermäßigt € 10,–

TICKETS NUR BEI DER ART AUSTRIA HIGHLIGHTS 2021,
LOTHRINGERSTRASSE 22, 1030 WIEN, ERHÄLTLICH!

Ermäßigungen: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 J., Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener
Art Austria

Bei Zusammenkünften (inkl. Messen) in Wien mit mehr als 500 Teilnehmern gilt ab 1. Oktober 2021 gemäß § 1 Wiener COVID-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021 idF LGBl. Nr. 48/2021, dass bloß ein 2-G-Nachweis (also Genesungszertifikat, Impfzertifikat, Absonderungsbescheid*, oder Nachweis über neutralisierende Antikörper der nicht älter als 90 Tage sein darf) vorgezeigt werden muss, aber es besteht keine Maskenpflicht.

Neustart nach dem Lockdown. Das Wiener MuTh: Noch geschlossen, doch bereits jetzt ganz offen

Das Wiener MuTh – Musik & Theater fiebert der Wiedereröffnung am 20. Jänner entgegen. Zwar ist das Haus am Augartenspitz, wie alle Kultur-Institutionen, wegen des aktuellen Lockdowns für das Publikum noch geschlossen. Aber auf der Bühne herrscht auch jetzt reger Betrieb, an dem die Öffentlichkeit via Internet und Streaming regen Anteil nehmen kann. Direktorin Elke Hesse: „Das MuTh bleibt offen, im wahrsten Sinne des Wortes, und schaut voll Zuversicht in die Zukunft.“

Das Wort Offenheit ist dabei auch programmatisch gemeint. Das MuTh, im Jahr 2012 als Konzertsaal der Wiener Sängerknaben eröffnet, nutzt während des Lockdowns die Zeit, um frische künstlerische Formate auszuloten. Elke Hesse: „In unserem MuTh Lab öffnen wir die Bühne für Künstlerinnen und Künstler, die bereit sind, neue Wege zu finden und neue Konzertformationen zu entwickeln (natürlich gegen Gage!). Die Zuschauer haben die Möglichkeit, online dem Entstehungsprozess beizuwohnen.“

Das MuTh Lab ist eine der Programmschienen des aktuellen Angebots unter dem Leitthema „Digital MuTh – #closedbutactive“. Unter dem Titel „Die MuTh ¼ Stunde“ gibt es Begegnungen von Direktorin Elke Hesse mit Gästen, die zum Gespräch und zum Musizieren ins Haus eingeladen werden. Und unter dem Motto „Streaming In The MuTh“ werden Online-Konzerte von der Bühne des MuTh in die privaten Konzertsäle (also die Wohnungen) der Musikfreunde übertragen (Info & Screening: https://muth.at/category/news/)

Elke Hesse, die auf langjährige Erfahrungen in der Produktion und im Kulturmanagement zurückblickt (sie war unter anderem künstlerische Betriebsdirektorin bei Hans Gratzer an der Josefstadt und später Intendantin der renommierten Bad Hersfelder Festspiele in Deutschland), leitet das Projekt MuTh seit 2011. Die Programmierung zum Jahreswechsel 2020/2021 stellte sie vor besondere Herausforderungen, wird doch zunächst nur vor der Kamera und ab 20. Jänner auch wieder vor Publikum gespielt. Behördliche Auflagen schreiben vor, dass die BesucherInnen in der Woche vom 20. – 24. Jänner im Besitz eines aktuellen Corona-Tests sein müssen, wobei Elke Hesse aber Wert auf die Feststellung legt, dass dies vom MuTh nicht kontrolliert wird.

MuTh Spielplan Jänner 2021

31. 12. 2020 – 6. 1. 2021 online

„Silvester auf gut Wienerisch“, Das Beste zum Schluss: Die Strottern und Peter Ahorner
Der 31. Dezember vor dem Fernseher? Das haben Sie sich heuer verdient! Denn: „Wir können das.“ Das sagen die Strottern und Peter Ahorner und gehen mit ihrer MuTh-Silvester-Gala online. Das Trio verabschiedet sich ungeniert standesgemäß per Stream vom Jahr 2020, ohne – das haben sich die Künstler geschworen – auch nur eine Silbe über Corona zu verlieren. 2021 darf kommen! Kosten: 8 Euro

