Große Stars und junge Talente

Neue Namen, neue Themen und neu bespielte Räume: Die Kunstmesse Art Austria im Wiener MuseumsQuartier, die vom 11. – 14. Mai 2023 ihre sechzehnte Auflage erlebt, wird internationaler, jünger und vielseitiger als je zuvor. 43 renommierte Aussteller aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden zeigen und offerieren die Höhepunkte ihres Repertoires. Konzentrierte sich das Geschehen bei der Art Austria bisher stets auf Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und zeitgenössische Kunst aus Österreich, so rückt nun – in aufwendiger musealer Präsentation, einem Markenzeichen der Schau – auch der Kunstraum Europa verstärkt ins Blickfeld.

Neu ist die Artist Lounge in der Arena 21 und im Foyer des MuseumsQuartiers. Auf knapp 450 Quadratmetern sind renommierte heimische Künstler mit Werkschauen vertreten. Eine weitere wichtige Premiere: Der Raum D des MQ wird zum Schauplatz der Ausstellung Art Austria Next Generation, die aufstrebenden, aber noch unbekannten Talenten gewidmet ist.

Art-Austria-Veranstalter Wolfgang Pelz dazu: „Wenn eine Kunstmesse nur eine Show für Reiche und Schöne ist, wurde das Thema aus meiner Sicht verfehlt. Wir leben in einer Welt, in der eine patriarchalisch orientierte Generation über 50 die Spielregeln vorgibt. Kein Profit bedeutet keine Lobby, keine Stimme, kein Geld. Das betrifft vor allem die kommende Generation, über deren Leben entschieden wird, ohne sie miteinzuschließen. Bei der diesjährigen Art Austria geben wir dieser Generation Raum. Konkret 179 Quadratmeter Präsentationsfläche für junge KünstlerInnen, die in Österreich leben und arbeiten. Alle zwischen 25 und 30 Jahre, viele nicht in Österreich geboren. Tolle Arbeiten einer jungen Generation voller Hoffnung und positiver Energie.“

Für die Besucher der Art Austria aus dem In- und Ausland bedeutet die Einführung der Next-Generation-Abteilung eine zusätzliche Möglichkeit, auf künstlerische Entdeckungsreise zu gehen. Interessant für Sammler: Das Preisschema wird stark aufgefächert. Sind einzelne Arbeiten der Next Generation bereits ab 60 Euro zu haben, so werden für die Meisterwerke arrivierter Stars der internationalen Szene auch schon mal sechsstellige Beträge aufgerufen.

Die schwedische Elektro-Automarke Polestar ist erstmals Partner einer Kunstmesse in Österreich. Im Polestar Space Vienna (Wallnerstraße 5, 1010 Wien) wird der Art-Austria-Messestand 45 temporär geöffnet. Der international anerkannte Ausnahmekünstler Hannes Mlenek inszeniert einen Polestar 2 in einer musealen Einzelpräsentation mit einigen seiner neuesten Arbeiten: eine spektakuläre Weltpremiere in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Wiesinger.

Unter den ausgestellten KünstlerInnen aus Österreich findet man bei der Art Austria große Namen wie Günter Brus, Herbert Brandl und Gunter Damisch, Valie Export, Xenia Hausner, Gottfried Helnwein, Martha Jungwirth, Kiki Kogelnik, Elke Krystufek, Josef Mikl, Otto Mühl, Hannes Mlenek, Hermann Nitsch, Rudolf Polanszky, Arnulf Rainer, Hubert Scheibl, Hubert Schmalix, Max Weiler, Franz West, Fritz Wotruba und Erwin Wurm. Die internationale Szene ist durch Spitzenkräfte wie Doug Argue, Banksy, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Roy Lichtenstein, Andy Warhol oder Ai Weiwei vertreten. Neben Malerei, Foto, Asiatika und Skulpturen sind auch Schmuck der 1950er und 1960er Jahre zu sehen. www.art-austria.info/

Die Aussteller:
Galerie bei der Albertina Zetter, Art in Gallery, Galerie Artecont, Arteg Galerie, Artfor Gallery, Artmoments, Bakerhouse Gallery, Burggasse 21-Next Generation, Mike Büchel, Galerie Susanne Bauer, Blue Art, Galerie Dorner-Bauer, Estermann/Kunst, Galerie Johannes Faber, Kunsthandel Freller, Galerie Gans, Galerie Ernst Hilger, Kunsthandel Hieke, Richard Jurtitsch, Kunsthandel Florian Kolhammer, Galerie Sylvia Kovacek, Kovacek & Zetter, Galerie Kopriva, Atelier Paul Landerl, L.art Galerie, Galerie Maier, Galerie bei der Oper, Old Treasury, Polestar, Rei Art Vienna, Galerie Reinisch, Room of Fine Arts, Kunsthandel Runge, Galerie Sommer, Schütz Art Society, Galerie Petra Seiser, Isabel Simonel – Salon am Ring, Galerie Szaal, Galerie Welz, Kunsthaus Wiesinger, Kunsthandel Widder, Galerie 422, Galerie Zimmermann-Kratochwil.

Die Location:
Stand 1 – 44: MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Stand 45: Polestar Space Vienna, Wallnerstraße 5, 1010 Wien

Arena 21 und Foyer: 448,7 m²
Ovalhalle: 297,9 m²
Zelt A: 900 m² (erstes Zelt beim MQ-Haupteingang, 45 x 20 m)
Zelt B: 750 m² (zweites Zelt; mit dem ersten Zelt verbunden, 50 x 15 m)
Raum D: 179 m² (Art Austria Next Generation)
Garten: 278 m² (Skulpturen)
In Summe: 2.853,6 m²

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 11. Mai 2023, 15 – 22 Uhr Preview & Vernissage (pers. Einladung)
Freitag, 12. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Samstag, 13. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Sonntag, 14. Mai 2023, von 11 – 18 Uhr

Tickets: Tagesticket regulär € 18, ermäßigt € 13.
Tickets sind an den Tageskassen im MQ oder – erstmals – in einem Online-Ticketportal erhältlich: https://shops.ticketmasterpartners.com/art-austria. Ermäßigung: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 Jahre, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

Art-Austria-Veranstalter Wolfgang Pelz steht für Interviews gerne zur Verfügung.

Spezialführung: Freitag, 12. Mai, um 10 Uhr

In Kooperation mit dem Österreichischen Blindenverband und der Ausstellerin Mary Guus aus Holland wird am ersten Messetag eine Spezialführung für Sehbehinderte durchgeführt. Die Galeristin Mary Guus hat von einem Projekt bei einer Kunstmesse in Maastricht erzählt. Hier wurden Sehbehinderte zu Spezialführungen eingeladen. Mary Guus ist eine weltweit anerkannte Expertin für Asiatika, mit ihrer Unterstützung konnten alle Exponate ertastet werden und Mary Guus gab fachkundige Erklärungen. Die Idee hat uns so gut gefallen, dass wir diese Aktion auch bei der Art Austria durchführen.

Wir danken unseren Partnern: Ö1 Club, W24, Kurier, Red Bull, Polestar, Starkl, Österreichischer Blindenverband.

Presseaussendung: 15. Februar 2023
16. Art Austria: 11. – 14. Mai 2023, MuseumsQuartier Wien
Blickpunkt Europa – Art Austria als „lokale Kunstmesse mit internationalem Format“

Große Kunst, präsentiert an einer großartigen Location: Das Wiener Museumsquartier wird einmal mehr zum Schauplatz der Kunstmesse Art Austria. Die erfolgreiche Kunstschau findet vom 11. bis 14. Mai bereits zum 16. Mal statt – und sie erweitert ihren Fokus. Die Art Austria wird internationaler. Konzentrierte sich das Geschehen bisher stets auf Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und zeitgenössische Kunst aus Österreich, so rückt nun auch der Kunstraum Europa verstärkt ins Blickfeld. 44 renommierte AusstellerInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und den Niederlanden werden Höhepunkte ihres Repertoires präsentieren. Mit dieser Ausrichtung trägt die Art Austria auch der Struktur ihres Publikums Rechnung. Immer mehr Kunstfreunde und Sammler aus dem Ausland nutzen den Termin der Schau für einen Wochenend-Besuch im frühlingshaften Wien.

Ein besonderes Markenzeichen der Art Austria ist die museale Präsentation der wertvollen Exponate. Dafür braucht es viel Platz – und der wird den teilnehmenden Galerien und KunsthändlerInnen zur Verfügung gestellt. Veranstalter Wolfgang Pelz: „Wir bespielen insgesamt 2300 Quadratmeter, konkret die Ovalhalle, die Arena 21 und drei miteinander verbundene Zelte am Platz vor dem Haupteingang des MuseumsQuartiers.“

Unter den ausgestellten KünstlerInnen aus Österreich findet man große Namen wie Günter Brus und Gunter Damisch, Christian Eisenberger, Valie Export, Franz Graf, Martha Jungwirth, Peter Kogler, Elke Krystufek, Hans Kupelwieser, Hermann Nitsch, Rudolf Polanszky, Arnulf Rainer, Hubert Scheibl, Eva Schlegel, Hubert Schmalix, Rudolf Schwarzkogler, Franz West, Erwin Wurm, Otto Zitko und Heimo Zobernik. Die internationale Szene ist durch Spitzenkräfte wie Banksy, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Roy Lichtenstein oder Andy Warhol vertreten.

