Dauerbrenner-Thema 24-Stunden-Betreuung. Festakt und internationale Konferenz in Wien

Die 24-Stunden-Betreuung ist eines von vielen Beispielen für große Problemfelder in der österreichischen und europäischen Sozialpolitik. Auf der einen Seite steigt die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen – bedingt durch die steigende Lebenserwartung und den Aufbau der österreichischen Alterspyramide – Jahr für Jahr an. Auf der anderen Seite wird es immer schwieriger, genügend BetreuerInnen (meist weiblich, meist aus Osteuropa) für diese belastende Arbeit zu finden. Die Kosten werden über das Pflegegeld zum Teil vom Staat übernommen. Gleichzeitig bleibt ein hoher Anteil des Aufwands bei den Angehörigen pflegebedürftiger Menschen hängen, was viele Familien in erhebliche finanzielle Probleme stürzen lässt. 24-Stunden–Betreuung ist teuer. Eine Patentlösung hat noch niemand gefunden.

Da das Problem nicht an Landesgrenzen Halt macht, bietet sich die europaweite Zusammenarbeit bei der Suche nach Lösungen geradezu an. Schon 1974 gründete das seinerzeitige Noch-Nicht-EU-Mitglied Österreich gemeinsam mit den Vereinten Nationen das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien. Seither wird am Institut in der Wiener Berggasse 17 zu brennenden Themen der Sozialpolitik internationale Expertise zur Verfügung gestellt und innovative Sozialforschung im Rahmen europaweiter Zusammenarbeit betrieben.

Zum 50. Jubiläum wird das Sozialministerium nun am 25. September zum Schauplatz eines Festakts, zu dem Sozialminister Johannes Rauch einlädt. Der Minister: „Das Europäische Zentrum erfüllt die wichtige Aufgabe, innovative Entwicklungen zu erkennen, wissenschaftlich zu untersuchen und zu verbreiten – in Österreich und in anderen Ländern – etwa in Bezug auf die alternde Bevölkerung, auf soziale Inklusion, die Arbeitsmarktpolitik oder im Bereich der Langzeitpflege“.

Am 26. und 27. September folgt in der Wiener UNO-City eine internationale Einladungskonferenz mit prominenter Wissenschafts-, aber auch Politik-Besetzung (u. a. die Minister Rauch und Polaschek sowie Regierungsmitglieder aus Moldau, Armenien und der Ukraine), deren vorausblickendes Thema „Die Zukunft von Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung“ lautet.

Das Thema Pflege wird bei den Vorträgen und Debatten eine wichtige Position einnehmen. Bei der Konferenz wird auch Kai Leichsenring sprechen, der für pointierte Formulierungen bekannte Direktor des Europäischen Zentrums. Sein Rückblick auf die frühen Jahre der 24-Stunden-Betreuung: „Vor 30 Jahren machte die österreichische Gesellschaft einen glücklichen Fund. Kurz davor war das Pflegegeld eingeführt worden und in der nächsten Umgebung gab es jetzt seit ein paar Jahren durchlässige Grenzen und Nachbarländer, wo Menschen arbeitslos waren bzw. mit ihren mageren Löhnen kaum überleben konnten. Viele von ihnen konnten sogar Deutsch und wurden, anfangs vor allem von Menschen mit Behinderungen im Erwerbsalter, als persönliche Assistentinnen angeheuert und bezahlt – unangemeldet und unbürokratisch, aber natürlich fern jeglicher Legalität. Dieses do-it-yourself Betreuungsmodell wurde dann auch von jenen entdeckt, die ältere Familienmitglieder mit Pflegebedarf betreuen mussten und Platz für eine Betreuerin hatten. Die 24-Stunden-Betreuung war geboren.“

Kai Leichsenring ist Executive Director des European Centre for Social Welfare Policy and Research, Wien. Das European Centre ist den Vereinten Nationen angegliedert und begeht 2024 sein 50. Jubiläum als Zentrum für internationale Forschungs- und Politikexpertise in den Bereichen Sozialer Sicherung, Inklusion, Gesundheit, Langzeitpflege, Beschäftigung und Arbeitskräftemobilität.

Kai Leichsenring steht schon jetzt für Interviews zur Verfügung.
Weitere interessante Themen aus der Internationen Konferenz folgen in Kürze.

Die Zukunft von Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung

Festakt: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Stubenring 1, 1010 Wien.
Termin: 25. September 2024, 16 Uhr

Konferenz: Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV), Internationales Zentrum Wien, Wagramer Straße 5, 1220 Wien.
Termin: 26. und 27. September 2024

Akkreditierungen bitte bis spätestens 16. September unter office@binakoeppl.com

European Centre for Social Welfare Policy and Research

EC Media Corner

Programm

medlog: Der Logistik-Spezialist für Österreichs Medizin. Eine Erfolgsgeschichte im Dienste der Gesundheit

22 Jahre on the road für die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung: Das Medizin-Logistik-Unternehmen medlog, gegründet 2002 in St. Pölten, hat sich seit einem regionalen Start rasch zu einem der führenden Spezialdienstleister des Landes entwickelt, wenn es um Transport-Dienstleistungen im medizinischen Bereich geht. Die Zahlen sind beeindruckend. medlog arbeitet heute österreichweit mit ca. 2.500 niedergelassenen Ärzten, 1.000 Tierärzten, 65 Krankenhäusern und 30 Labors zusammen. 2023 wurden 1.325.000 Sendungen befördert (diese Zahl soll bis 2028 auf 1.650.000 steigen). Neben der Firmenzentrale in St. Pölten existieren vier Niederlassungen und fünf Depots im ganzen Bundesgebiet. Von dort schwärmen täglich 150 FahrerInnen aus, um alle Lieferungen rasch und vor allem sicher an ihr Ziel zu bringen.

Schon anhand des Warenkorbs wird deutlich, welch spezialisierte Sonderstellung die medlog im Rahmen der Logistik-Branche einnimmt. Die Bandbreite der Medizinlogistik spannt sich vom Transport von Untersuchungsmaterialien wie Blut, biologischen Stoffen, Plasma, Blutkonserven, Gewebestoffen oder medizinisch-technischen Geräten und heiklen Arzneimitteln für die Forschung bis hin zu Organtransporten für Transplantationen.

In den täglich von medlog belieferten Labors werden die Proben analysiert. Damit dabei alles passt, müssen die Sendungen dort rasch ankommen, weil sie nicht ewig haltbar sind. Biologische Stoffe unterliegen einer chemischen Veränderung. Und die beginnt in manchen Fällen bereits nach vier bis sechs Stunden.

Manchmal geht es bei den Einsätzen um Leben und Tod. Neben geplanten Transporten, wie etwa der Blutproben, gibt es häufig Akutfälle, bei denen die Proben besonders schnell im Labor oder die Blutkonserven im Krankenhaus sein müssen – für die Gesundheit des Patienten. Wie stark die Behörden hier auf das Know-How und die Leistungsfähigkeit von medlog vertrauen, wird an einem wichtigen Detail sichtbar: Das Unternehmen aus St. Pölten erhielt die Lizenz, medizinische Lieferungen in Notfällen mit Blaulicht und Folgetonhorn zum Bestimmungsort zu bringen.

Speziell für solche Akut-Einsätze hat das Unternehmen täglich rund um die Uhr geöffnet. 150 Fahrzeuge stehen für die Transporte zur Verfügung, wobei der Umweltgedanke großgeschrieben wird. Der Anteil der Elektro-Mobile in der medlog-Flotte wächst ständig. Zwar findet ein Großteil der Transporte in Österreich statt, doch gleichzeitig ist das Unternehmen aus St. Pölten auf dem Weg zum Global Player. Medlog ist längst auch international aktiv.