8. -11. Jänner 2021, 17:00, online

„MuTh Lab #5: Eine Besetzung – zwei Werke“
Der Klarinettist und Komponist Christoph Zimper vollendet während der Tage im MuTh Lab seine neue Komposition, das Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klarinette mit dem Titel „We Are The Ones!“ Die Musiker Kirill Kobantschenko (Geige), Nora Romanoff-Schwarzberg (Viola), Florian Eggner (Violoncello), und Christoph Zimper selbst bringen das neue Stück erstmals zum Erklingen. Dem gegenübergestellt wird das wohl bedeutendste Werk für diese äußerst unterbelichtete Besetzung – das Quartett des polnischen Komponisten Krysztof Penderecki.

Das Streaming läuft täglich ab 17 Uhr für eine Stunde und ist dann 24 Stunden abrufbar, bis am nächsten Tag die Zusammenarbeit im MuTh Lab fortgesetzt und wieder gestreamt wird.

13. 1. 2021, 20.00 online

„Mozart In My Hands VIII“. Die Junge Philharmonie Wien und internationale Talente präsentieren Mozarts Klavierkonzerte

Es sind hochbegabte junge Talente, die Pianistinnen und Pianisten, die sich in der Reihe „Mozart in My Hands“ im MuTh der Öffentlichkeit präsentieren. Im Zusammenspiel mit der Jungen Philharmonie Wien bekommen sie die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen, ein Mozart-Klavierkonzert mit Orchester zu spielen.

20. 1. 2021, 20.00 online

„Klangräume #1“: Klaviertrios von Haydn bis Korngold, TrioVanBeethoven
Haydn hat rund 40 Klaviertrios komponiert und gilt daher als Vater dieser musikalischen Gattung. Seiner Musik gegenübergestellt werden an diesem Abend zwei Jugendwerke von Debussy und Korngold.

21. 1. 2021, 20.00 online

„Where Did The Love Songs Go?“ Flip Philipp & Bertl Mayer präsentieren Jazz Classics Unorthodoxes Love Song-Revival mit seltener Instrumentierung: Die Cool Jazz-Erneuerer Flip Philipp (Vibraphon), Bertl Mayer (Mundharmonika), Hans Strasser (Kontrabass) und Wolfi Rainer (Drums) lieben Jazz Standards und all das, was sich mit ihnen anstellen lässt.

22. 1. 2021, 20.00 online

„Drei mal Drei – Meisterwerke für Klaviertrio“, Altenburger, Demenga und Studierende der mdw spielen Mozart, Schostakowitsch und Brahms
Christian Altenburger und seine musikalischen Weggefährten präsentieren Meisterwerke aus der Klaviertrio-Literatur aus ganz unterschiedlichen Epochen. Was sie verbindet, ist die harmonische Balance der drei Stimmen und ein vollendeter dramaturgischer Bogen.

23. 1. 2021, 20:00, online

„Dorothy & Friends – #großer Klang “ Dorothy Khadem-Missagh und das Chaos String Quartet spielen Brahms
Die Pianistin Dorothy Khadem-Missagh spürt mit dem Programm „#großer Klang“ den orchestralen Farben nach, die von vier Streichern in der klassischen Quartettbesetzung und einem Klavier erzeugt werden können. Programm: Johannes Brahms, Klavierquintett f-Moll, op. 34

27. 1. 2021, 20.00, online

„Bei Männern, welche Liebe fühlen. Im Zentrum die Geige 2“
Johannes Fleischmann & Friends in the MuTh
Gemeinsam mit Julius Berger und José Gallardo präsentiert Johannes Fleischmann das rhapsodische Klaviertrio in c-Moll, das Schostakowitsch seiner Jugendliebe gewidmet hat.
Außerdem stehen Beethovens Variationen über das Mozart-Duett „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ und Korngolds Suite aus der ursprünglich geplanten Theatermusik zu „Much Ado About Nothing“ auf dem Programm.

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung. Direktorin Elke Hesse steht für Interviews gerne zur Verfügung. Sollten Sie noch Fragen haben, lassen Sie es mich bitte wissen.