Art-Austria-Impresario Wolfgang Pelz verhehlt nicht, dass die aktuellen gesellschaftlichen Umwälzungen (Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation) auch in der Kunstszene so manche Erschütterung ausgelöst haben. „Die Messelandschaft ist gerade 2023 im Umbruch“, sagt er. „Neue Messen kommen und gehen, durch Subventionen und Mäzene künstlich am Leben erhaltene Projekte können sich nicht am Markt halten.“ Da ist von den Organisatoren viel Fingerspitzengefühl gefragt: „Die Art Austria schafft es seit mehr als 16 Jahren, ohne jede Förderung ein Messekonzept zu etablieren, das sich als lokale Messe mit internationalem Format größter Beliebtheit erfreut. So gilt die Art Austria als Publikumsmagnet an einem der schönsten Museumsplätze der Welt und kann sicherlich auch heuer wieder Besucherrekorde verbuchen. Die Vielfalt ist unsere Stärke. Die unterschiedlichen Epochen und Genres machen das Kunsterlebnis auf der Art Austria aus.“

Wolfgang Pelz erwartet wie immer einen großen Ansturm von SammlerInnen. „Nirgendwo sonst kann man Kunst von so hoher Qualität in einer so großen Dichte und Stimmigkeit bewundern und natürlich auch sehr gerne kaufen wie bei der Art Austria. Kunst ist in Krisenzeiten immer eine sehr gute Investition. Vor allem, wenn die Arbeiten am Kunstmarkt angekommen sind und bei Auktionen gleiche und teilweise sogar höhere Preise als auf der Messe erzielen.“

Nach der Kunstmesse ist vor der Kunstmesse: Schon jetzt laufen bei Wolfgang Pelz erste Vorbereitungen für sein großes Herbst-Event: „Wir freuen uns sehr, die Herbstausgabe der Art Austria mit dem stimmigen Zusatz Highlights wieder in der Bogenhalle des Tennisturniers Erste Bank Open am Wiener Eislauf Verein ankündigen zu dürfen. Die Art Austria Highlights wird mit mehr als 40 AusstellerInnen vom 5. bis 8. Oktober 2023 auf dem Areal des WEV stattfinden.“

Kombination aus Grafik, Malerei und Fotografie: Paul Landerl in der Artist Lounge der Kunstmesse Art Austria. Moderne Kunst – historische Wurzeln

Zu den neuen Zielen der Kunstmesse Art Austria (11. – 14. Mai im MuseumsQuartier) zählt es, interessante aktive Künstler aus Österreich, die größere Aufmerksamkeit verdienen, stärker ins Rampenlicht zu stellen. Für sie wird auf der Messe in der Arena 21 die Artist Lounge eingerichtet, die viel Raum für ausgewählte Werkschauen bietet. Einer der wichtigsten Gäste der Artist Lounge ist diesmal der Wiener Paul Landerl. Mit der Verbindung von Grafik, Malerei und Fotografie hat Landerl einen ganz persönlichen und obendrein erfolgreichen Stil entwickelt: Seine Arbeiten sind bei Kunstfreunden und Sammlern heiß begehrt.

„Ich habe schon als Kind viel Zeit mit dem Zeichnen verbracht und großes Glück gehabt, dass ich so talentiert war“, erzählt Landerl über seine ersten künstlerischen Schritte. „Das Zeichnen hat mich fasziniert, nicht Radfahren. Das erste Motiv war nicht Mickey Mouse, sondern Dürers Hase, der mich interessiert hat. Mit 17 kam dann das Fotografieren hinzu, und das Entwickeln in der Dunkelkammer war geradezu eine Zauberbox für mich, wenn aus einem Blatt Papier plötzlich ein Bild entsteht. Das hat mich gefesselt, dass wollte ich lernen. Als Teenager habe ich dann bei einigen Fotografen assistiert. Gerhard Heller, Dieter Hasan oder Peter Baumann haben mir sehr geholfen. Mit 20 hatte ich mein eigenes Fotostudio.“

Bis zur Entwicklung von Landerls persönlicher Bildsprache, die vom Fotorealismus, aber auch von der Pop Art geprägt ist, war es ein langer Weg. „Mein persönliches Interesse galt immer der analogen Fotografie. Eine belichtete Skizze hat eine Präzision, die man mit einer gezeichneten Bleistift-Skizze nur sehr schwer erreicht. Ich fotografiere, erstelle ein Negativ in der Größe des Motivs und dann belichte ich mit diesem Negativ eine Skizze auf die Leinwand, die genau so groß ist wie das Endprodukt. Bei diesem Belichten entsteht ein schemenhaftes monochromes Bild, das durch mehrere, auch farbliche Belichtungen immer genauer und präziser wird. Ich verwende Hautleimfarben zum Belichten und zum Malen, daher sieht man keinen Unterschied. Ich habe herausgefunden, dass man ein Farbpigment auf eine Leinwand belichten kann und verwende dann dieselben Farben, um über das Bild drüber zu malen. Ich will, dass beides ineinander fließt.“

Entscheidende Hilfe für die Anwendung dieser Technik erhielt Landerl von dem Wiener Wissenschaftler Dr. Erwin Elias Mutter (1907 – 2004). Der Künstler: „Dr. Mutter war ein Chemiker, der 1935 seine Dissertation geschrieben hat, darin hat er kurz auch die Technik der sogenannten dichromatischen Prozesse erwähnt. Er hat mir mit 96 Jahren in den sechs Monaten vor seinem Lebensende die chemischen Basisinformationen – Chemikalien, lichtempfindliche Materalien, etc. – zu dieser Technik mitgegeben und wollte dabei die giftigen durch ungiftige Substanzen ergänzen. Wir haben das gemeinsam erarbeitet und perfektioniert.“

Die handwerklichen Wurzeln von Paul Landerls hochmodernen Arbeiten reichen aber noch weiter zurück als ins Jahr 1935 – bis zu den Zeiten der Camera Obscura.

„Bevor die Fotografie erfunden wurde, haben sich Maler im 19. Jahrhundert bemüht, eine Technik zu entwickeln, mit der sie eine Skizze belichten konnten, um diese dann zu übermalen“, sagt der Künstler. „Sinn und Zweck war es, sich die technisch sehr schwierige Skizze der Perspektive und der Proportionen zu ersparen. Für diese Skizzen wurde die Camera Obscura verwendet. Eine einfache, lichtdichte Holzkiste, an deren Rückwand sich eine auf eine Holzplatte aufgezogene Leinwand befand, die mit einer lichtempfindlichen Schicht aus Pigmentfarbe überzogen war. An der Frontseite der Holzkiste befand sich ein Loch, das als Linse diente und wie bei einer modernen Kamera, ein Bild auf die Rückwand warf. Dieses Bild belichtete die Leinwand und wurde in einem weiteren Schritt durch einen chemischen Prozess entwickelt, also sichtbar auf der Leinwand fixiert. Als Ergebnis hatte man ein unscharfes, aber exaktes Abbild dessen, was sich vor der Kamera befand. Über dieses Ergebnis wurde dann das Bild gemalt. Mit der Erfindung der Fotografie im Jahre 1839 verlor diese Technik immer mehr an Bedeutung, bis sie letztendlich verschwand.“

www.landerl.com


Paul Landerl: Art Austria im MuseumsQuartier (Artist Lounge in der Arena 21): 11.-14. Mai 2023

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 11. Mai 2023, ab 15 Uhr Preview & Vernissage (nur mit persönlicher Einladung)
Freitag, 12. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Samstag, 13. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Sonntag, 14. Mai 2023, von 11 – 18 Uhr
barrierefrei, klimatisiert

Tickets:
Tagesticket regulär € 18 ermäßigt € 13. Ermäßigungen: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 Jahre, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

Kunstmesse Art Austria (11. – 14. Mai) in Wien. Polestar Art Space: Ein Elektroauto als Projektionsfläche für große Kunst

Kunst ist Bewegung; ein ständiger Aufbruch zu neuen schöpferischen Zielen. Bei der Kunstmesse Art Austria (11. – 14. Mai im MuseumsQuartier Wien) wird das Prinzip der Bewegung auf spannende und höchst originelle Art umgesetzt – in einer Begegnung von bildender Kunst und Ingenieurskunst. Der schwedische Avantgarde-Autobauer Polestar und die Art Austria laden während der Messe zum Besuch des Polestar Art Space im Hochhaus Herrengasse in der Wiener Innenstadt (1., Wallnerstraße 5 / Herrengasse).

Polestar, einer der Vorreiter der gehobenen Elektro-Mobilität, stellt für den Art Space nicht nur seine Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern auch ein Exemplar des vollelektrischen Polestar 2. Die Karosserie in der Farbe “Snow” dient als Projektionsfläche für neue Arbeiten des renommierten österreichischen Künstlers Hannes Mlenek, der mit seinen Zeichnungen in die internationale Spitzengruppe dieses Genres aufgestiegen ist. Bei der Art Austria erhält der Polestar Art Space die Bezeichnung Stand 45. Messebesucher können mit einem eigens eingerichteten Shuttle-Dienst – selbstverständlich mit Polestar-Fahrzeugen – die 1,4 Kilometer zwischen dem MuseumsQuartier (44 internationale Aussteller) und dem Art Space (Stand 45) zurücklegen.