Der medlog-Geschäftsführer Franz Holler blickt zufrieden auf das bisher Erreichte zurück. „Die Medizinlogistik agiert in einem hochsensiblen Umfeld“, sagt er. „Wir sehen uns als verantwortungsvolle Partner all unserer Auftraggeber und Adressaten. medlog steht für Verlässlichkeit pur. Die Basis dafür ist unsere hohe Kommunikationsbereitschaft. Wir sind persönlich erreichbar, haben stets ein offenes Ohr für alle Anliegen und leben Offenheit und Transparenz.“

www.medlog.at

Glaskünstler Peter Kuchler III. bei der Wiener Kunstmesse Art at the Park. Raffinierte Glasskulpturen voller Licht und Farben

Große Ehre für den österreichischen Glaskünstler Peter Kuchler III. Der Niederösterreicher, der mit seinen raffinierten Glasskulpturen längst internationale Beachtung findet, wird bei der Kunstmesse Art at the Park (22. – 25. Februar im Park Hyatt Vienna, Am Hof 2, 1010 Wien) mit einer Einzelausstellung gewürdigt. Umgeben von den Ständen von 19 renommierten Galerien und Kunsthandlungen, zeigt Kuchler bei der Art at the Park seine höchst dekorativen, einzigartigen Objekte mit den charakteristischen, geheimnisvoll mystischen Lichteffekten. Das „Forbes-Magazin“ ernannte Kuchler 2021 zum „spannendsten Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz“.

Kuchlers Wirkung reicht freilich weit über diese drei Länder hinaus. „Ich wurde von Galerien und Museen in Melbourne, Miami, Stockholm, Holland und Frankfurt entdeckt“, sagt er. „25 Skulpturen gingen in letzter Zeit an eine Galerie in Miami, 20 Stück an eine Galerie in Paris und fünf nach Ascona in der Schweiz.“

Kurzum: Für ein behaglich-gemütliches Künstlerleben bleibt dem Niederösterreicher kaum Zeit. Die gut gefüllten Auftragsbücher wollen abgearbeitet werden, und dann gibt’s da noch einen körperlichen Aspekt: Das Kunstschaffen im Stil von Peter Kuchler III. („Ich wurde 1991 in eine Glasdynastie geboren – deswegen auch Peter Kuchler III.“) ist ein Knochenjob. „Mir wurde es sozusagen in die Wiege gelegt, mit Glas zu arbeiten. Ich entschied mich für die brachialste Art – das flüssige Glas.“ Die Kuchler-Objekte sind bis zu 25 Kilo schwer. Der Künstler modelliert das flüssige, 1200 Grad heiße Material mit seinen so gut es geht vor Verbrennungen geschützten Händen. Seine Objekte entstehen im familieneigenen Betrieb in Weigelsdorf, 40 Kilometer südöstlich von Wien (Werkstatt, Glasmuseum und die benachbarte Kunstgalerie sowie Skulpturengarten, 2483 Weigelsdorf, Pottendorfer Straße 24 – 28).

Neben der Form der Skulpturen sind auch Licht und Farben charakteristische Merkmale von Kuchlers Werken. Die Tiefenwirkung der Farben und des Musters wird durch das Licht von innen erst deutlich sichtbar. Der Künstler: „Ich verwende für die Farbmuster in den Skulpturen Metalloxide. Das mit Metalloxiden gefärbte Glas glüht während dem Erschaffens-Prozess immer orange, ganz egal, um welche Farbe es sich handelt. Für die Farben Rosa oder Rot muss dem durchsichtigen Glas in großer Menge flüssiges Gold beigemengt werden. Für gelbes Glas braucht es flüssiges Silber. Deswegen sind Rosa und Rot die teuersten Glasfarben, die ich in meinen Unikaten verarbeiten kann. Die Metalloxide liegen in den Objekten als Zwischenschicht, eingeschmolzen zwischen vielen Glasschichten. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Farben nicht mehr ausbleichen können. Auch wenn die Werke vollster Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, verändern sie sich kein bisschen. In Tausenden von Jahren könnten die Kunstwerke bei Grabungsarbeiten mit derselben Farbbrillanz wiederentdeckt werden.“

Info: https://kuchlerpeter.com/

Architektur: Tirolerin Monika Gogl gewinnt begehrten „Ahead Europe Award“. Ein moderner Tempel für die Zeit von heute

Wenn die Tiroler Architektin Monika Gogl nach Inspiration für ihre markanten Entwürfe sucht, dann begibt sie sich gern in die Natur. Oder sie lässt sehr spezielle Bauten auf sich wirken: Kirchen, Tempel und andere Andachtsräume. Mit diesem spirituellen Zugang zur Baukunst hat die Tirolerin in Berlin ein spektakuläres Projekt realisiert, das ihr in London einen begehrten internationalen Preis eintrug. Für den Ritualraum im Berliner Kultur-Treff Flussbad-Campus wurde Monika Gogl mit dem „Ahead Europe Award“ in der Kategorie „New Concept“ ausgezeichnet.

Im Zentrum von Monika Gogls Berliner Entwurf steht das sogenannte Reethaus, dessen Name schon auf eine ungewöhnliche Bauweise hindeutet. Das Gebäude, das von außen an eine knapp vor der Spitze gekappte Pyramide erinnert, wurde mit einem Reetdach gedeckt. Also mit Schilf. Dieses traditionsreiche Material, das einst dem sesshaft werdenden Menschen das erste Dach über dem Kopf bescherte, wird heute nur noch selten verwendet. Monika Gogl schien das Schilf aber ein idealer Werkstoff zu sein, strebt sie in ihrer Arbeit doch nach der „Verbindung von Natur und Raum.“

Die Architektin: „Das Reethaus-Dach ist etwas ganz Besonderes, weil es von einem Berliner Handwerker hergestellt wird, der der letzte in der Stadt ist, der diese Technik beherrscht. Das Design und die Form erforderten viele gemeinsame Überlegungen.“

Von außen strahlt das Reethaus viel Ruhe, Gediegenheit und Geborgenheit aus. So richtig spannend wird es im Inneren, im preisgekrönten Ritualraum, der im Regelbetrieb des Flussbad-Campus (direkt an der Spree) vor allem für Musikprogramme und Performances genutzt wird. Architektin Gogl nennt den Ritualraum einen „modernen Tempel. Das ist ein Raum, in dem man spirituelle Vermittlung findet. Ich verwende in meinen Projekten immer die gleichen wesentlichen Materialien. Ich nenne sie reine Materialien, weil sie natürlich sind. Beton, Holz, Stein, Licht, Klang. Es geht um die Gestaltung und den Umgang mit diesen Materialien. Es geht darum, einen leeren Raum zu schaffen. Es geht um die Beleuchtung.“

Monika Gogl schloss schon von klein auf Bekanntschaft mit den Prinzipien und Impressionen, die bis heute ihrer Architektur zugrunde liegen. Geboren 1969 in St. Johann in Tirol, „bin ich die ersten fünf Jahre meines Lebens auf einem Bauernhof in den Bergen inmitten der unberührten Natur aufgewachsen. Schon als Kind habe ich gerne gezeichnet und mir große architektonische Räume vorgestellt. Als ich acht Jahre alt war, besuchte ich meine Großmutter in einem Bergbad in Bad Gastein. Ich war tief beeindruckt von der Anlage und dem von Gerhard Garstenauer entworfenen Felsenbad.“ Dort spürte sie zum ersten Mal die volle Intensität der oben bereits zitierten „Verbindung von Natur und Raum“.