Das MuTh, Am Augartenspitz 1, 1020 Wien, www.muth.at, https://www.facebook.com/mehrmusikundtheater
Info-Tel: +43 1 347 80 80, Tickets: tickets@muth.at

Wunder geschehen – man weiß nur nicht, wann. Livestream aus dem Wiener MuTh auf Facebook

Die bedeutende Psychoanalytikerin Dr. Erika Freeman spricht mit Markus Kupferblum über Wunder und Liebe.
Dabei erzählt sie von Wien und dem „Anschluss“ an Deutschland 1938, von der Gründung des Staates Israel, ihrer Arbeit als Psychoanalytikerin in New York und Hollywood, den unterschiedlichen KünstlerInnen und ihren zahlreichen WeggefährtInnen. Ihre positive und kluge Lebenseinstellung lässt sie zeitlos jung erscheinen und jedes Gespräch mit ihr ist erkenntnisreich, macht Mut und ist höchst vergnüglich.

Erika Freeman wurde 1927 in Wien geboren und musste im Alter von 12 Jahren als Jüdin vor dem Naziregime in die USA, nach New York, flüchten. Dort studiert sie an der Columbia University und wird zu einer hoch angesehenen Psychoanalytikerin. Sie berät viele Politiker wie etwa die ehemalige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir und wird zur mentalen Stütze diverser Hollywoodlegenden wie etwa Marilyn Monroe, Marlon Brando oder Woody Allen. Letztlich wird Erika Freeman selbst ein Star: Sie ist Dauergast in den US-Talkshows der 1970er Jahre und wird fast zu jedem Ereignis als Psychoanalytikerin befragt. Im hohen Alter nähert sie sich auch ihrer alten Heimat Österreich wieder an und setzt sich als Zeitzeugin unermüdlich gegen das Vergessen ein.

Bekannt ist Markus Kupferblum für seine spartenübergreifende Arbeit zwischen Oper, Theater und Film und für das Erschließen neuer und ungewöhnlicher Aufführungsorte. Er inszenierte in zahlreichen Ländern Europas, Asiens und Amerikas und unterrichtet(e) Schauspiel, Regie und Szenisches Schreiben an in- und ausländischen Universitäten. Kupferblum rief 2012 den Europäischen Theatertag der Toleranz ins Leben und ist Mitglied des Internationalen P.E.N. Clubs. Er erhielt den Nestroy Preis der Stadt Wien.

Wiener Vorlesung
Montag, 7. Dezember 2020, 19 Uhr, MuTh, Am Augartenspitz 1, 
1020 Wien

Livestream auf Facebook

Von der Biochemie ins Kräuterlabor

Renée Schroeder: Von der Biochemie ins Kräuterlabor
Karrierewechsel: Die weltbekannte Wissenschaftlerin veredelt nun alpine Wildkräuter mit heilenden Eigenschaften – neue Website: www.leierhof.at

Von der RNA – jenem Molekül, das die Entstehung des Lebens möglich gemacht hat – zu Schafgarbe, Brennnessel und Johanniskraut: Die Wiener Biochemikerin Renée Schroeder, die mit ihren Forschungen zur weltbekannten Wissenschaftlerin aufstieg, hat in jüngster Zeit einen bemerkenswerten Karrierewechsel vollzogen.
Nach mehr als 40 Jahren in der wissenschaftlichen Forschung nahm Schroeder, die zuletzt mit ihrer Biografie „Alle Moleküle immer in Bewegung“ (Residenz-Verlag) Schlagzeilen machte, Abschied von der Professur an der Wiener Universität. Sie verlegte Wohnsitz und Arbeitsplatz in den Salzburger Tennengau – auf den Leierhof in Abtenau, den sie vor Jahren mit ihren Söhnen erwarb.

Dort beschäftigt sich Renée nun mit den wildgewachsenen Pflanzen, die auf den sonnigen Südhängen des jahrelang brachliegenden Hofs in 1100 Metern Seehöhe gedeihen, und sie verarbeitet die Kräuter zu Salben, Tinkturen, Tees, Cremen und allem, was ihr sonst noch einfällt. Je nach Produkt werden die handgepflückten und luftgetrockneten Kräuter in Alkohol oder verschiedene Öle eingelegt, um die Wirkstoffe zu extrahieren.