Art-Austria-Veranstalter Wolfgang Pelz: „Diese Idee der Performing Art ist völlig neu und wird Publikum, Presse und Kritiker faszinieren. Hannes Mlenek, eine Konstante in der Kunstszene Österreichs, gilt als Spezialist für Groß- und Spezialformate und ist in der Lage, so eine Herausforderung anzunehmen.“

Die Kunstszene ist für Polestar eine treibende Kraft und ein Impulsgeber für positive Veränderungen. „Kunst ermöglicht uns, unsere Markenwerte auf besondere Art und Weise zu transportieren“, sagt Thomas Hörmann, Geschäftsführer Polestar Austria. „Unsere Designsprache ist von unseren skandinavischen Wurzeln und einer minimalistischen Ästhetik geprägt. Deshalb zeichnen sich unsere Fahrzeuge auch durch klare Linien, Oberflächen und Kontraste aus.“

Die vollelektrische Fließheck-Limousine Polestar 2 entstammt den Entwürfen des Chefdesigners und gebürtigen Grazers Maximilian Missoni. Gemeinsam mit Polestar-CEO Thomas Ingenlath – selbst bekannter Autodesigner – prägt dieser die Designsprache und Ästhetik der schwedischen Elektro-Automarke und lässt sich dabei selbst von der Kunst inspirieren. Missoni: „Wann immer ich kann, beschäftige ich mich mit zeitgenössischer Kunst. Sie denkt Konventionen neu und nimmt bisher ungesehene Perspektiven ein, wodurch sie oft überraschende Ansätze hervorbringt.“

Hannes Mlenek ist bekannt für seine markanten, ausdrucksstarken Linien. Er setzt sie als zentralen Bezugspunkt wirkungsvoll auf das Papier, die Leinwand oder direkt in den Raum und erschafft so einen Verweis auf Figuren und Körper, ohne diese aber real abzubilden. Denn es geht ihm viel mehr darum, mit expressiven Linien die Möglichkeiten auf dem jeweiligen Medium auszuloten. Im Rahmen der Art Austria wird nun der Polestar 2 zu einem solchen Medium.

Bei der Art Austria wird Hannes Mlenek durch das Kunsthaus Wiesinger vertreten. Galeristin Petra Popp-Wiesinger: „Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder bezeichnete Hannes Mlenek immer als den besten Zeichner in Österreich und als Michelangelo des 21. Jahrhunderts. Solche Aussagen unterzeichnen die Qualität des Künstlers. Wir freuen uns sehr auf die Kooperation mit der Art Austria und Hannes Mlenek, den wir auf dieser Kunstmesse auf dem Stand 45 präsentieren werden. Wir stellen seit Beginn der Art Austria auf dieser schönen Kunstmesse aus.“

Art Austria 2023

Stand 1 – 44: MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 11. – 14. Mai 2023
Stand 45: Polestar Art Space, Wallnerstraße 5, 1010 Wien, 10.- 14. Mai 2023

Öffnungszeiten:
MuseumsQuartier Wien:
Donnerstag, 11. Mai 2023, 15 – 22 Uhr Preview & Vernissage (pers. Einladung)
Freitag, 12. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Samstag, 13. Mai 2023, von 11 – 19 Uhr
Sonntag, 14. Mai 2023, von 11 – 18 Uhr

Polestar Art Space

Mittwoch, 10. Mai 2023, 10 bis 18 Uhr
Donnerstag, 11. Mai 2023, von 10 bis 18 Uhr
Freitag, 12. Mai 2023, von 10 bis 18 Uhr
Samstag, 13. Mai 2023, von 9 – 17 Uhr
Sonntag, 14. Mai 2023, von 11 – 18 Uhr

Side Event & Artist Talk:
Parnass-Magazin-Chefredakteurin Silvie Aigner im Gespräch mit Künstler Hannes Mlenek am Freitag, 12. Mai 2023 ab 19 Uhr im Polestar Art Space. In Anwesenheit von Petra Popp-Wiesinger (Kunsthandel Wiesinger).

Interviews: Thomas Hörmann, Geschäftsführer Polestar Austria steht für Interviews gerne zur Verfügung.

Websites:

Polestar

Art Austria

Neue Kunst entstand vor Publikum: Umjubelte Performance von Hannes Mlenek im Polestar Space Vienna

Als Teil der Kunstmesse Art Austria hat Polestar, schwedischer Hersteller von Elektro Performance Fahrzeugen, seinen Polestar Space in einen Schauplatz für die Kunst verwandelt.

Polestar (Nasdaq: PSNY), die schwedische Elektro Performance Automarke, sorgte am Wochenende für einen der Höhepunkte der Kunstmesse Art Austria, die vom 11. bis 14. Mai 2023 im MuseumsQuartier Wien stattfand. Bei der Messe zeigten 44 renommierte Galerien und Kunsthändler ihr Repertoire mit Meisterwerken des Kunstschaffens aus Österreich und Europa. Ein weiterer Messestand mit der Nummer 45 war mit dem „Polestar Art Space“ in der Wallnerstraße 5, 1010 Wien, zu finden. Hier präsentierte der österreichische Künstler Hannes Mlenek, vertreten durch das Kunsthaus Wiesinger, seine neuesten Arbeiten. Die Sensation: Am 12. Mai ließ Mlenek die begeisterten Gäste der Vernissage am Entstehungsprozess eines großformatigen Werkes teilhaben.

Hannes Mlenek zählt mit seinen Zeichnungen und Installationen zu den internationalrenommiertesten Vertretern seines Genres und ist bekannt für markante Linien, die er gekonnt auf Papier oder auch in den Raum setzt. So auch in den Polestar Art Space, wo er eine neue Arbeit direkt rund um einen Polestar 2 schuf, während er mit Parnass Chefredakteurin Silvie Aigner über Kunst, Inspiration und den Punkt als Impact und Idee sprach.

Der Punkt kommt nicht von ungefähr. „Es begann mit einem Punkt und es eröffnete sich für mich ein Universum“, erklärte Hannes Mlenek. Den ersten Punkt setzte Galeristin Petra Popp-Wiesinger auf die Leinwand, von dem aus Mlenek weiterzeichnete. „Der Punkt ist eindeutig der erste Strich, den man aufsetzt. Und dann soll ein Funke zünden, damit es weitergeht“, erklärte der Künstler, während er gekonnt seine Linien zog.

Zu Ravels „Bolero“ schuf Mlenek in nur 16 Minuten ein rund sechs Meter langes Kunstwerk, das einen beeindruckenden Rahmen für den Polestar 2 bildete. Er sprach darüber, dass auch der elektrische Funken einen Punkt beschreibt; einen Impuls, damit ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet.

Das Kunstwerk wird nun gerahmt und soll in weiterer Folge einem guten Zweck dienen. Nähere Informationen dazu folgen zeitnahe.

„Ich bin ein Vollblut-Maler“. Der renommierte österreichische Künstler Richard Jurtitsch wird 70

Der renommierte österreichische Künstler Richard Jurtitsch wird 70 – Werkschau bei der Kunstmesse Art Austria im Wiener Museumsquartier (11. – 14. Mai)

Zur florierenden Kunstszene eines Landes zählen nicht nur die großen Stars, die weltweit Beachtung finden, sondern auch jene hochklassigen Künstler, die nicht ganz so zentral im Rampenlicht stehen, doch unbeirrt ihren Weg gehen und von Sammlern, Museen und Galeristen gleichermaßen geschätzt werden. Ein wichtiger Vertreter dieser Zunft aus Österreich ist der Maler Richard Jurtitsch, dessen Laufbahn in den 1980er Jahren begann, als die „Neuen Wilden“ zur wichtigen Bewegung wurden.

Im August feiert Richard Jurtitsch seinen 70. Geburtstag. Die Wiener Kunstmesse Art Austria (11. – 14. Mai im Museumsquartier) ehrt ihn mit einer Werkschau im Rahmen ihres Spezialprogramms Art Lounge in der Arena 21 des MQ. Zu sehen ist ein Querschnitt von Jurtitschs Bildern der letzten acht Jahre – von der Reihe „Zu Gast bei…“ bis zu seinen naturnahen jüngsten Arbeiten, in denen sich alles um Pfingstrosen dreht.

Wolfgang Pelz, der Veranstalter der Art Austria, schwärmt über den Jubilar: „In einer hochtechnisierten Welt malt Richard Jurtitsch die Wirklichkeit, wie er sie sieht. Immer romantischer, liebenswerter und mit einer Maltechnik, die sofort fasziniert. Ob Pflanzen, Schmetterlinge, Raumansichten mit perfekten Sichtachsen. Hier malt ein großer Künstler. Alles Gute zu deinem 70er, lieber Richard.“

Richard Jurtitsch kam 1953 in Wien zur Welt und näherte sich der bildenden Kunst von der Seite der Graphik her. Er wurde an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt ausgebildet und absolvierte überdies eine Siebdruck- und eine Lithographenlehre. Doch es stand für ihn stets außer Frage, dass er den Sprung zur Malerei wagen wollte: „Ich bin ein Vollblut-Maler, male seit meinem zwölften Lebensjahr. Ich will nicht unbedingt Inhalte transportieren, aber letztlich bewegt mich einiges, dass spielt immer mit. Ich habe verschiedene Werkgruppen, jede einzelne wächst, weil immer wieder etwas dazukommt, ich verfolge nicht nur eine Linie. Ganz wie es mir Spaß macht. Ich habe genug Material für Ausstellungen und so kann ich ganz individuell irgendwelchen Spuren nachgehen.“

Fünf völlig unterschiedliche Werkgruppen sind im Mai bei der Jurtitsch-Schau auf der Kunstmesse Art Austria zu sehen. Die Reihe „Zu Gast bei…“ öffnet den Blick in die privaten Wohnwelten berühmter Persönlichkeiten wie Otto Wagner, Hugo Wolf oder Karl Kraus. Die aktuellen Pfingstrosen-Bilder wiederum zeigen den Blick des Künstlers auf die Natur. Jurtitsch: „Ich habe im Garten bei mir diese fantastischen weißen Pfingstrosen. Ursprünglich wollte ich die Pfingstrosen für mich malen und wollte kein typisches Blumenbild malen, sondern die Blume wie ein Passfoto zeigen, ganz explizit, frontal, ungeschminkt, glasklar, sachlich, hart. Die Herausforderung ist ja, dass, wenn die Sonne drauf scheint oder Licht drauf fällt, man mit sparsamen Mitteln eine Räumlichkeit erzeugen kann, einen Kontrast. Das ist der technische Aspekt, der ist für mich auch nicht unwesentlich. Ich male um des Malens willen“.
www.jurtitsch.at

Richard Jurtitsch: Ausstellungen
Art Austria (Art Lounge in der Arena 21): 11.-14. Mai 2023

Weitere Ausstellungen:

-26. August bis 29. Oktober 2023, Gut Gasteil, Gasteil 1, 2640 Prigglitz
-15. September 2023, Autumn Leaves, Kunsthaus Köflach
-Frühling 2024, Schloß Ulmerfeld, Burgweg 1, 3363 Hausmening
-April 2024, Artspace Morokutti, Via Garibaldi Fondamenta San Giaoachin 490a, 30125 Venezia „Die letzten Tage von Franz Kafka“

Richard Jurtitsch steht für Interviews gerne zur Verfügung.