Nach dem Abschluss des Architektur-Studiums in Innsbruck (TU) und London (Bartlett School of Architecture) ging es mit der Laufbahn Monika Gogls rasch voran. Schon 2001 gründete sie das Büro Gogl Architekten, das „seit vielen Jahren individuelle und unverwechselbare Projekte in den Bereichen Architektur und Interior Design generiert. In
Zusammenarbeit mit der Designerin Isabel Hamm und Akzente Licht werden für nahezu alle Projekte exklusive Leuchten und Lichtsysteme entwickelt.“

Der spirituelle Hintergrund der Architektin rückt dabei meist nur dezent in den Vordergrund: Der Werkkatalog von Gogl Architekten umfasst neben Häusern (Living) auch Bau-Genres wie Handel (Retail), Gewerbe & Industrie (Trades & Business) sowie Bars & Hotels (Hospitality).

Mit einer Arbeit aus letzterer Gruppe errang Monika Gogl bereits 2008 erstmals die volle Aufmerksamkeit und Anerkennung der Fachwelt. Für den Umbau des Hotels „Schwarzer Adler“ in Kitzbühel erhielt sie den Staatspreis für Architektur und eine Nominierung für den Mies-van-der-Rohe-Preis. Schon damals war die persönliche Handschrift der Baukünstlerin unübersehbar. Die Juroren lobten eine „zeitgemäße Adaptierung des Bestands, ohne in eine falsch verstandene Heimatidylle zu verfallen‘.

www.gogl-architekten.at

www.flussbad.com/campus/#reethaus

Ausführende Firmen:

Arbeitsschutz-Service-Brandschutz Jürgen Richter, barth Innenausbau KG / s.a.s., Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Elektro Lehmann, Eder Holzbau GmbH, Klumaier XTanner GmbH, Kolak Flachdach GmbH, Lindner Group KG, Lumenar Leuchten Manufaktur GmbH, Metalltechik Gschaider, MF Luft GmbH, mf Mercedöl GmbH, OMNIS Bau gmbH, PRO Tief- und Wasserbau GmbH & Co.KG, Raumdesign Silvio Grill, RESCON Resistant Concrete GmbH, Strübling Elektrotechnik GmbH & Co.KG, Weichert Reetbedachungen & Ökobau GmbH

Optical Art und Lichtkunst: Aus Österreich in die Welt. Der Zauber der Glaskunst von Peter Kuchler

Weigelsdorf in Niederösterreich, 40 Kilometer südöstlich von Wien: Hier würde niemand eine Hochburg der Kunst vermuten. Doch ein junger Kreativer, der international Furore macht, hat das 2.700-Einwohner-Städtchen auf der Weltkarte der Künste etabliert. Peter Kuchler III formt dort in der familieneigenen Werkstatt Objekte aus flüssigem Glas, die nicht nur in der Kunstszene Schwärmerei und Staunen auslösen. Das „Forbes-Magazin“ ernannte Kuchler zum „spannendsten Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz“. Aus allen Himmelsrichtungen reisen Sammler und Kunstfreunde an, um einen Blick in die Werkstatt zu erhaschen. Und um im angeschlossenen Glasmuseum samt Skulpturengarten (Adresse: 2483 Weigelsdorf, Pottendorfer Straße 24 – 28) die Kuchler-Objekte genauer in Augenschein zu nehmen.

Jetzt in der Vorweihnachtszeit ist der Zustrom besonders groß. Denn der Wert der Exponate auch als kostbares Geschenk wurde längst erkannt. Kuchler: „Da ich im absoluten Unikat-Bereich arbeite, sind meine Kunstwerke oft verkauft, bevor sie es überhaupt ins Internet schaffen. Meine Kunst ist gedacht zum Leuchten und fällt in die Sparte Optical Art, Abstrakte Kunst und Lichtkunst.“

„Ich wurde 1991 in eine Glasdynastie geboren – deswegen auch Peter Kuchler III.“ – so stellt sich der Niederösterreicher selbst vor. „Mir wurde es sozusagen in die Wiege gelegt, mit Glas zu arbeiten. Ich entschied mich für die brachialste Art – das flüssige Glas.“

Von Anfang an stand es für Kuchler fest, die Grenzen seines Handwerks in Richtung der Kunst hinter sich zu lassen. „Da es in Österreich kaum hochwertige Möglichkeiten gab, sich als Glasmacher auszubilden, lernte ich von den besten Meistern in Schweden, Amerika und Italien. Es gab jedoch ein Problem: Egal in welchem Land – jeder lehrte mich die gleichen Techniken, die es seit Tausenden Jahren gibt, um Glas einzufärben. Ziemlich begrenzt in der
Kreativität und mit einer Handvoll Techniken kam ich nach Österreich zurück. Mit dem Wissen, Kunst zu kreieren, die jeder bessere Glasbläser kopieren kann. Deswegen tüftelte ich acht Jahre lang und entwarf meine eigene Technik: präzise, dreidimensionale und detailreiche Muster, angesichts derer sich jeder Glasbläser in Murano fragt, wie zum Teufel macht er das bloß?“

In der Fachwelt ist man ob dieser Herangehensweise des Lobes voll. Das Magazin „Reflection of Optical Art“ schreibt: „Kuchler erweckt mit seinem Schema von Mustern und Farben den Eindruck einer ununterbrochenen Bewegung, fein und konstant, jedoch nicht aggressiv, sondern angehaucht an eine natürliche Bewegung aus der Natur. Als Inspirationen dienen oft gesammelte Eindrücke und Erinnerungen – einer gebrochenen Welle des Ozeans, einem beruhigenden Sonnenuntergang, einem knisternden Lagerfeuer oder erfrischendem Waldspaziergang. Seine Werke vermitteln Optimismus und die Energie sowie auch eine gewisse und beruhigende Mystik. Die dynamischen und präzisen Muster schwingen durch das massive Glas der Kunstwerke und laden den Betrachter dazu ein, in eine faszinierende Welt einzutauchen. Kuchler erreicht diesen Effekt meisterhaft durch die durchdachte Beleuchtung eines jeden Kunstwerkes.“

Fragt man ihn nach seinen Vorbildern, so nennt Peter Kuchler drei Namen: „Inspiriert hat mich die Formschönheit von Klimt, die Abstraktion von Kandinsky und die Farbenpracht von Andy Warhol. Ich habe einen Mix aus Glasbläserei, Bildhauerei & Malerei entwickelt, um Menschen zu berühren mit dem, was ich erschaffe. Ich möchte, dass die Zeit kurz stehen bleibt und man sich in den Details verliert. Die Spirale in meinen Werken ist mein roter Faden, mein Wiedererkennungswert. Sie steht für meinen Leitspruch: Ewig. Einzigartig.“

Die Herstellung der bis zu 25 Kilo schweren Objekte ist übrigens eine harte körperliche Arbeit, bei der Kuchler auch eine österreichische Tageszeitung als Hilfsmittel benutzt: „Ich forme das flüssige 1200 Grad heiße Glas mit meinen Händen. Als Schutzschicht verwende ich die tägliche, nasse Kronen-Zeitung. Die vielen Papierschichten isolieren ganz gut und ich kann das Glas fühlen, ohne mich stark zu verbrennen.“

Das Glasmuseum sowie die benachbarte Kunstgalerie (2483 Weigelsdorf, Pottendorfer Straße 24 – 28) sind in der Weihnachtszeit bis zum 23. Dezember täglich geöffnet. Im eindrucksvollen Geschenke- und Unikate-Shop stehen Exponate für jeden Anlass und in jeder Preisklasse zum Kauf bereit (Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr sowie auch an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr). In der Glaswelt sind Veranstaltungen und Präsentationen möglich.
Für Anfänger, Versuchsfreudige und auch als perfektes Geschenk: Glasbläser-Kurse mit Peter Kuchler (jeweils ein bis drei Stunden) vom 1. bis 18. Februar 2024. Anmeldungen online unter www.empireofglass.at

Die Firmen- und Familien-Doyenne Hilde Kuchler erhielt am 20. November 2023 den „move on“ Award der Wirtschaftskammer Niederösterreich für ihr Lebenswerk.