Ab sofort ist der Leierhof durch eine eigene Website mit der Welt verbunden. www.leierhof.at ist Webshop und Informations-Medium zugleich. Im Webshop bekommt man eine Vielzahl interessanter Produkte vom Brennnesselsamen über den Schafgarbenlikör bis zur Zinnkrautsalbe. Und die Information? Renée Schroeder: „Ein Kräuterblog und ein Newsletter sollen das Thema Kräuter(-produkte) wissenschaftlich beleuchten. Darüber hinaus soll eine Sammlung von Rezepten und Anleitungen die Leser zum Experimentieren einladen.“

Als Wissenschaftlerin ist es für Renée wichtig, sich auf jene Kräuter und Anwendungen zu beschränken, für die es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die deren Wirkung bestätigen. „Pflanzen werden seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet“, sagt die Biochemikerin. „Der Erfolg der modernen Schulmedizin hat diese Tradition etwas verdrängt. Zu Unrecht, meinen wir. Vieles hat auf jeden Fall seine Berechtigung, aber man muss sehr aufpassen, dass man nicht den Boden der Realität verlässt. Bis es wissenschaftlich nachgewiesen ist, welche Substanzen in einer Pflanze wie wirken, kann es sehr lange dauern.“

Renée Schroeder hat ihren Wechsel von der Universität in die Berge gezielt vorbereitet. In den letzten Jahren absolvierte sie neben ihrer Professur die Landwirtschaftsschule. Als sie dann in die Pension eintrat, nahm die Biochemikerin ihr Labor mit nach Hause – und zwar buchstäblich. Sie kaufte dem Institut ihre alten Labormöbel ab und richtete sich im Wirtschaftsgebäude des Leierhofs ein Labor ein. Ihre Freunde bezeichnen das Kräuterlabor längst liebevoll als Hexenküche. Fünf Jahre des Experimentierens liegen hinter ihr. In dieser Zeit hat sie mehr als 30 Produkte entwickelt, wobei sie die Schafgarbe, die Brennnessel und das Johanniskraut ihre „Starkräuter“ nennt.

Die Kräuterleidenschaft hat sich dabei auf den ganzen Leierhof übertragen und zu einem Familienprojekt weiterentwickelt. Das gemeinsame Kräutersammeln zählt dabei genauso zur Philosophie wie die gemeinsamen Stunden beim Kräuterzupfen und Fachsimpeln in der Kräuterküche. Die Söhne, Schwiegertöchter und Enkel Renée Schroeders sind in das Geschehen voll integriert – bis hin zur Entwicklung neuer Produkte.

All das klingt nach einer märchenhaft heilen Welt, und ist es in gewisser Weise auch. Doch natürlich ist man sich auch in der Abgeschiedenheit des Leierhofs darüber bewusst, dass die Welt durch eine harte Phase geht. Renée Schroeder, die sich in diesen Zeiten von Corona über einen blauen Himmel ohne Kondensstreifen und Flugzeuge freut, spendet ihre Pension in Form einer Corona-Solidarabgabe an Freunde, die jetzt kein Einkommen haben. Überdies hat sie zehn Tipps für den Umgang mit Corona parat:

  1. Es ist ernst – also nimm es ernst (Angela Merkel).
  2. Folge den Vorsichtsmaßnahmen! Abstand halten, Masken tragen und Händewaschen (schalte Dein Hirn ein).
  3. Wenn Du zu den glücklichen gehörst, die keinen finanziellen Nachteil haben, dann spende so viel wie möglich! Das ist ein Aufruf zum Corona-Solidarbeitrag. Niemand soll einen Gewinn aus der Krise machen.
  4. Entwickle Empathie für alle die, die ernste Probleme haben und hilf! Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich jetzt hilfreich zu verhalten.
  5. Lass Dir helfen! Und bitte um Hilfe, wenn Du sie benötigst.
  6. Nütze die Zeit für Sinnvolles, ganz individuell! Ich backe Brot, entwickle neue Salben, Seifen und Kräuterweine und mache Frühjahrsputz.
  7. Sei wachsam Deinen Mitmenschen gegenüber. Gefährde niemanden!
  8. Das Virus wird nicht sobald verschwinden. Bis zur Impfung wird es noch dauern. Bis dahin könnten 60 Prozent der jungen Bevölkerung immun werden, aber die schwächeren in unserer Gesellschaft brauchen Schutz.
  9. Unfähige Politiker schieben die Schuld auf andere, wenn etwas schief geht, intelligente PolitikerInnen hören auf die Wissenschaft und treffen weise Entscheidungen.
  10. Religion und Glaube sind jetzt absolut fehl am Platz und richten großen Schaden an.