Eine Eislauf-Arena der Superlative. Der Wiener Eislauf-Verein feiert sein 155-Jahre-Jubiläum

Die geografische Lage im Stadtzentrum ist europaweit einmalig. Das Sporterlebnis ist es auch: Auf dem weitläufigen Areal des Wiener Eislauf-Vereins in der Lothringer Straße erklingt auch in diesem Winter das charakteristische Kratzen der Kufen, wenn die begeisterten SchlittschuhläuferInnen ihre Runden ziehen.

Der WEV verfügt nicht nur über einen der größten Kunsteisplätze der Welt (6.000 Quadratmeter), er zählt auch zu den traditionsreichsten Sportvereinen des Kontinents: Am Samstag, 18. Februar, wird mit einem großen Fest „Karneval auf dem Eis“ das 155-jährige Bestehen gefeiert. Publikumsliebling Otto Schenk – von 1984 bis 1999 Präsident und seit 2000 Ehrenpräsident des Wiener Eislauf-Vereins – sendet eine Grußbotschaft: „Das Tolle ist, dass man alles dort hat. Die Verwandlung zum Eisläufer geschieht ja schneller als die Verwandlung zum Schwimmer, und man fährt auf der größten Privat-Eisfläche der Welt. Mitten in der Stadt, mitten unter den Autos.“

Die Party zum 155-Jahre-Jubiläum beginnt am 18. Februar um 15 Uhr mit einem Programm für Kinder. Ab 18 Uhr geht es dann für das erwachsene Publikum los, wobei WEV-Präsident Thomas Meixner viel Prominenz begrüßen wird.

Angesagt haben sich die Eiskunstlauf-Legenden Trixi Schuba (Olympiasiegerin) und Claudia Kristofics-Binder (Europameisterin), Kabarettist Fifi Pissecker, die Singer/Songwriterin und Eishockeyspielerin Virginia „Gini“ Ernst sowie viele andere mehr.

Das Jubiläumsfest ist eingebettet in eine ganze Reihe attraktiver Veranstaltungen. Schon am Freitag, 3. Februar (18 Uhr) lädt man zum „WEV Ice Freestyle Battle presented by Energy Österreich“. Teams aus Wien, Dortmund, München und Stuttgart kämpfen bei diesem Sport, der Elemente aus dem Hip-Hop mit klassischem Eiskunstlauf verbindet, um den Sieg. Am 4. und am 25. Februar (18 Uhr) findet wieder die „Ö3 Silent Ice Disco“ statt, bei der zwei DJs die EisläuferInnen per Kopfhörer beschallen und zum Mitsingen animieren. Diese Veranstaltungen sind besonders beliebt, weil bei ihnen stets ein außergewöhnliches Flair entsteht. Am 21. Februar (15 Uhr) begrüßt man das junge Publikum beim „Faschingsdienstag für Kinder“ und am Aschermittwoch (22. Februar, ab 19 Uhr) gibt es „Heringsschmaus auf dem Eis“.

In der warmen Jahreszeit sind dann wieder große Events unter einem Zeltdach wie die Kunstmesse Art Austria Highlights (5. – 8. Oktober) und das Tennisturnier Erste Bank Open 2 Go (Training der Stadthalle-Stars vor Publikum; 21. – 29. Oktober) angesetzt.

Außerhalb der Veranstaltungen ist die Eisfläche bis zum Saisonende Anfang März täglich von 9 bis 20 Uhr (Mittwoch bis 21 Uhr) geöffnet. Der Wiener Eislauf-Verein begrüßt Jahr für Jahr mehr als 250.000 Besucher, darunter die SchülerInnen von etwa 300 Schulklassen.

Website Wiener Eislauf-Verein unter


„Der Eislauf-Verein wurde mein Paradies“
Von Otto Schenk bis Claudia Kristofics-Binder: Prominente Stimmen zum WEV

Otto Schenk (Schauspieler und Regisseur; WEV-Ehrenpräsident): „Ich bin seit 80 Jahren Mitglied beim Wiener Eislauf-Verein. Als Bub wurde ich als Wunder herumgereicht, es gab eine Lehrerin, der bin ich davongelaufen und gleich eine Runde gelaufen. Das war mein erster Applaus am Eis. Das wurde mein Paradies, Schul-Schwänz-Paradies, jede Religionsstunde und jede Freistunde wurde am Eislaufplatz verbracht. Man wollte mich zum Schnellläufer, dann zum Eishockeyspieler machen und später als Clown in die Eisrevue engagieren. Das hat sich immer zerschlagen, damit wollte ich nix zu tun haben.

Der WEV war ein Treffpunktplatz, ein täglich besuchter Platz auch im Sommer, da ist er ja so sonnig und wir haben dort unsere ersten Flirts gehabt. Der Wiener Eislauf Verein hat immer einen Zauber für mich gehabt. Am WEV haben sich alle versöhnt, es gab keinen politischen Zwist. Auch Politiker sind am Sonntag eislaufen gegangen, das war immer ein großes Treffen. Die Luft war so toll, so staubfrei, rote Wangerln – und die Füß‘ haben einem wehgetan“.

Thomas Meixner (WEV-Präsident): „Auf der größten Freiluft-Eisfläche Österreichs bietet der WEV nicht nur Schulklassen und Privatbesuchern ein einmaliges sportliches Erlebnis, sondern er bildet mit einem professionellen Trainerstab junge Talente in unterschiedlichen Disziplinen wie Eiskunstlauf, Eistanz, Eishockey und Eisschnelllauf aus, ganz der Tradition verpflichtet. Dieser Einsatz hat in der Vergangenheit großartige Sportler hervorgebracht und so soll es auch in der Zukunft sein.“

Christoff Beck (Eiskunstläufer und Rechtsanwalt; WEV-Sportdirektor): „Gezielt wird um junge und begeisterte Talente für Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf geworben. Der WEV bietet ihnen ein breitgefächertes Training an. Auf dem Eis wie auch im Athletik-und Ballettraum oder im nahen Stadtpark – das ganze Jahr hindurch wird viel Wert auf eine polysportive Ausbildung gelegt.“

Claudia Kristofics-Binder (Eiskunstlauf-Europameisterin):
„Ich bin ja eigentlich eine Institution auf dem WEV, weil ich schon als Kind hier begonnen habe, mich gerne auf dem Eis bewege und hier meine Erfolge gefeiert habe. Der Platz ist prädestiniert für Bewegung und frische Luft. Wo gibt es schon so ein tolles Ambiente von Oktober bis März? Das gibt es sonst nirgendwo. Seit 30 Jahren unterrichte ich Lehrer der Pädagogischen Hochschule Wien, damit sie mit Kindern im Rahmen des Turnunterrichts eislaufen gehen dürfen. Die Kinder haben hier sehr viel Spaß und das ist sehr positiv. Die Ausbildungskurse sind sehr beliebt und gut gebucht.“

Virginia Ernst (Singer-Songwriterin und Eishockeyspielerin):
„Vor 29 Jahren bin ich am WEV das allererste Mal mit den Eislaufschuhen auf diesem fantastischen Platz gestanden. Jedes Mal, wenn ich dort bin, kommen die schönsten Erinnerungen hoch.“

Fifi Pissecker (Kabarettist):
„Das Eislaufen ist eines der wenigen Dinge, die im Laufe der Zeit nicht wesentlich schneller geworden sind. Vor allem am Wiener Eislauf-Verein. Und das seit 155 Jahren. Mitunter ein Grund, warum dieser Ort so einzigartig und magisch ist.“

Viktor Blumauer (Generalsekretär WEV): „Der Wiener Eislauf-Verein ist eine Institution, die weltweit einzigartig ist. Er ist nicht nur im Herzen Wiens, sondern auch seit Generationen im Herzen der Wienerinnen und Wiener. Mit seiner langjährigen Vereinsgeschichte und als Angelpunkt aller Eissportarten begeistert er von Saison zu Saison seine Besucherinnen und Besucher – wer eislaufen lernen möchte oder geht, kommt um den Wiener Eislauf-Verein nicht herum. Hier macht man seine ersten Schritte am Eis.“

Foto-Downloads unter

Wiener Eislauf-Verein
(1030 Wien, Lothringer Straße 22; www.wev1867.at)

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag von 9 Uhr bis 20 Uhr (Mittwochs bis 21 Uhr). Saisonende Anfang März 2023

Kooperationspartner
Kurier, Wiener Konzerthaus, InterContinental Hotel Vienna, Radio Wien, Radio Energy, Kunstmesse Art Austria Highlights


Kommunikations-Offensive des Wiener Eislauf-Vereins
„Die Nr. Eis von Wien“

Mit dem unverwechselbaren Slogan „Die Nr. Eis von Wien“ startet der 1867 gegründete Wiener Eislauf-Verein eine neue Kommunikations-Offensive. Für eine Plakataktion holte man eine Reihe prominenter Eislauf-Fans – von Wolfgang „Fifi“ Pissecker über Virginia Ernst bis Claudia Kristofics-Binder – vor die Kamera, die ihre Leidenschaft für den WEV originell zum Ausdruck bringen.