Im Februar 2024 wird Peter Kuchler mit einer Einzelausstellung bei der Wiener Kunstmesse Art at the Park (22. – 25. 2. im Hotel Park Hyatt, 1010 Wien) gewürdigt. https://kuchlerpeter.com/

Peter Kuchler steht gerne für Interviews zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Bina Köppl

18. November: Saison-Eröffnung beim Wiener Eislauf-Verein

„Die Nummer Eis von Wien“ erwartet wieder Hunderttausende Besucher – Große Party zum Start

Die ersten Eissport-FreundInnen scharren bereits freudig mit den Kufen. Am 21. Oktober hat im Wiener Eislauf-Verein die neue Saison, vorerst noch auf einer verkleinerten Fläche, begonnen. Am 18. November 2023 geht es dann richtig los. Da lädt „Die Nummer Eis von Wien“ (so der Slogan des WEV) zur großen Eröffnungsfeier, bei der den Eisläufern wieder die komplette Kunsteisbahn (mit 6.000 Quadratmetern eine der größten der Welt) zur Verfügung steht. Bis zum März 2024 haben die Freunde und Freundinnen des Eislaufens wieder täglich die Gelegenheit, in der WEV-Arena mit der einmaligen Lage mitten in der Stadt (1030 Wien, Lothringer Straße 22) ihre Runden zu drehen.

Einmal mehr wird das Publikums-Eislaufen mit einem großen Sport- und Showprogramm garniert. Die Eröffnungsparty am 18. November beginnt um 9 Uhr mit Kursen für Kinder und Erwachsene. Der nächste Programmpunkt (ab 12 Uhr) lautet dann Rundtanzen auf dem Eis für alle Anwesenden. Ab 14 Uhr sorgt Radio Wien DJ Mike Renk für schwungvolle Hits (bis 17 Uhr); ab 15 Uhr gibt’s parallel dazu Eisstockschießen.

Zur Eröffnungsparty angesagt haben sich die Eiskunstlauf-Legenden Trixi Schuba (Olympiasiegerin 1972,Europa-und Weltmeisterin 1971,1972), Claudia Kristofics-Binder (Europameisterin), Ingrid Wendl (Europameisterin 1965), Emmerich Danzer (Weltmeister und Europameister) sowie viele andere Promis mehr.

Am Abend des 18. November haben die Eissport-Freunde die selten gewordene Gelegenheit, ein Eishockey-Match unter freiem Himmel zu genießen. Um 18 Uhr tritt die Erste Mannschaft des WEV zur Österreich-Liga-Begegnung gegen den Eishockeyverein Zeltweg an. Das Liga Open Air (am 26. November, 15 Uhr, folgt noch das Match WEV gegen UHT Dukes Graz) ist zugleich die Premiere für den neuen, erweiterten Publikumsbereich des Areals.

Außerhalb der Veranstaltungen ist die Eisfläche bis zum Saisonende Anfang März 2024 täglich von 9 bis 20 Uhr (Freitag bis 21 Uhr) geöffnet. Der Wiener Eislauf-Verein begrüßt Jahr für Jahr mehr als 250.000 Besucher, darunter die SchülerInnen von etwa 300 Schulklassen. Sie alle genießen nicht nur den Sport auf einem der größten Kunsteisplätze der Welt (6.000 Quadratmeter), sondern auch das traditionsreiche Flair der Anlage direkt neben dem Wiener Konzerthaus. Der WEV, vor 156 Jahren gegründet, zählt zu den ältesten Sportklubs Europas.

Bei allem Traditionsbewusstsein richtet der Verein den Blick auch stets in die Zukunft. WEV-Präsident Thomas Meixner: „Wir bilden mit einem professionellen Trainerstab junge Talente in Disziplinen wie Eiskunstlauf, Eistanz, Eishockey und Eisschnelllauf aus. Dieser Einsatz hat in der Vergangenheit großartige Sportler hervorgebracht und so soll es auch in der Zukunft sein.“ Christoff Beck (Ex-Eistänzer, Rechtsanwalt und WEV-Sportdirektor) ergänzt: „Gezielt wird um junge und begeisterte Talente geworben. Der WEV bietet ihnen ein breitgefächertes Training an. Auf dem Eis wie auch im Athletik-und Ballettraum oder im nahen Stadtpark – das ganze Jahr hindurch wird viel Wert auf eine polysportive Ausbildung gelegt.“ Es gibt zum Beispiel noch Plätze für den WEV-Eishockey-Nachwuchs (Kids-Training für Kinder ab 4 Jahren unter

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Kooperationspartner

ORF Ö3, ORF Wien Heute, ORF Radio Wien, W24 – Stadtfernsehen

Das Gesundheitszentrum St. Pölten wird eröffnet: Architektur, die der Heilung dient „Ein Haus für die Gesundheit“

Wenn am 10. November 2023 das neue Gesundheitszentrum St. Pölten eröffnet wird, bedeutet das nicht nur einen mächtigen Schritt vorwärts zur Optimierung der medizinischen Grundversorgung im Großraum der nö. Landeshauptstadt. Das Projekt hat auch architektonisch eine Menge zu bieten. Das Team um Andreas Aichberger und Patrick Edlinger (Büro Aichberger Architektur, Wien / St. Pölten) folgten bei der Realisierung des Millionen-Bauwerks, das ohne Förderungen der öffentlichen Hand finanziert wurde, einem klar definierten Motto: „Wir wollten ein Haus für die Gesundheit und nicht der Krankheit schaffen.“ Architekt Andreas Aichberger: „Es war uns wichtig, den unterschiedlichen Fach- und Wissensgebieten des Gesundheitszentrums nach außen eine gemeinsame verbindende Identität zu geben in einem Gebäude, das sich selbstbewusst und einprägsam modern präsentiert.“

Das Aichberger-Architektur-Team, das nach dem Sieg in einem Wettbewerb den Zuschlag erhalten hatte, stand zu Beginn vor einer Mammut-Aufgabe. Herausforderung Nummer eins: Das Bauwerk muss auf 12.000 Quadratmetern Fläche eine Vielzahl medizinischer Institutionen beherbergen. Es entstand ein Primärversorgungszentrum mit 19 Allgemein- und KinderärztInnen (bereits seit 9. Oktober in Betrieb) sowie ein Ordinationszentrum für mehr als 15 Fach- und WahlärztInnen. Dazu gibt es eine Tages-OP-Abteilung, ein 1.400 Quadratmeter großes Facharzt-Labor, eine Apotheke, ein Seminarzentrum und andere Einrichtungen mehr. Im Vollbetrieb werden täglich ca. 2.000 Patienten erwartet.