Renée Schroeder steht gerne für Interviews (skype/zoom/viber/facetime) zur Verfügung. Anmeldung bitte unter office@binakoeppl.com oder 0699 128 28 128

Salzburg International ArtFair

Neues Kultur-Event als exklusiver Treffpunkt für Sammler, Kunst- und Kulturfreunde

Salzburg bekommt ein neues und spektakuläres Kultur-Event. Vom 10. bis zum 18. August 2019 findet erstmals die Salzburg International ArtFair statt, die den Kunstfreunden aus aller Welt ein eindrucksvolles Programm bietet. Das Spektrum der Kunstwerke reicht von der Österreichischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Zeitgenössischen Kunst. Die Malerei des Biedermeier ist genauso vertreten wie die Klassische Moderne. Dazu gibt’s Skulpturen, Glas, Fotografien und wertvolle Exponate aus der stets besonders gefragten Epoche Wien um 1900.

Die Salzburg International ArtFair (SIAF) öffnet ganz bewusst parallel zu den Festspielen ihre Tore. „Salzburg ist während der Festspiele der Nabel der Kunstwelt und lockt kunstsinnige Besucher aus allen Kontinenten nach Österreich“, sagt Veranstalter Wolfgang Pelz. Während die Kunstfreunde im Festspieldistrikt die großen Opern-, Theater- und Konzert-Events genießen, bietet die ArtFair – konzipiert als Mischung aus Kunsthandel und Gallery Business – ein gleichermaßen hochklassiges Programm. Mehr als 25 AusstellerInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien haben sich angesagt.

Für den Veranstalter Wolfgang Pelz bedeutet die Premiere der SIAF eine Rückkehr nach Salzburg. Von 2009 bis 2014 gestaltete er die Art Salzburg, die als Kunstmesse während der Festspiele ein großes Publikum anzog. Die ArtFair steht also in der Tradition der Art Salzburg, geht aber mit einer wichtigen Neuerung in Szene. Die betrifft den Schauplatz. Die SIAF findet im Amadeus Terminal 2 des Salzburger Flughafens statt.
Der Hintergrund: „Die Innenstadt Salzburgs hält dem immensen Ansturm der Besucher im Festspielsommer nicht mehr stand“, sagt Wolfgang Pelz. „Die Parkhäuser sind voll, die Kaffeehaus-Kellner genervt. Kein Platz zum Flanieren oder Seele baumeln lassen“.

Eine Weltpremiere: Kunstmesse am Flughafen

Am Amadeus Airport, gerade mal 15 Auto(bus)-Minuten vom Salzburger Zentrum entfernt, ist das anders. Vermutlich erstmals weltweit findet eine Kunstmesse an einem Flughafen statt. Das bedeutet nicht nur, dass besonders eilige Gäste von auswärts direkt zum Event einfliegen können. Das heißt vor allem: Die Infrastruktur ist perfekt. Den Besuchern stehen 4.000 Parkplätze gratis zur Verfügung. Alles ist möglich: Messebau high end, Skulpturengarten, Piazza zum Verweilen, Restaurant, Café und Lounges.
Wer den Blick von den Kunstwerken mal nach draußen streifen lässt, der sieht gegenüber den Hangar 7 von Red Bull, aus dem ServusTV seine Live-Talks überträgt. In der Ferne erkennt man die Festung Hohensalzburg und die Berge. Und natürlich starten und landen auch die Jets, die Salzburg mit ganz Europa verbinden.

Das Programm: Große Namen und neue Namen

Doch das sind Äußerlichkeiten. Im Mittelpunkt steht natürlich voll und ganz die Kunst. Und hier wartet die Salzburg International ArtFair mit großen Namen und großartigen Werken auf. Highlights auf der Messe sind bis dato der Deutsche Jonathan Meese, der Belgier Jan Fabre und der New Yorker Doug Argue.
 