„Der Slogan ,Die Nr. Eis von Wien‘ soll den Wienern signalisieren, dass sie hier über einen geschichtsträchtigen Eislaufplatz der Superlative gleiten können, der weltweit einzigartig ist“, sagt Creativ Director Edward Zögl, der die Kampagne gemeinsam mit Art Director Michael Otto entwickelte. Die Idee zu der Aktion stammt von Wolfgang Pelz, dem Veranstalter der Kunstmesse Art Austria, deren Ableger „Art Austria Highlights“ jeden Oktober in einem großen Zelt auf dem WEV-Areal stattfindet. WEV-Präsident Thomas Meixner ist über die aktuelle Kampagne glücklich: „Mit 155 Jahren Tradition, 6000 Quadratmetern Eisfläche mitten in der City und einem abwechslungsreichen Event-Programm kann dem WEV kein anderer Eislaufplatz das gefrorene Wasser reichen.“

Das Jubiläumsprogramm am 18. Februar

15-21 Uhr: Publikums-Eislauf im Kostüm, Live DJ-Musik, betreutes Eisstockschießen, Eishockey für Jedermann, Geschicklichkeitsspiele am Eis, Rundtanz

15-18 Uhr mit DJ Sara: Eiskunstlauf-Acts. Kleine WEV-Eiskunstläufer auf der großen Eis-Bühne. Kleine und große WEV-Eisläufer “will rock you”

15.30-16 Uhr: Corso der tollsten Kostüme – auf dem Eis mit WEV-Corps des Patineurs. Cheergirls porträtiert und kommentiert von prominenenten Gästen

16.10 Uhr: Schaulaufen unserer 5 „L“: Lena, Lilli, Lillemor, Liora, Lucia. Patronanz: Olympiasiegerin Trixi Schuba, Weltmeister Emmerich Danzer

17.15 Uhr: Corso samt Prämierung der besten, tollsten und buntesten Kostüme durch Promi-Jury mit WEV-Corps des Patineurs. Cheergirls porträtiert und kommentiert von prominenenten Gästen

18-18.45 Uhr: 5 O´Clock Tea on WEV English time
Rundtanz in Kostümen, WEV-Tradition seit über 155 Jahren
Kettenkilian-Formation, „Alles Walzer“, Charleston auch am Eis u.ä.

19-21 Uhr: Radio NRJ presents: Clubhouse on WEV DJ

21.05 Uhr: Betriebsschluss für heute

Ab 16. Dezember: Sensationelle Ausstellung in Graz. Das erotische Spätwerk von Arnulf Rainer

Die Sensation der Wiener Kunstmesse „Art at the Park“ kommt nach Graz. „Arnulf Rainer – AKTE“ lautet der Titel einer Ausstellung, die den weltberühmten (Über-) Maler aus Österreich von einer überraschend sinnlichen Seite zeigt. Galerist Helmut Reinisch präsentiert die erotischen Bilder ab 17. Dezember 2022 in seiner Galerie Reinisch Contemporary (8010 Graz, Hauptplatz 6). Bei der Vernissage am 16. Dezember (Beginn: 19 Uhr) wird als Ehrengast die Kunsthistorikerin Sarah Gold erwartet, die als Modell ganz wesentlich an der Entstehung des Rainer-Bilderzyklus beteiligt war. Außerdem steht die Vorstellung des neuen Buchs „Arnulf Rainer – Akte“ auf dem Programm. Für die Präsentation des von Helmut Reinisch herausgegebenen Bandes konnte der Schauspieler Philipp Hochmair gewonnen werden.

„Ich möchte ein Alterswerk schaffen, das ganz anders aussieht und das Sanftmut und Milde, die wir im Alter ja alle bekommen, ausstrahlt“, sagte Arnulf Rainer 2015. Da waren die Arbeiten, die jetzt in Graz ausgestellt werden, schon im Kasten. In den Jahren 2011 bis 2014 lud Rainer immer wieder zwei Modelle aus der Kunstszene – unter ihnen Sarah Gold – in sein Atelier auf Teneriffa ein, wo sich die beiden Damen in höchst sinnlichen Posen ablichten ließen. Anschließend wurden die Fotos im Rainer-Stil vom Künstler übermalt. Das Resultat: Eindrucksvolle Blätter mit Titeln wie „Klimt und Schiele“ oder „Bondage“, die freilich nicht sanft und milde wirken, sondern erotisch.

Sarah Gold in den ORF-„Seitenblicken“ über die Entstehung der Bilder: „Am Anfang hat uns Arnulf Rainer einen Brief geschrieben und gesagt, er möchte gern eine Serie machen, einen Schleiertanz, wir dürfen aber auch nackt sein, wenn wir wollen. Wir haben dann eine ganze Fotoserie gemacht. Doch er sagte, das sei ihm viel zu fad, und wir fragten ihn, was hättest du denn gerne. Bei diesen Bondage-Fotos, sagte er, möchte er auch die Striemen sehen. Wir darauf: Striemen? Okay. Die darfst du selber übermalen.“ (lacht).

Die Atmosphäre war jedenfalls ausgesprochen produktiv. Arnulf Rainer schuf für seinen erotischen Zyklus Hunderte Bilder, von denen allein 600 von der Wiener Sammlerin Brigitte Löw-Radeschnig erworben wurden. Galerist Helmut Reinisch wiederum kaufte 75 Arbeiten aus deren Bestand. Eine Auswahl davon nahm er vor einigen Wochen mit auf die Kunstmesse „Art at the Park“ nach Wien, wo die erotischen Werke in einer eigens errichteten, schwarzen Koje präsentiert wurden – mit dem Hinweis „Adults Only“ und einem Türsteher, der die Einhaltung dieses Gebots überwachte.

Ab 16. Dezember können nun die Kunstfreunde, nur geladene Gäste (!) auch in Graz die erotische Seite im Werk von Arnulf Rainer entdecken. Die sinnlichen Bilder stehen nun in der Galerie Reinisch Contemporary erstmals in großer Auswahl zum Verkauf. Galerist Reinisch: „Vor uns liegt ein in Bezug auf Leben und Lust, Freude und Farbe nicht untypisches, aber jedenfalls grandioses Spätwerk. Höchste Zeit, dieses hier umfangreich vorzustellen.“

Ein Großprojekt für die Medizin

Gesundheitszentrum St. Pölten: Besichtigung mit Landesrat Martin Eichtinger in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Das Projekt ist ein Meilenstein für die Optimierung der medizinischen Versorgung von St. Pölten. Im Süden der Hauptstadt Niederösterreichs wächst das Gesundheitszentrum St. Pölten seiner Fertigstellung entgegen. Nach der Eröffnung im Herbst 2023 werden dort auf mehr als 12.000 Quadratmetern Fläche unter dem Dach des Gesundheitszentrum ein Primärversorgungszentrum, ein Facharzt- und Wahlarztzentrum mit insgesamt über 30 ÄrztInnen, ein großes Facharzt-Labor, eine Apotheke und ein Seminarzentrum zur Verfügung stehen. Die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Schon am 18. Oktober fand die Gleichenfeier statt – traditionell nur mit den ausführenden Firmen und Arbeitern.

Für den 29. November (14.45 Uhr) hat sich nun Landesrat Dr. Martin Eichtinger in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner angesagt und zeigt Interesse an dem Gesamtprojekt und dem Baufortschritt. Der Bauherr und Logistik-Manager Mag. Franz Holler, der Allgemeinmediziner Dr. Rafael Pichler und der Projektleiter DI Matthias Nolz sowie Architekt DI Patrick Edlinger (Büro Aichberger Architektur Wien) sind anwesend.

Franz Holler über den Neubau, der unter einem Kostenaufwand im zweistelligen Euromillionen-Bereich entsteht: „Das Gesundheitszentrum St. Pölten wird komplett ohne öffentliche Mittel und Subventionen finanziert. Es ist machbar, wenn ein paar Leute zusammenkommen, die sagen, wir trauen uns ein Projekt dieser Dimension zu und von Beginn an daran glauben.“

Einen kleinen Wunsch an das Land Niederösterreich, was die Verkehrsanbindung betrifft, äußert Holler aber doch: „Ein Kreisverkehr für die Einfahrt ins Betriebsgebiet zur Verkehrsberuhigung wäre notwendig. Dieser müsste allerdings vom Land NÖ und der Stadt St. Pölten beschlossen und finanziert werden.“

Was die Attraktivität des Neubaus betrifft, war der Optimismus des Bauherrn nicht verfehlt. Holler: „Das Gesundheitszentrum St. Pölten ist noch ein Rohbau, doch alle Flächen sind bereits bis zum letzten Quadratmeter vermietet.“ Damit nicht genug – das Projekt wurde gegenüber der ursprünglichen Planung sogar noch um 450 Quadratmeter vergrößert. Allgemeinmediziner Rafael Pichler erläutert: „Um weiteren Raum für Kinderärzte und zur Ausbildung des medizinischen Personals zu schaffen, wurde der nördliche Bauteil um einen Stock erweitert.“

Das Gesundheitszentrum St. Pölten, das vom Büro Aichberger Architektur (Wien / St. Pölten) geplant wird, entsteht nahe der Westautobahn in St. Pölten-Harland. In Sachen Ökologie erfüllt das Projekt höchste Standards – mit Photovoltaik, Wasserwärmepumpe etc. Als Träger firmiert die PHC Primary Health Care Service GmbH. Der Standort in der Mathilde-Bayerknecht-Straße 7, 3104 St. Pölten ist für Besucher aus der Stadt und dem Umland per Privatfahrzeug oder Bus leicht erreichbar.