Herausforderung Nummer zwei: Während der Planungsphase entfachte die Corona-Pandemie ihre volle Wucht – ein unvorhergesehenes Hindernis, das allerdings mit neuen Erkenntnissen verbunden war, die noch direkt in die Planung einbezogen werden konnten.

Herausforderung Nummer drei: Die Attraktivität des Gesundheitszentrum-Projekts sprach sich in der Medizinerschaft rasch herum. Das führte zu zusätzlichen Einmietungs- und zu Vergrößerungswünschen. Architekt Patrick Edlinger: „Das Gebäude wurde seit dem Start der Planung deutlich erweitert und gesonderte Mieterinteressen wurden berücksichtigt. Bemerkenswert und dem guten Zusammenwirken aller Beteiligten zu verdanken ist es, dass trotz dieser Begleitumstände die vereinbarte Zeit und die Kosten gut eingehalten werden konnten.“
Letzteres liegt, so meinen die Architekten, ganz wesentlich an der fortschrittlichen Planung mittels 3D-Modell. Patrick Edlinger: „Das ermöglichte dem Bauherrn wie den einzelnen Mietern und Nutzern eine Vorstellung vom Gebäude oft bis ins Detail“. Außerdem löst die 3D-Methode frühzeitig komplexe räumliche und technische Abstimmungskonflikte zwischen den Planungspartnern. „Vor allem kurzfristige Änderungen aufgrund neuer Anforderungen, die ein Projekt solcher Größe prägen, aber auch gefährden können, wurden so gut abgefangen.“

Architekt Andreas Aichberger charakterisiert die Grundzüge der Gesundheitszentrum-Planung so: „Wir führen die Personen intuitiv mit Hilfe von Licht und Farbe auf kurzem Wege zu ihren Zielen. Interne Wege trennen wir nach Möglichkeit von Patientenwegen. Ganz bewusst haben wir das Gesundheitszentrum nicht hinter Parkplätzen versteckt, sondern Fußgängern den Vorrang gegeben. 150 Parkplätze sind im Untergeschoß zu finden; den gewonnenen Verkehrsraum widmen wir der Aufenthaltsqualität im Außenraum. Höfe verweben den Gebäudekomplex mit qualitätsvollen Freiräumen und erfüllen so diverse Funktionen als Freiflächen für die Erholung der Mitarbeiter, als attraktiver und übersichtlicher Empfang sowie als Außenbereich für Veranstaltungen.“

Das Team gestaltete das Bauwerk mit bewusst gesetzten Kontrapunkten – mit Weiß und Dunkelgrau als dominierenden Farben, mit horizontalen und vertikalen Strukturen sowie mit Baukörpern, die einmal massiv und ein andermal transparent auf den Betrachter wirken.

Besonders wichtig war es den Auftraggebern wie den Architekten, ökologisch auf dem höchsten Stand der Technik zu bauen. Die Außenhülle ist gut gedämmt und das Gebäude mit Flächenheizung ausgestattet, was es gemeinsam ermöglicht, mit sehr ressourcenschonender Heiz- und Kühlerzeugung zu arbeiten. Grundwasserwärmepumpen nützen die Fließrichtung der Traisen und erzeugen so mit relativ wenig Aufwand die Energie für Heizung und Kühlung des Gebäudes. Das Dach wurde flächendeckend mit Photovoltaikpaneelen für eine intensive solare Nutzung ausgestattet. „Durch diese Bestrebung wurden nachhaltige Materialen mit Umweltzeichen verwendet und schädliche Inhaltsstoffe vermieden, die der Umwelt schaden könnten“, sagt Andreas Aichberger. Die Folge: Für das Gebäude wird die Klimaaktiv-Zertifizierung Silber verliehen.

Auftraggeber des Gesundheitszentrums (Adresse: Mathilde-Beyerknecht-Straße 18, 3104 St. Pölten-Harland) ist die PHC – Primary Health Care Service GmbH. Bauherr: Franz Holler, im Hauptberuf Leiter des St. Pöltner Medizinlogistik-Unternehmens medlog. Das Areal liegt nahe der Westautobahn A1 und ist außer mit dem PKW auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (LUP-Bus) leicht zu erreichen.

Weitere Informationen unter www.aichberger-architektur.at/ oder www.gz-stpoelten.at

Foto-Download:
Fotocredit Sebastian Schubert/Aichberger Architektur

Ausführende Firmen / ARGE GU:
 
Baufirma: Firma Porr

TGA: Firma Getec, Firma Equans, Firma EMC
 
Generalplaner / Architektur: aichberger architektur ZT – GmbH
 
Statik/Bauphysik/Verkehr: Zieritz & Partner
 ZT GmbH

TGA: KWI Engineers GmbH


Ausschreibung/ÖBA: Pfaffenbichler ZT-GmbH


Brandschutzplanung: FSE Ruhrhofer & Schweitzer GmbH

Projektleitung: Matthias Nolz ZT GmbH

Projektsteuerung: M.O.O.CON GmbH
 

Das Gesundheitszentrum St. Pölten wird am 10. November 2023 eröffnet

Geballte medizinische Kompetenz für 2.000 Patienten pro Tag

Am 10. November 2023 beginnt in der medizinischen Versorgung des Großraums St. Pölten eine neue Ära. Pünktlich um 11 Uhr wird dann im Süden der Hauptstadt Niederösterreichs das neu errichtete Gesundheitszentrum St. Pölten offiziell eröffnet. Rund um ein Primärversorgungszentrum mit 14 Ordinationsräumen für 19 Kassen- und Kinderärzte (bereits ab 9. Oktober in Betrieb) geht auf mehr als 13.000 Quadratmetern Fläche ein großes Gesundheitszentrum von gehobenem internationalem Format in Betrieb. Dazu gehören ein Facharzt- und Wahlarztzentrum für mehr als 15 ÄrztInnen, eine Tages-OP-Abteilung, das größte Facharzt-Labor Niederösterreichs (ENML Laborinstitut NÖ), eine Apotheke und ein Seminarzentrum. Im Vollbetrieb werden täglich ca. 2.000 Patienten im Gesundheitszentrum St. Pölten erwartet.

Bauherr Franz Holler, im Hauptberuf Geschäftsführer des St. Pöltner Medizinlogistik-Unternehmens medlog, blickt voll Stolz auf den attraktiven Neubau. Das Projekt, das einen zweistelligen Millionenbetrag kostete, wurde komplett ohne öffentliche Mittel finanziert. Holler: „Wir haben 18 Monate Bauzeit geplant, was für ein Projekt dieser Größenordnung sehr ambitioniert ist, und wir haben es geschafft, sowohl die Bauzeit also auch das Budget einzuhalten. Alle Flächen sind bis zum letzten Quadratmeter vermietet.“

Der Leiter des Primärversorgungszentrums, der Allgemeinmediziner Rafael Pichler, äußert sich ebenfalls begeistert. „Für ein Gesundheitszentrum braucht man mehr als ein Primärversorgungszentrum. Ein Gesundheitszentrum wie dieses in St. Pölten hat die Rundumversorgung mit Ärzten, Apotheke, Bandagist, Physiotherapeuten und fast allen medizinischen Professionen zum Ziel. Bei uns gibt es Hausarzt, Kinderarzt, Urologie und Chirurgie auf Kassa. Neurologie, Dermatologie und HNO sind privat. Es ist ein One-Stop-Shop, man braucht keine zweite Anlaufstelle mehr zu suchen, man hat alles in einem Haus.“

Architekt Patrick Edlinger (Büro Aichberger Architektur): „Unser Ziel war es, ein Haus für die Gesundheit zu schaffen und nicht der Krankheit. Deshalb wurde neben der Integration verschiedener Fachbereiche und Funktionen auch auf subtile Wohlfühlkriterien geschaut: passende Atmosphäre, angenehme und nachhaltige Materialien, natürliche Belichtung sowie Arbeitsplätze mit Erholungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter.“

Ein Rundgang gibt Aufschluss über die bis ins Detail durchdachte Architektur des Gesundheitszentrums. Im Eingangsbereich im Erdgeschoß befinden sich das Primärversorgungszentrum mit den Ordinationsräumen für Kassenärzte, mit Kinderordinationen, einer Kinderspielecke, einer Apotheke, einem Bankomaten, einer Cafeteria, einem Bandagist und dem Seminarzentrum mit abteilbaren Seminarräumen für kleinere und größere Veranstaltungen.