Die Mischung aus Kunstmarkt und Galerie führt dazu, dass Museumskunst (von Klimt bis Schiele, von Kokoschka bis Weiler) Seite an Seite zu sehen ist mit den Werken etablierter, am Markt angekommener KünstlerInnen (u. a. Lindsay Lawson, Herbert Brandl, Franz West oder Gerold Tusch und Clemens Wolf), aber auch mit den Arbeiten von NewComerInnen, die es zu entdecken gilt.
 
Veranstalter Wolfgang Pelz über das Konzept: „Man kann es sich als Kunstmesseveranstalter leicht machen. Man ruft in den Wald williger AusstellerInnen hinein und erntet einen wilden Mix. Wir aber suchen die perfekte Gruppe. Wir sprechen gezielt AusstellerInnen an und schaffen so ein einzigartiges, stimmiges Gesamtwerk. Warum? Weil dann für jeden Besucher etwas dabei ist. Weil wir vermeiden, dass mehrere AusstellerInnen gleiche KünstlertInnen zeigen. Und weil sich jeder bemüht, für den Besucher etwas Einzigartiges zu bieten. Die Messestände sollen ja verzaubern und kleine, ins sich geschlossene Kunstwelten sein. Die Gastronomie muss Freude machen und jeder Messehost soll freundlich, kompetent und mehrsprachig sein.“

Die Aussteller:

Galerie bei der Albertina â– Zetter | Wien 22

Galerie Susanne Bauer | Wien 24

the BLACK SQUARE | Vienna 25

Rudolf Budja Galerie | Salzburg | Graz | Miami 18

CAA Contemporary Art Advice | Wien 29

District4art | Wien 28

Galerie Robert Drees | Hannover 11

Galerie Johannes Faber | Wien 03

galerie GALERIE Heimo Bachlechner | Graz 27

Galerie Gerersdorfer | Wien 16

Kunsthandel Gril&Neffe | Wien 10

Galerie Kandlhofer | Wien 09

Galerie Kovacek Contemporary | Wien 21

Galerie Kovacek Spiegelgasse | Wien 20

The Gallery Krinzinger Jonathan Meese Art Project 06

Galerie Kunst & Handel | Graz 26

Kunstsalon Perchtoldsdorf 13

Galerie Leonhard | Graz 08

Galerie Magnet | Völkermarkt 04

MAM Mario Mauroner Contemporary Art Salzburg Vienna 19

Galerie Reinisch Contemporary | Graz 01-02

Smolka Contemporary | Wien 05

Galerie Michaela Seif | Perchtoldsdorf 13

Silvia Steinek Galerie | Wien 12

Van Gogh Art Gallery | Madrid 17

Galerie Welz | Salzburg 23

Galerie Zimmermann Kratochwill | Graz 08

Galerie3 | Klagenfurt | Velden 14

Galerie 422 Margund Lössl | Gmunden 25

Audi Lounge 30


In Kooperation mit:

Salzburger Flughafen – www.salzburg-airport.com
Red Bull – www.redbull.com
Porsche Austria GmbH – www.audi.at


Medienpartner:

ORF III

Ö1 Club

Salzbuger Nachrichten

Europäische Kulturhauptstadt 2024

Österreich: Europäische Kulturhauptstadt 2024

Kick-off: Ausschreibung und öffentliche Konferenz m 9. Juni

Österreich wird im Jahr 2024 zum dritten Mal nach Graz 2003 und Linz 2009 eine Europäische Kulturhauptstadt stellen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Schon im April gab es die ersten Workshops und Anfang Juni 2017 erfolgt die Ausschreibung für jene Städte, die sich um den Titel Europäische Kulturhauptstadt bewerben wollen.

Aus diesem Anlass veranstaltet das Bundeskanzleramt am 9. Juni (9.30 Uhr) in Wien eine öffentliche Konferenz, die unter dem Leitthema „ Mehr Kultur durch mehr Europa“ steht. Alle Bewerber, aber auch die Öffentlichkeit und Medien, sind zur Konferenz eingeladen (Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien, Anmeldung: www.creativeeurope.at )

Die Konferenz wartet mit einem interessanten Programm auf. Kulturminister Thomas Drozda, der Programmdirektor der Kulturhauptstadt Linz 2009 und Marseille-Provence 2013 Ulrich Fuchs, der künstlerische Leiter der Ars Electronica Gerfried Stocker, die künstlerische Leiterin der Brunnenpassage Anne Wiederhold oder Cornelia Gerdenitsch vom Austrian Institute of Technology sowie Schriftsteller und Historiker Doron Rabinovici und noch viele weitere Expertinnen und Experten werden an der Kick-off-Veranstaltung „Kulturhauptstadt 2024“ teilnehmen.