Im Vollbetrieb werden täglich ca. 2.000 Patienten erwartet. Sie können aus einem eindrucksvollen medizinischen Angebot auswählen. Im Primärversorgungszentrum, sind die Ordinationen von Kassenärzten der Richtungen Allgemeinmedizin und Kinderheilkunde angesiedelt. Für das gesamte Gesundheitszentrum stehen zwei Operationsräume für ambulante Eingriffe zur Verfügung. Das Facharztzentrum für Kassenärzte kümmert sich um Urologie, Kardiologie/Sportmedizin und Physiotherapie. Im Wahlarztzentrum geht’s um Behandlungen in Sachen Dermatologie, Neurologie und HNO. Darüber hinaus gibt es im Gesundheitszentrum St. Pölten auch ein Hebammenzentrum, eine Apotheke und ein Großlabor, das ENML (Erstes Niederösterreichisches Medizinisches Laborinstitut). In der Akademie des Primärversorgungszentrums wird Ordinations-Fachpersonal ausgebildet.

Fazit: „Das Gesundheitszentrum St. Pölten könnte ein Vorzeigeprojekt für ganz Österreich werden“, sagt Bauherr Franz Holler. Der Manager ist schon seit zwei Jahrzehnten in St. Pölten tätig. Er leitet dort im Hauptberuf das Medizinlogistik-Unternehmen medlog, das 65 Krankenhäuser, 2400 Ärzte sowie etwa 30 Labore und Untersuchungsanstalten in Österreich betreut.

Medientermin

Wir laden die VertreterInnen der Medien herzlich zur Besichtigung des Gesundheitszentrums St. Pölten mit Landesrat Martin Eichtinger in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ein.

Zeit: Dienstag, 29. November 2022, um 14.45 Uhr

Ort: Mathilde-Bayerknecht-Straße 7, 3104 St. Pölten

Als weitere Gesprächspartner stehen Ihnen Mag. Franz Holler, Bauherr und Geschäftsführer PHC Primary Health Care Service GmbH, Dr. Rafael Pichler (Medizinischer Leiter PVZ St. Pölten) und Projektleiter DI Matthias Nolz sowie Architekt DI Patrick Edlinger gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gz-stpoelten.at

Wir ersuchen um Anmeldungen unter office@binakoeppl.com

Große Kunst in edlem Rahmen

Schiele, Lassnig, Rainer und eine Zeichnung von Klimt

Von Gustav Klimt bis Egon Schiele, von Maria Lassnig bis Arnulf Rainer: wer in der Kunst einen großen Namen trägt, ist mit wichtigen Werken bei der Kunstmesse „Art at the Park“ vertreten, die vom 24. – 27. November bereits zum dritten Mal im Wiener Luxushotel Park Hyatt (1., Am Hof 2) in Szene geht. Veranstalter Wolfgang Pelz lädt alle Kunstfreunde zu einem Besuch der spektakulären Schau ein, bei der viele Meisterwerke ausgestellt werden, die man nur selten im Museum sieht. Weil sie aus Privatbesitz stammen.

Was den kaufmännischen Aspekt der Kunstmesse im Goldenen Quartier der Wiener Innenstadt betrifft, richtet sich „Art at the Park“ ganz bewusst an ein gehobenes Publikum. Wolfgang Pelz: „Das Goldene Quartier ist international einzigartig. Kaum eine Stadt der Welt hat mitten in der City so eine Dichte an High Quality Brands. Daher lag und liegt der Schluss nahe, viele potente KundInnen in diesem Grätzl anzutreffen. Wer Luxus im Goldenen Quartier kauft, ist auch an Kunst im obersten Preissegment interessiert. Der Erfolg der ersten zwei ,Art at the Park‘-Kunstmessen hat gezeigt, wir liegen richtig. Die Aussteller präsentieren im Park Hyatt Vienna Kunst im besten Umfeld und in einem der schönsten Gebäude Wiens.“

Um den Platzwünschen der Aussteller nachkommen zu können, stehen die Zeichen auf Expansion. Die Messe vergrößert sich um knapp 350 Quadratmeter. Der Living Room und das Cafe des Park Hyatt Vienna werden erstmals in die Schau integriert.

22 namhafte Galerien und Kunsthändler aus Österreich und Deutschland präsentieren auf insgesamt 1.500 Quadratmetern Glanzstücke ihres Repertoires. Stilistisch bietet die Schau Höhepunkte des Kunstschaffens der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und Zeitgenössische Kunst. Antiquitäten, Ikonen, Archäologie Ancient Art und Skulpturen ergänzen das Angebot. Unter den KünstlerInnen findet man große Namen wie Martha Jungwirth und Xenia Hausner, Egon Schiele, Friedensreich Hundertwasser und Hermann Nitsch. Die internationale Szene ist mit Weltstars wie Banksy und Andy Warhol vertreten. Als herausragende Künstler der jungen Szene stechen Enrique Fuentes (Mexiko) sowie Leon Löwentraut (Deutschland) oder die Fotografin Barbara Essl (Österreich) hervor.

Als besonderer Höhepunkt unter den Exponaten darf die Klimt-Zeichnung „Sich umarmendes Paar“ (ca. 1907 – 1908) gelten, die von der Galerie Sylvia Kovacek um 180.000 Euro angeboten wird. Diese bis vor kurzem unbekannte Zeichnung eines stehenden Liebespaares ist jener Gruppe von Zeichnungen zuzuordnen, die sowohl im Zusammenhang mit „Der Kuss“ als auch mit der „Erfüllung“ als autonome Experimente entstanden sind.

Der gute Ruf der „Art at the Park“ lässt auch im Ausland das Interesse an der Kunstmesse in Wien wachsen. So begrüßt man heuer erstmals die Brenske Gallery aus Deutschland unter den Ausstellern, die sich auf Ikonen, vorwiegend aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts in Russland und Griechenland, spezialisiert hat. Die Brenske Gallery wurde 1995 in München gegründet. Dr. Stefan Brenske führt mit ihr die Arbeit seines Vaters Helmut Brenske fort, einem der Pioniere auf dem Gebiet der Ikonen als Sammlungsgegenstand.

Christoph Bacher Archäologie Ancient Art ist Österreichs führende Galerie, die sich ausschließlich mit der Kunst der Antike beschäftigt. Der Zeitrahmen reicht dabei von 6.000 vor Christus bis ins 6. Jahrhundert nach Christus. Geografisch erstrecken sich die Grenzen von den iberischen Kulturen im Westen über Ägypten und Nubien bis zum ostiranischen Kulturkreis. Am Messestand kann man zum Beispiel sofort tragbare, prachtvolle und komplett erhaltene Goldohrringe aus spätrömischer Zeit erwerben (Preis: 6.400 Euro) oder eine ägyptische Fayence-Halskette mit sieben Amuletten, entstanden in der Spätzeit zwischen 664 und 332 v. Chr. (4.000 Euro).

Die Aussteller der „Art at the Park“:

Galerie bei der Albertina Zetter, Artmoments, Christoph Bacher Archäologie Ancient Art, Galerie Susanne Bauer, Brenske Gallery, Barbara Essl, Kunsthandel Freller, Galerie Gerhard Hartinger, Kunsthandel Hieke, Richard Jurtitsch, Kunsthandel Florian Kolhammer, Kunsthandel Nikolaus Kolhammer, Galerie Sylvia Kovacek, L.art Galerie, Galerie Reinisch, Kunsthandel Runge, Galerie Schütz, Simonel Art House, Smolka Contemporary, Kunsthaus Wiesinger, Kunsthandel Widder, Galerie 422

Öffnungszeiten, Tickets, Wissenswertes

  • Donnerstag, 24. November 2022 von 15.00 – 22.00 (nur mit persönlicher Einladung)
  • Freitag, 25. November 2022 von 11.00 – 19.00
  • Samstag, 26. November 2022 von 11.00 – 19.00
  • Sonntag, 27. November 2021 von 11.00 – 18.00

Tagesticket regulär € 15,– ermäßigt € 10,–

Tickets nur direkt bei der „Art at the Park“, Park Hyatt Vienna, Am Hof 2, 1010 Wien, erhältlich. Ermäßigungen: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 Jahre, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

„Art at the Park“-Mastermind Wolfgang Pelz ist mit seiner art-port GmbH auch der Veranstalter der bekannten Messeformate Art Austria (MuseumsQuartier Wien) und Art Austria Highlights (am Wiener Eislauf-Verein).

 

4.11.22

Die spektakuläre Kunstmesse „Art at the Park“ findet vom 24. – 27. November im Wiener Park Hyatt Hotel statt

Herbst-Zeit ist Kunst-Zeit. Das Wiener Luxushotel Park Hyatt (1., Am Hof 2) wird vom 24. – 27. November bereits zum dritten Mal Schauplatz der Kunstmesse „Art at the Park“. Veranstalter Wolfgang Pelz verspricht eine Schau der Extraklasse. „Noch nie wurde ein Fünf-Sterne-Hotel temporär mit so hochwertiger Kunst ausgestattet.“ SammlerInnen kommen genauso auf ihre Rechnung wie Kunstfreunde, die einen Blick auf spektakuläre Arbeiten werfen wollen, die sonst nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen sind.