Der erste Stock gehört dem Labor (mit Laborstraße, einem vollautomatisierten Analysesystem und diversen Fachlaboren).

Im zweiten Stock sind die Kassen-Facharztbereiche angesiedelt (Urologie, Endoskopie, Chirurgie, Sportmedizin). Das ZMS Zentrum für Medizin und Sport und die Physiotherapie 4.0 verfügen über große Fitness- und Therapieräume. Das 370 Quadratmeter umfassende Zentrum für Urologie ist für ca. 200 Patienten am Tag angelegt. Im zweiten Stock ist auch der Notruf Niederösterreich untergebracht, der täglich rund um die Uhr besetzt ist und von hier aus die Einsätze durchführt.

Im dritten Stock betritt man schließlich den Wahlarztbereich mit einem großen zentralen Empfang. Im Moment sind die Räume für 15 ÄrztInnen aus den Fachgebieten Dermatologie, HNO, Unfallchirurgie und Physiotherapie vorbereitet. Im OP-Zentrum (zwei Operationssäle, Nachbehandlungsraum sowie ein Aufwachraum für drei Personen) arbeiten 14 ChirurgInnen und vier AnästhesistInnen. Bauherr Franz Holler: „Wir können ambulant viele tagesklinische Operationen durchführen und sind dadurch ein kleines Spital geworden ohne stationären Aufenthalt. Dieser Schritt über die Ordinationen hinaus bietet eine komplette Rundumversorgung.“

Aufgrund der hohen Nachfrage laufen jetzt bereits die Vorbereitungen für die nächste Bauphase des Gesundheitszentrums. Franz Holler: „Wir planen ein Röntgeninstitut. Das Zentrum für Radiologie wäre dann das dritte Gebäude zur derzeitigen Zentrale, in der jetzt die Medizinlogistik-Firma medlog untergebracht ist. Im Dezember starten bereits die Bauarbeiten, wobei zusätzlich zur Radiologie noch einige weitere Ordinationen untergebracht werden. Wir können hier eigentlich von einem Medizincampus sprechen.“

Das Gesundheitszentrum St. Pölten, das vom Büro Aichberger Architektur (Wien / St. Pölten) konzipiert wurde, entstand nahe der Westautobahn in St. Pölten-Harland. In Sachen Ökologie erfüllt das Projekt höchste Standards – mit Photovoltaik, Wasserwärmepumpe etc. Als Träger firmiert die PHC Primary Health Care Service GmbH. Der Standort in der Mathilde-Beyerknecht-Straße 7, 3104 St. Pölten, ist für Besucher aus der Stadt und dem Umland per Privatfahrzeug (Garage für 150 Stellplätze) oder Bus leicht erreichbar.

Ein Kreisverkehr für die Einfahrt ins Betriebsgebiet zur Verkehrsberuhigung wurde vom Land NÖ und der Stadt St. Pölten vereinbart. Jetzt wartet man noch auf konkrete Zusagen für den Baubeginn.

Weitere Informationen unter www.gz-stpoelten.at

Als Gesprächspartner stehen Ihnen Mag. Franz Holler (Bauherr und Geschäftsführer PHC Primary Health Care Service GmbH) und Dr. Rafael Pichler (Medizinischer Leiter PVZ St. Pölten) gerne zur Verfügung.

Foto-Download
Fotocredit Sebastian Schubert/Aichberger Architektur

Foto-Download von der Eröffnung, 10. November 2023, Fotocredit: Michaela Pichler

28. September – 1. Oktober 2023: Kunstmesse Art Austria Highlights in Wien. Der Wiener Eislauf-Verein als Kunst-Wunderwelt

Die Schau und ihr Schauplatz gehören bereits zu den Fixpunkten im Wiener Kulturkalender. Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2023 geht in Österreichs Metropole schon zum vierten Mal die glänzend besetzte Kunstmesse Art Austria Highlights in Szene. Als Ort des Geschehens fungiert einmal mehr eine temporäre Kunsthalle auf dem Areal des Wiener Eislauf-Vereins (1030 Wien, Lothringerstraße 22). In Kooperation mit dem Tennisturnier Erste Bank Open wird wieder eine 2.500 Quadratmeter große und 15 Meter hohe Bogenhalle errichtet, die später im Herbst dann den Tennis-Cracks des Wiener Turniers als Zweit-Arena dient.

Im Zentrum der oft spektakulären Exponate stehen einmal mehr Höhepunkte des Kunstschaffens der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945, Zeitgenössische Kunst und Fotografie. Doch die Veranstalter Wolfgang und Monika Pelz folgen darüber hinaus dem kreativen Motto, das einzig Konstante ist die Veränderung. Sie haben das Repertoire der Art Austria Highlights um drei eindrucksvolle Themenbereiche erweitert. Auch Skulpturen (in einem eigenen Skulpturengarten) und die Glaskunst sind mit zahlreichen Exponaten von internationaler Qualität zu sehen. Der neue Ausstellungs-Schwerpunkt Digitale Kunst wendet sich speziell an das junge Publikum.

Bei den AusstellerInnen – namhaften Galerien und Kunsthandlungen aus dem In- und Ausland – kommt das Messekonzept prächtig an: Die Zahl der Teilnehmer an der Art Austria Highlights 2023 steigt gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf insgesamt 35 AusstellerInnen.