Für musikalische Impulse sorgen Die Strottern und Slamlabor.

Mehr Informationen….

Kulturplattform Donauraum

Kulturplattform Donauraum – Kreative Orte des 21. Jahrhunderts

Österreich ist federführender Partner bei einem EU-Projekt zum Themenkreis Kunst, Kultur & Tourismus

In Wien fällt jetzt der Startschuss für ein ehrgeiziges EU-Projekt, das die kulturellen und touristischen Verbindungen der Länder Zentral- und Osteuropas stärken soll. Unter dem Titel „Kulturplattform Donauraum – Kreative Orte des 21. Jahrhunderts“  wird eine Strategie erarbeitet, historische Orte und Ereignisse einem internationalen Publikum mit zeitgemäßen Formaten (High-Tech-Design, digitale Visualisierungen, Kunst, etc.) zu vermitteln.

6 Länder nehmen an der Kulturplattform Donauraum teil, wobei Österreich federführend ist. Ziel ist es, weitere Länder einzuschließen, sodass schließlich alle 14 Länder der EU-Donauraumstrategie mit an Bord sind. Neben den EU-Staaten Deutschland (mit den Donau-Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern), Österreich, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Rumänien und Bulgarien sind auch die angrenzenden Staaten Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Moldau und Ukraine. Die EU finanziert 85 Prozent des Budgets von 1,7 Millionen Euro.

Die wohl spannendste Intention des Projekts ist es, versteckte Stätten des Kulturerbes („hidden heritage hot spots“) und historische Ereignisse entlang der Donau und ihren Wasserverbindungen zu ergründen und mit Mitteln der Kunst sichtbar zu machen.

Kunst – Kultur – Tourismus: Mit diesen drei Begriffen sind die Eckpfeiler der Kulturplattform Donauraum konkret umschrieben.

Die europäische Geschichte bildet das Fundament. Die kulturellen Spuren mit ihren bekannten und ihren neu zu entdeckenden, versteckten Stätten werden zu Kulturrouten verknüpft. Mit dem Institut für Kulturrouten des Europarats wurde ein sehr renommierter und strategisch wichtiger Partner gewonnen. Diese Routen schließlich eignen sich dann perfekt zur kulturtouristischen Nutzung.

Unter der Federführung des Bundeskanzleramts Österreich in Wien wird ein kulturpolitisches Netzwerk eingerichtet, das die 14 Länder der Kulturplattform Donauraum umfasst und das Vertreter aus Kultur und Tourismus sowie NGOs einbezieht.

Als wissenschaftliches Fundament des Projekts dient eine zu erstellende Studie mit dem Titel „Mapping of places of history“. Sie soll das Mapping zu Kulturrouten und zu interessanten historischen Orten mit wichtigen Daten enthalten.

„Heritage Reloaded“ ist sodann der Titel für Pilotprojekte der Kulturplattform Donauraum. Hier geht es um High Tech und um digitale Visualisierungen, aber auch um zeitgenössische Kunst und klassische Ausstellungsformen, die wiederum mit Film oder mit Animation angereichert werden können. Da die versteckten Stätten des Kulturerbes im Vordergrund des Projekts stehen, wird der „Sichtbarmachung des Unsichtbaren“ eine besondere Bedeutung zukommen.

Was bedeutet unsichtbar in diesem Zusammenhang? Es kann um Orte gehen, die unbekannt sind, die unter der Erde liegen, die zerstört oder von Politik und Gesellschaft verdrängt wurden. Diese Stätten, wie z.B. ein römisches Badehaus in Oberösterreich oder die zerstörte Synagoge von Vidin/ Bulgarien, werden mittels 3D-Visualisierungen rekonstruiert oder durch eine künstlerische Interpretation zu neuem Leben erweckt.

Die konkreten Arbeiten an dem Projekt beginnen am 20. April in Wien mit dem Experten-Workshop „Discovering Hidden Heritage“ zum Thema der Verbindung von Kultur und Tourismus. Zwei weitere Workshops werden folgen: Im Frühjahr 2018 geht es in Linz um die Vermittlung von Geschichte, im Herbst 2018 in Regensburg um die Förderung des kulturellen Austauschs.