Die „Art at the Park“ bleibt ihrem Konzept treu, große Kunst in einem edlen Rahmen wirken zu lassen. 22 namhafte Galerien und Kunsthändler aus Österreich präsentieren auf 1.500 Quadratmetern Glanzstücke ihres Repertoires. Stilistisch bietet die Schau Höhepunkte des Kunstschaffens der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und Zeitgenössische Kunst. Antiquitäten und Skulpturen ergänzen das Angebot. Unter den KünstlerInnen findet man große Namen wie Maria Lassnig, Martha Jungwirth und Xenia Hausner, Gustav Klimt und Egon Schiele, Arnulf Rainer, Friedensreich Hundertwasser und Hermann Nitsch. Als herausragende Vertreter der jungen internationalen Szene stechen Enrique Fuentes (Mexiko) sowie Leon Löwentraut (Deutschland) hervor.

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten Jahre stehen die Zeichen bei der „Art at the Park“ heuer auf Expansion. 2022 wird die Schau auf den Living Room und das Café des Park Hyatt erweitert. In Summe vergrößert sich die Messe um knapp 350 Quadratmeter. Das Hotel steht vom Eingang bis in die Belle Etage im Zeichen der Kunst.

Ein besonderes Erlebnis erwartet die Besucher im Stiegenhaus des Park Hyatt. Hier realisiert Enrique Fuentes mit seiner Galerie Artmoments & Partnern einen Zyklus von insgesamt 20 Kunstwerken über 3 Etagen. Es sind Arbeiten mit theologischem Hintergrund. Nähere Erläuterungen wird es von Dompfarrer Toni Faber geben, der die Werke des mexikanischen Maler-Stars Fuentes im Stephansdom vorstellt.

Der 24jährige Leon Löwentraut hat sich mit beeindruckender Geschwindigkeit einen Namen in der Kunstwelt gemacht: Seine Werke wurden bereits im Kunstforum Wien, im Palazzo Medici Riccardi in Florenz, in der geschichtsträchtigen Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig, im Bayerischen Nationalmuseum in München, im Osthaus Museum in Hagen, im Puschkin-Museum in St. Petersburg sowie in Galerien in New York, London, Kopenhagen und Singapur gezeigt. In Wien wird Löwentraut jetzt von der Galerie Hartinger präsentiert.

Messe-Info unter: https://www.parkvienna.com/

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Art Austria Highlights 2022 in Wien

6. – 9. Oktober: Art Austria Highlights 2022 in Wien
Spektakuläre Kunstmesse präsentiert Million Dollar Art

Eine höchst erfolgreiche Kunstmesse geht in die nächste Runde. Vom 6. – 9. Oktober findet in Wien die Art Austria Highlights 2022 statt, bei der 29 namhafte Galerien und Kunsthändler aus Österreich die Höhepunkte ihres Repertoires präsentieren. Als Schauplatz dient einmal mehr eine außergewöhnliche Location, die bei der Premiere 2021 große Begeisterung auslöste. In Zusammenarbeit mit dem Tennisturnier Erste Bank Open wird auf dem Areal des Wiener Eislauf-Vereins eine 2.500 Quadratmeter große Bogenhalle aufgebaut, in der den Ausstellern pro Stand bis zu 130 Quadratmeter zur Verfügung stehen, um ihre Kunstschätze ins rechte Licht zu rücken.

Von Kunstschätzen zu sprechen – stilistisch bietet die Schau Höhepunkte des Kunstschaffens der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und Zeitgenössische Kunst – ist angesichts des Gebotenen keine Übertreibung. Veranstalter Wolfgang Pelz vereinbarte mit den Teilnehmern der Schau, dass alle Aussteller ihr wertvollstes Kunstwerk bei der Art Austria Highlights 2022 präsentieren. Die Kunstmesse wird so zum Forum für Million Dollar Art. Umgekehrt stehen in der Reihe Next Future Artists die Stars von morgen im Mittelpunkt: junge KünstlerInnen, denen eine große Zukunft bevorsteht.

Kommentar von Veranstalter Wolfgang Pelz: „Wir schaffen eine Qualitätsdichte, die es in dieser Form in Österreich definitiv noch nie gegeben hat. Wichtig ist uns, etablierte Kunst zu zeigen. Kunst, die am Markt angekommen ist und fixe verbindliche Preise erzielt. So wird Kunst zur Währung in turbulenten Zeiten und eine interessante Investitions-Alternative.“

Die Aussteller:

Galerie bei der Albertina Zetter, Artmoments, Galerie Artecont, Christoph Bacher Archäologie Ancient Art, Galerie Susanne Bauer, Estermann Kunst, Kunsthandel Freller, Galerie Gans, Kunsthandel Hieke, Kunsthandel Florian Kolhammer, Kunsthandel Nikolaus Kolhammer, Galerie Sylvia Kovacek, Galerie Kovacek & Zetter GmbH, Galerie Kunstagenten, L.art Galerie, Galerie Maier, Galerie bei der Oper, Galerie Reinisch, Kunsthandel Runge, Galerie Petra Seiser, Galerie Sommer, Galerie Schütz, Kunsthaus Wiesinger, Kunsthandel Widder, Galerie 422, Galerie Zimmermann Kratochwil.

Öffnungszeiten, Tickets, Wissenswertes

Art Austria Highlights 2022

1030 Wien, Lothringerstraße 22

Anfahrt: Verkehrsmäßig ist die innerstädtische Location bestens erreichbar – mit der U-Bahnlinie U4 (Station Stadtpark), der Ring-Straßenbahn und mehreren Tiefgaragen.

  • Donnerstag, 6. Oktober 2022 von 15.00 – 22.00 (nur mit persönlicher Einladung)
  • Freitag, 7. Oktober 2022 von 11.00 – 19.00
  • Samstag, 8. Oktober 2022 von 11.00 – 19.00
  • Sonntag, 9. Oktober 2022 von 11.00 – 18.00
  • barrierefrei, geheizt Tagesticket regulär € 15,– ermäßigt € 10,

TICKETS NUR BEI DER ART AUSTRIA HIGHLIGHTS 2022,

LOTHRINGERSTRASSE 22, 1030 WIEN, ERHÄLTLICH!

Ermäßigungen: Schüler, Studenten, SeniorInnen ab 65 Jahre, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Präsenzdiener

Info: www.artaustria.info

Große Namen bei der Kunstmesse Art Austria Highlights (6. – 9. Oktober) in Wien
Die Höhepunkte: Nitsch, Hundertwasser, Walde

Ein Schüttbild von Hermann Nitsch mit einem Schätzwert von drei Millionen Euro. Ein Aquarell von Friedensreich Hundertwasser um ca. 750.000 Euro und ein Ölbild von Alfons Walde, das auf ca. 650.000 Euro taxiert wird: Das sind die Höhepunkte im Repertoire der Kunstmesse Art Austria Highlights, die vom 6. – 9. Oktober zum zweiten Mal auf dem Areal des Wiener Eislauf-Vereins in Szene geht.

In einer 2.500 Quadratmeter großen geheizten Bogenhalle präsentieren 29 führende Galeristen und Kunsthändler aus Österreich die Glanzpunkte ihres Sortiments. Stilistisch bietet die Schau Höhepunkte der Epochen Wien um 1900, Klassische Moderne, Kunst nach 1945 und Zeitgenössische Kunst. Der Schauplatz der Messe ist in die Wiener Kunstgeschichte eingegangen. Gustav Klimt und Josef Hoffmann organisierten dort die legendäre Kunstschau 1908 aus Anlass des 60-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph.

Natürlich müssen Kunstfreunde, die ihre Sammlung erweitern wollen, bei der Art Austria Highlights nicht mit einem Millionen-Scheck anrücken. Zum Konzept der Schau gehört es, auch den Stars von morgen ein Forum zu bieten. Hier kann man um kleines Geld interessante Neuentdeckungen nach Hause tragen.

Veranstalter Wolfgang Pelz: „Wir zeigen Kunst, die am Markt angekommen ist, die fixe Preise erzielt, die wertbeständig ist und idealerweise zum selben Preis verkäuflich ist, wie man sie eingekauft hat. Alles, was bei der Art Austria Highlights zu sehen ist, lässt sich am Kunstmarkt abbilden. Wir lassen uns auf keine Experimente ein. Gleichzeitig ermöglichen wir einigen aus dem Pool der Mid-Career-Künstler, die bisher zu wenig Aufmerksamkeit erhalten haben, eine Präsentation. Mike Büchel, Martina Marajana Hoffmann und Richard Jurtitsch sind heuer beispielsweise dabei.“

Maria Lassnig und Helmut Ditsch, Martha Jungwirth und Franz West zählen zu den international renommierten Künstlern, die auf der Art Austria Highlights mit wichtigen Arbeiten vertreten sind. Die drei herausragenden Exponate der Schau verdienen freilich eine spezielle Erwähnung:

Hermann Nitsch (1938 Wien – 2022 Mistelbach), „Ohne Titel“ (Schüttbild), 1961 Dispersion auf Leinwand, 187 x 296 cm, Galerie Sommer
Diese prozesshafte Schüttung ist nicht nur wegen der physischen Größe ein besonderes Werk des Künstlers: ,,Rot ist die Farbe, die am intensivsten zur Registration reizt, weil sie die Farbe des Lebens und des Todes gleichzeitig ist“, so Hermann Nitsch. Schüttbilder des Künstlers zu Beginn dieser Werkreihe um 1960 in diesem großen Format sind äußerst selten. Das Bild war mehr als 35 Jahre in der Sammlung Haniel Duisburg.