Messe-Chef Wolfgang Pelz, derzeit mit den finalen Vorbereitungen der Schau beschäftigt, gerät beim Gedanken an das Event ins Schwärmen, wobei er auch die lukullischen Aspekte seines Kunst-Menüs betont: „Stellen Sie sich vor, Sie betreten den Platz des Wiener Eislauf-Vereins und finden sich Sekunden später in einer Kunst-Wunderwelt wieder. Genau das passiert am 28. September für alle BesucherInnen der Preview und Vernissage sowie vom 29. September bis 1. Oktober an allen Messetagen ab 11 Uhr. Am Eingang erwartet das Publikum ein Skulpturengarten, entworfen von der Gartenarchitektin Stefanie Starkl. Skulpturen herausragender Qualität sieht man auch eingebettet in ein Café by Illy und ein Restaurant, wo täglich frisch in einer Showküche gekocht wird und Red Bull erstmals den neuen Bartrailer im Einsatz hat. Geht man weiter in die 15 Meter hohe Bogenhalle, dann ist man auf einem anderen Planeten. Hier wird man vom Messedesign begeistert sein und kann sich mitten im Kunstuniversum auf ein Glas Champagner oder auf ausgesuchtes Prickelndes aus Italien und Österreich verabreden. Apropos Glas. Nicht nur mit Champagner gefüllt, sondern Glaskunst im Fokus als inhaltlicher Schwerpunkt.“ Fazit: „Die Verweildauer auf einer Kunstmesse soll hoch sein, Kunst ein Erlebnis und Tickets gibt es vom VIP-Ticket bis zur ermäßigten Tageskarte via Ticketmaster, unseren bewährten Ticketing-Partner.“

Die Aussteller:
Galerie bei der Albertina Zetter, Artecont, Art in Gallery, artmoments, Bakerhouse Gallery, Galerie Susanne Bauer, Mike Büchel, Galerie Alessandro Casciaro, Commonsense Gallery, Galerie Dorner – Bauer, Galerie Estermann Kunst, Galerie Johannes Faber, Kunsthandel Freller, Rodler-Gschwenter Gallery, Kunsthandel Hieke, Galerie Felix Höller, Kunsthandel Florian Kolhammer, L.art Galerie, Galerie Sylvia Kovacek, Galerie Kovacek & Zetter, Galerie Kopriva, Atelier Paul Landerl, Galerie Leonhard, Galerie Maier, Rei Art Vienna, Galerie Reinisch, Kunsthandel Runge, Schütz Art Society, Galerie Petra Seiser, Galerie Sommer, Kunsthaus Wiesinger, Kunsthandel Widder, Galerie 422, Barbara Wallner, Galerie Zimmermann Kratochwill

Museumswürdige Top-Highlights der Art-Austria-Aussteller

Galeristin Margund Lössl (Galerie 422 Gmunden) präsentiert – frisch aus dem Atelier von Christian Eisenberger – ein neues, herausragendes Werk des Künstlers (o.T., 2023, Acryl, Silikon auf Leinwand), das nicht nur mit seiner Farbenpracht, sondern auch durch die raumfüllenden Maße von 196 x 160 cm besticht.

Die Bozener Galerie Alessandro Casciaro bringt mit dem Südtiroler Künstler Aron Demetz einen der besten Bildhauer unserer Zeit zur Messe: seine Holzfiguren sind selbstbewusst, stattlich, eiskalt und stellen die Emotion einer unvergänglichen Schönheit dar. Poetische, rätselhafte Gesichter, die den Betrachter augenblicklich in ihren Bann ziehen.

Fotogalerie-Koryphäe Johannes Faber hat das Foto einer „One Minute Sculpture, Vienna 1997 (Galerist Kajetan Grill)“ von Erwin Wurm im Gepäck. Die Galerie Reinisch aus Graz wiederum bringt von Erwin Wurm die Glas-Skulptur „Fat House“ – einen Gegenentwurf zu seiner weltberühmten Paraphrase „Tiny House“ – zur Art Austria Highlights.

Besonders stark sind die Contemporary Artists auf der Messe vertreten. So zeigt die Galerie L.art „Digitale Gemälde“ von Dorothee Golz. Die Künstlerin kombiniert klassischen Werken entnommene Gesichter mit einem zeitgenössischen Setting und macht Schnittstellen zwischen historischer und heutiger Ästhetik sichtbar. Ihr „Mädchen am Fenster“ ist eine grandiose Hommage an Jan Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“.

Die Galerie Leonhard präsentiert herausragende Arbeiten von Ilse Haider, die in Österreich und auch international eine markante und unverwechselbare Position einnimmt: ihre starke formale Nähe zur Op-Art, bei welcher der Betrachter nicht nur zum Gegenüber des Kunstwerks, sondern zum Bestandteil wird, überrascht und erstaunt. Ein besonders gelungenes Beispiel ist Ilse Haiders Bild einer weltberühmten Ikone: „Jane Fonda, 2023, Original: JOY HOUSE, Jane Fonda, 1964, Everett Collection / picturedesk.com, 140×90 cm, Fotoemulsion auf Holz/Acrylfarbe“.

Alles neu heißt es bei Rodler Gschwenter Gallery. Entstanden aus der vormaligen Galerie Gans, präsentiert sie sich mit neuem Namen. Die erste Solo-Show ist dem Berliner Künstler Christoph Rode gewidmet, der den Betrachter mit seinen rätselhaften Tableaus in eine theatralische Welt der Illusion entführt. Seine Motive, die sich aus deutschem Interieur, antiken Skulpturen und Alltagsgegenständen zusammensetzen, verortet er in verfremdeten Raum- und Landschaftssituationen, die an bühnenhafte Rauminstallationen erinnern.

Hervorragend und museumswürdig auf der Art Austria Highlights vertreten ist traditionell der Wiener Aktionismus. Die Galerie Kovacek Spiegelgasse bringt einen farbenprächtigen Hermann Nitsch, die Galerie Sommer aus Graz Meisterwerke von Günter Brus und Otto Muehl. Die Galerie Zimmermann Kratochwill präsentiert ein epochales, übergroßes Nitsch-Opus, das „Schüttbild mit Malhemd, 1995“ (Öl und Blut auf Leinwand 190 x 300 cm, Rückseite signiert datiert).

Die Galerie bei der Albertina präsentiert Markus Prachenskys farbenprächtiges Werk „Rhythmes des Calanques“ (2009), 200 x 150 cm, das schon in Museen ausgestellt war und nun bei der Art Austria Highlights erworben werden kann.

Kunsthandel Hieke bringt die beeindruckende Bronze-Skulptur „Steinfresser“ von Hermann Walenta, einem Schüler von Fritz Wotruba, der zur Avantgarde der österreichischen Kunst der Nachkriegszeit zählt.

Öffnungszeiten, Tickets, Wissenswertes

Art Austria Highlights 2023
1030 Wien, Lothringerstraße 22

Anfahrt: Verkehrsmäßig ist die innerstädtische Location bestens erreichbar – mit der U-Bahnlinie U4 (Station Stadtpark), der Ring-Straßenbahn und mehreren Tiefgaragen.
Donnerstag, 28. September 2023 von 15.00 – 22.00 (mit persönlicher Einladung)
Freitag, 29. September 2023 von 11.00 – 19.00
Samstag, 30. September 2023 von 11.00 – 19.00
Sonntag, 1. Oktober 2023 von 11.00 – 18.00
barrierefrei, geheizt

Tickets: Tagesticket regulär 18 Euro, ermäßigt 13 Euro während der Messe an der Tageskasse Art Austria Highlights, Lothringerstraße 22, 1030 Wien.

Online-Vorverkauf unter Ticketmaster
Ermäßigungen: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 Jahre, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

Salzburg: Spektakuläre Schau „Masterpieces of Art“ (17. Juli – 20. August 23)

Große Kunst von Weltformat – der neue „Jedermann“ Michael Maertens kommt zur Eröffnung

Hier Musik und Bühnenkunst auf allerhöchstem Niveau – dort bildende Kunst von Weltformat: Schon zum fünften Mal gibt’s im Salzburger Sommer heuer eine spektakuläre Ergänzung zum Festspielprogramm. An einer der nobelsten Adressen der Stadt – im 1200 Jahre alten Gebäude Getreidegasse 12 – öffnet vom 17. Juli bis zum 20. August 2023 wieder die Ausstellung „Masterpieces of Art“ ihre Pforten. Der Grazer Galerist Helmut Reinisch, Gründer und Organisator der Schau, präsentiert einmal mehr aktuelle Höhepunkte des internationalen Kunstschaffens. Zum Eröffnungs-Event am 26. Juli wird Burgtheater-Topstar Michael Maertens, der neue „Jedermann“, erwartet.