Das EU-Projekt Kulturplattform Donauraum läuft bis zum Juni 2019, dann sollen in einer Schlusskonferenz alle Erkenntnisse zusammengefasst und Modelle der neuen, innovativen Kulturrouten präsentiert werden.

Website: www.interreg-danube.eu

PROJEKT PARTNER

Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur, Federführung: Österreich

Land Oberösterreich, Oberösterr. Landesmuseen, OK Kulturzentrum, Österreich

Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst, Baden-Württemberg, Deutschland

Kulturministerium Rumänien

Kulturministerium Bulgarien

Tourismusministerium Bulgarien

Stadt Regensburg, Deutchland

Zsolnay Kulturquartier, Pécs, Ungarn

Danube Competence Center, Belgrad, Serbien

Personal View

Brillen-Chic aus der Steiermark:

Ausstellung “Personal View”

16. September – 11. November: Robert La Roche präsentiert “Original Vintage – 45 Jahre österreichisches Brillendesign made in Hartberg”

2016 wurde der weltbekannte österreichische Brillendesigner Robert La Roche mit einer großen Ausstellung im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) geehrt. Jetzt geht La Roche mit einer neuen Schau dorthin, wo viele seiner besten Entwürfe realisiert wurden: nach Hartberg in der Steiermark.

Die Ausstellung “Robert La Roche – Original Vintage” (Hartberg, Herrengasse 15 + 20) zeigt vom 16. September bis zum 11. November einen Überblick über sein einzigartiges Oeuvre, das ihn zum Brillen-Ausstatter von Stars wie Arnold Schwarzenegger, Yoko Ono oder Meryl Streep werden ließ. Zugleich erfährt man, wie wichtig zehn Jahre lang die präzise Arbeit der Hartberger Brillenmanufaktur Eyewear Solutions war, um La Roche’s Designs perfekt umzusetzen.

Die Vorgeschichte: der Wiener Robert La Roche, Jahrgang 1938, hatte im Jahr 1973 damit begonnen, Brillen zu entwerfen – als Autodidakt. Das Ein-Mann-Unternehmen (heute würde man sagen: Start-Up) des Quereinsteigers wurde rasch zum internationalen Erfolg. La Roche kreierte im Lauf der Jahre etwa 1200 Brillenmodelle, von denen sich viele durch kräftige Farben und markante Designs auszeichneten. Doch auch seine zeitlosen Klassiker sind als „Original Vintage“-Modelle bis heute gefragt.

In den ersten Jahren ließ La Roche seine Brillen – die stets das Markenzeichen Robert La Roche Vienne trugen – in Italien produzieren. Ende der Achtziger Jahre verlegte er die Fertigung zu Eyewear Solutions in die Steiermark. La Roche: „Die Kooperation mit der Manufaktur in Hartberg war von Anfang an harmonisch. Man war experimentierfreudig, hungrig auf neue Ideen, sehr kooperativ und außerdem verlässlicher als die lässigen Italiener. Meine Zusammenarbeit mit Hartberg umfasste zehn erfolgreiche und produktive Jahre.“ Nachdem er weltweit geschätzt vier Millionen Brillen abgesetzt hatte, verkaufte Robert La Roche 1999 seine Marke.

Bei der Ausstellung “Personal View” dreht sich alles um die Brillen, die Robert La Roche in Hartberg produzieren ließ – darunter Kollektionen wie “ichi-ban” oder “rob”, aber auch sehr viele Metallbrillen. Zusätzlich werden die aufsehenerregenden Werbekampagnen für die Modelle gezeigt, denn der gelernte Werbefachmann La Roche war ja auch ein begnadeter Vermarkter.

Als wichtige Ergänzung gibt es eine Vitrine, in der die quasi “historischen” La Roche-Brillen aus den frühen Jahren des Unternehmens zu sehen sind. Unter dem Titel “RLR in Hollywood” findet man einen Überblick über die magische Wirkung, welche die Brillen aus Wien auf berühmte Filmstars und Filmproduktionen ausübten. Obendrein läuft in Hartberg auf einem Monitor in Endlosschleife ein Film über die La Roche-Ausstellung 2016 im Wiener MAK.