Friedensreich Hundertwasser (Wien 1928 – Queensland/Australien 2000), „Arkadenhaus und Gelber Turm“, 1953, Galerie bei der Albertina Zetter
Aquarell auf Papier, grundiert mit Kreide, Zinkweiß und Fischleim auf Leinwand montiert. Am rechten Bildrand signiert und datiert: HUNDERTWASSER / 1953. Provenienz: Privatsammlung Shinkichi Tajiri, Baarlo, Niederlande.

Alfons Walde (Oberndorf 1891 – Kitzbühel 1958), „Eislauf“, 1920/23, Öl auf Leinwand, 54,5 x 60,1 cm. links unten signiert: A. Walde, Galerie Sylvia Kovacek, Provenienz: Privatbesitz, Österreich

Winterbilder gehören zweifellos zu den bedeutendsten Arbeiten in Alfons Waldes Œuvre. Das vorliegende Gemälde zeigt eine besondere Komposition, die viele seiner Darstellungsthemen in einem Bild vereint.

Wien: Kunstmesse Art Austria Highlights
Einzigartige Bogenhalle für die Kunst

Vom 6. – 9. Oktober 2022 findet in Wien zum zweiten Mal die Kunstmesse Art Austria Highlights  statt. In Zusammenarbeit mit dem Tennisturnier Erste Bank Open (ab 20. Oktober) wurde auf dem Areal des Wiener Eislauf-Vereins eine 2.500 Quadratmeter große Bogenhalle aufgebaut: 57 Meter lang, 43 Meter breit, Innenhöhe an der höchsten Stelle 18 Meter, Gewichte zur Absicherung gegen Windlasten von mehr als 200 Tonnen. Der Aufbau erfolgte an 12 Tagen mit Dutzenden Spezialisten und Fachkräften aus ganz Europa.

Noch nie zuvor wurde diese Bogenhallen-Konstruktion für eine Kunstmesse genutzt. Für die Art Austria Highlights steht daher ab diesem Herbst jedes Jahr ein einzigartiges, architektonisch und technisch sehr aufwendiges temporäres Bauwerk zur Verfügung. Die Standflächen der Aussteller sind extrem großzügig bemessen und bieten den Besuchern viel Platz für den Messebesuch. So stehen pro Stand bis zu 130 Quadratmeter zur Verfügung, um die Kunstschätze museal zu präsentieren.

Salzburg:„Masterpieces of Art“. Art Club Reinisch: Eröffnung mit „Jedermann“ – Darsteller & DJ Lars Eidinger

Salzburg: Spektakuläre Schau „Masterpieces of Art“ (25. Juli – 21. August)
Reinisch Art Club: Eröffnung mit „Jedermann“-Darsteller & DJ Lars Eidinger

Schauspielkunst trifft bildende Kunst. Parallel zu den Salzburger Festspielen findet vom 25. Juli bis zum 21. August 2022 im Herzen der Mozartstadt schon zum dritten Mal die spektakuläre Schau „Masterpieces of Art“ statt. An der historischen, 1200 Jahre alten Adresse Getreidegasse 12 eröffnet die Grazer Galerie Reinisch einmal mehr ihr temporäres Kunst-Haus. Helmut Reinisch präsentiert Top-Objekte und Meisterwerke bedeutender, international renommierter Künstlerinnen und Künstler.

Zur Kunstmesse gehört der Reinisch Art Club, dessen Eröffnung am 29. Juli 2022 ein medialer Paukenschlag wird. Denn kein Geringerer als „Jedermann“-Darsteller Lars Eidinger, einer der angesagtesten Schauspieler deutscher Zunge und obendrein ein begnadeter DJ und Fotograf, kommt als Ehrengast in den Reinisch Art Club. Ab 22 Uhr wird Lars Eidinger als heißester DJ in Mitteleuropa am coolsten Platz der Stadt seine Musik spielen.

Beim Opening wird der Reinisch Art Club am 29. Juli 2022 ab 19 Uhr geöffnet. Man trifft sich an der Bar. Internationale Gäste, internationale Drinks und viel Prominenz.

Masterpieces of Art

Die Galerie Reinisch aus Graz hat sich in den letzten Jahrzehnten als führende Top-Galerie für zeitgenössische Kunst etabliert. Nirgendwo findet man museale Werke von Arnulf Rainer, Herbert Brandl, Katharina Grosse u.v.m. in solch einer Dichte und Qualität. Bereits 2021 haben SammlerInnen, Presse und internationale KunstexpertInnen das Engagement der Galerie Reinisch in Salzburg hoch gelobt. Ganz spezielle Highlights werden heuer erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Galerist Helmut Reinisch lädt zu einem Kunstgenuss der herausragenden Art: „Was heute aktuell und gut ist, avanciert in der Zukunft zur Kunstgeschichte“, sagt er und fordert das Publikum auf: „Richten Sie den Blick auf das aktuelle Geschehen, setzen Sie sich mit den aktuellen Entwicklungen in der Kunst auseinander. Wenn man sich informiert, hat man nicht nur die Chance, Zeuge zu sein, wie Kunstgeschichte passiert, sondern auch Kunst zu kaufen, die ihr volles Entwicklungspotential erst ausspielen wird. Deshalb sind Museen, Sammler und Galeristen permanent auf der Jagd. Je besser und ungewöhnlicher ein Kunstwerk ist, desto weiter ist es oft vom Durchschnitt und dem Geschmack der breiten Masse entfernt.“

Alle Exponate haben gemeinsam, dass sie von herausragenden Künstler-Persönlichkeiten stammen, die stets kompromisslos ihren Weg gingen – und die Höchstwerte am internationalen Kunstparkett erzielen. Unter all den großen Namen hebt Galerist Reinisch einige Werke und ihre Schöpfer besonders hervor:

„Herausragende Skulpturen sind das Markenzeichen von Stephan Balkenhol, einem der bedeutendsten lebenden deutschen Bildhauer.“

„Keinem anderen Künstler der Gegenwart gelingen so beeindruckende, Ehrfurcht gebietende Berg-Bilder wie Herbert Brandl, dessen museale Werke ihn zu Österreichs unumstrittenen Doyen der expressiven Malerei gemacht haben. In Salzburg zeigt die Galerie Reinisch eine brandneue, 2022 entstandene, 110 cm Durchmesser große Arbeit. Ohne Titel, jedoch mit einem blendend weißen Bergmassiv, das sich vor tiefblauem, himmlischem Hintergrund unauslöschlich ins Gedächtnis brennt.“

„Katharina Grosse, die seit vielen Jahren mit monumentalen Museumsausstellungen begeistert und zu den Superstars des internationalen Kunst-Parketts zählt, ist in der Ausstellung mit sinnlich-grellen Werken vertreten. Sie arbeitet bevorzugt mit Spray- und starken Acrylfarben und hat mit ihren abstrakten Bildern die Rolle der Frau in der Kunst völlig neu definiert und positioniert.“

„Wir zeigen eine der seltenen kleinformatigen Leinwandarbeiten von Wolfgang Hollegha, der bereits in den 1960er Jahren mit Morris Louis, Sam Francis und Mark Rothko in großen amerikanischen Museen ausstellte. Nicht inflationär: Auch mit unbegrenztem Kapital ist es nicht möglich, mehr als zwei bis vier Arbeiten von Wolfgang Hollegha pro Jahr weltweit zu bekommen. Dementsprechend gesucht sind seine Werke.“

„Joseph Marsteurer erobert mit seinen futuristischen, dreidimensionalen Malereien den Raum. Seine Arbeiten finden eine perfekte Balance und Harmonie zwischen Malerei und Plastik, zwischen Rohmaterial und dem fertigen Werk und laden so zu einer inspirierenden Entdeckungsreise ein.“

„Als ein weiterer Glücksfall für die Besucher stellt sich die Arbeit von Arnulf Rainer dar, dem großen Meister, Über-Maler und Doyen der europäischen Kunstszene. „Als Toter auf dem Dach, 1973“, eine absolute Rarität und in dieser Qualität heute nur noch in Museen vorzufinden, besticht nicht nur durch beeindruckendes Format (47 x 61 cm). Arnulf Rainer wählt Öl und Wachsmalkreide auf Foto auf Holz und schafft damit ein Opus, das wie geschaffen ist, Kunstgeschichte nachhaltig zu beeinflussen und neu zu interpretieren. Zuzuordnen ist diese expressive Arbeit den Berliner Konzerten.“

Weitere große Namen bei der Schau: Seiichi Furuyya, Günther Förg, Martin Kippenberger, Hans Kupelwieser, Branko Lenart, A.R. Penck, Anton Petz, Michelangelo Pistoletto, Karl Prantl, Daniel Richter, Hubert Scheibl, Christoph Schmidberger, Margriet Smulders, Thomas Stimm, Levente Szücs, Franz West bis Erwin Wurm.

Info
Die Ausstellung „Masterpieces of Art“ (Salzburg, Getreidegasse 12) startet am 25. Juli um 11 Uhr. Die Opening Party mit Diskjockey Lars Eidinger sowie mit Florian Teichtmeister findet am 29. Juli ab 19 Uhr statt. Die Schau ist bis zum 21. August täglich geöffnet.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11.00 – 18.00 Uhr, Sonntag 11.00 – 13.00 Uhr
Salzburg, Getreidegasse 12, www.reinisch-graz.com, Tel: +43 699 123 814 22