„Nach fünf Jahren sind wir in Salzburg bestens etabliert“, sagt Veranstalter Reinisch. „Die ,Masterpieces of Art‘ sind keine temporäre Erscheinung, wir sind ein Fixpunkt des Salzburger Kultursommers. Wir haben täglich geöffnet und bieten ohne Eintritt große Kunst in Museumsqualität am besten Platz der Stadt. Und das tollste: Bei uns gibt es Kunst zu kaufen, die man in Salzburg sonst höchstens im Rupertinum oder im Museum der Moderne sieht.“ Zur Untermauerung nennt Reinisch Namen: „Das Spektrum der bei uns ausgestellten Künstler reicht von Banksy bis Herbert Brandl, von Arnulf Rainer bis Sabine Wiedenhofer, von Katharina Grosse bis Erwin Wurm.“

Die offizielle Eröffnungs-Gala der „Masterpieces of Art“ am 26. Juli im Reinisch Art Club wird einmal mehr zum Society Event. Konnte man im Vorjahr den aktuellen „Jedermann“ der Festspiele, Lars Eidinger, als Ehrengast gewinnen, so hat diesmal Michael Maertens, der neue Inhaber der Salzburger Schauspiel-Paraderolle, sein Kommen zugesagt: Maertens, Wahlwiener aus Hamburg, zählt nicht nur seit Jahren zu den Publikumslieblingen am Burgtheater, er ist auch im Film stark gefragt. Zuletzt spielte er an der Seite von Elyas M’Barek und Michael Ostrowski eine Hauptrolle in Michael Bully Herbigs neuem Filmhit „Tausend Zeilen“, der Medien-Farce über den Reportagen-Fälschungsskandal beim „Spiegel“.

In den Reinisch Art Club kommt Maertens nicht allein, sondern gemeinsam mit Burg-Kollegin Maria Happel. Die beiden Stars, die einander seit 30 Jahren kennen und schätzen, präsentieren Auszüge ihres Programms „Über unsere Verhältnisse“. Literarische Hochkomik ist garantiert. Denn als Textlieferanten dienen Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Heinz Erhardt und Loriot.

Im Auditorium: Internationale Gäste, internationale Drinks und viel Prominenz. Beim Opening des Reinisch Art Club werden folgende KünstlerInnen der Galerie anwesend sein: Joseph Marsteurer, Sabine Wiedenhofer, Anton Petz und Levente Szücs. Als DJ sorgt Tamara Mascara – Drag Queen und Fashion Designer aus Wien – für zündende Rhythmen am Dance Floor.

Info: Die Ausstellung „Masterpieces of Art“ (Salzburg, Getreidegasse 12) startet am 17. Juli 2023 um 11 Uhr. Die Opening Party mit Michael Maertens und Maria Happel findet am 26. Juli ab 19 Uhr statt. Anmeldung unter office@binakoeppl.com
Die Schau ist bis zum 20. August täglich geöffnet.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11 – 18 Uhr, Sonntag 11 – 13 Uhr

Web: www.reinisch-graz.com

Alle Exponate haben gemeinsam, dass sie von herausragenden Künstler-Persönlichkeiten stammen, die stets kompromisslos ihren Weg gingen – und die Höchstwerte am internationalen Kunstparkett erzielen. Unter all den großen Namen hebt Galerist Reinisch einige Werke und ihre Schöpfer besonders hervor:

„Katharina Grosse, die seit vielen Jahren mit monumentalen Museumsausstellungen begeistert und zu den Superstars des internationalen Kunst-Parketts zählt, ist in der Ausstellung mit spannenden Werken vertreten. Sie arbeitet bevorzugt mit Spray- und starken Acrylfarben und hat mit ihren abstrakten Bildern die Rolle der Frau in der Kunst völlig neu definiert und positioniert.“ Katharina Grosse: “Fo‘Faux Rocks III”, 2007, Farblithografie, 100 x 67 cm, Ed. 40

„Keinem anderen Künstler der Gegenwart gelingen so beeindruckende, Ehrfurcht gebietende Bilder wie Herbert Brandl, dessen museale Werke ihn zu Österreichs unumstrittenen Doyen der expressiven Malerei gemacht haben. In Salzburg zeigt die Galerie Reinisch kalligraphische Tierstudien und monumentale Berg-Bilder und museale Monotypien von Herbert Brandl, mehrfach publiziert und international ausgestellt, Österreichs Meister der expressiven Malerei.“ Herbert Brandl: „o.T.“, 2017, Öl auf Leinwand, 300 x 150 cm

„Herausragende Skulpturen sind das Markenzeichen von Stephan Balkenhol, einem der bedeutendsten lebenden deutschen Bildhauer.“ Stephan Balkenhol: „Mann mit Hand im Hemd“, 1997, geschnitztes Holz, bemalt, 215 x 70 x 49 cm

“Sabine Wiedenhofers präzise Arbeiten changieren geschickt zwischen Kunst als Medium der persönlichen Message und der Gesellschaftskritik. Ein LGBTQ-Schwerpunkt mit ihren Glashänden und ein extra angefertigtes Werk werden zu sehen sein.“ Sabine Wiedenhofer: “Give Peace a Hand”, 2023, Muranoglas, Unikat, ca. 40 x 45 cm

„Wir zeigen eine der Leinwandarbeiten von Wolfgang Hollegha, der bereits in den 1960er Jahren mit Morris Louis, Sam Francis und Mark Rothko in großen amerikanischen Museen ausstellte. Nicht inflationär: Auch mit unbegrenztem Kapital ist es nicht möglich, mehr als zwei bis vier Arbeiten von Wolfgang Hollegha pro Jahr weltweit zu bekommen. Dementsprechend gesucht sind seine Werke.“ Wolfgang Hollegha: „o.T.“, 1974, Öl auf Leinwand, 255 x 267 cm

Markus Lüpertz: „o.T“., um 1990, Öl auf Karton auf Holz, 76 x 66 cm

„Joseph Marsteurer erobert mit seinen futuristischen, dreidimensionalen Malereien den Raum. Seine Arbeiten finden eine perfekte Balance und Harmonie zwischen Malerei und Plastik, zwischen Rohmaterial und dem fertigen Werk und laden so zu einer inspirierenden Entdeckungsreise ein.“ Joseph Marsteurer: „05_23“, 2023, Acryl auf Acrylglas, 220 x 200 x 30 cm

„Als ein weiterer Glücksfall für die Besucher stellt sich die Arbeit von Arnulf Rainer dar, dem großen Meister, Über-Maler und Doyen der europäischen Kunstszene. „o.T.“ (Übermalung einer Armand-Zeichnung), 1961, Ölkreide auf Velin auf Holz, ist eine absolute Rarität und in dieser Qualität heute nur noch in Museen vorzufinden, besticht nicht nur durch beeindruckendes Format (50 x 30 cm) Arnulf Rainer wählt Öl und Wachsmalkreide auf Foto auf Holz und schafft damit ein Opus, das wie geschaffen ist, Kunstgeschichte nachhaltig zu beeinflussen und neu zu interpretieren.“

„Eine großflächige Wieseninstallation von Thomas Stimm zeugt von Österreichs Beitrag zur Pop Art.“ Thomas Stimm: „Blumenwiese“, Installation 2023, Metallgüsse lackiert, diverse Höhen